Neben Cranston haben sich inzwischen auch andere Mitglieder des Breaking-Bad-Casts zu Wort gemeldet. Aaron Paul, der in der Serie die Figur Jesse Pinkman spielt, wird im „Hollywood Reporter“ mit einem eigenen Statement zitiert: Ihm fehlten die Worte, so Paul. „Mein Herz ist gebrochen wegen dieser Neuigkeiten. RJ, ich liebe dich, mein Freund. Du wirst vermisst werden. Und wer auch immer das hier liest, bitte erinnere dich daran, dass du geliebt wirst und nicht allein bist. Erinnere dich immer daran.“
Auch Dean Norris (Serienfigur: Hank Schrader) meldete sich auf Instagram. In „Breaking Bad“ verkörperte er den Onkel von Mitte. „Obwohl RJ nicht meinen TV-Sohn gespielt hat“, schreibt er nun, habe ich mich am Set immer um ihn wie um ein eigenes Kind gekümmert. Er war ein Schatz von einem jungen Mann und wird sehr vermisst werden. Es ist so herzzerreißend, ich kann es nicht glauben. Ich denke an ihn und seine Familie.“
Sprecherin bestätigt in US-Medien Suizid
Mitte wurde nur 34 Jahre alt. Sein Management meldete am Montag den Tod des Schauspielers. Cyndi Hinojosa, eine Justizbeamtin im texanischen Cameron County, sagte der Nachrichtenagentur AP, sie habe Mitte gegen 13.30 Uhr in Brownsville für tot erklärt. Zur Todesursache machte sie keine Angaben. Inzwischen hat eine Sprecherin des Schauspielers gegenüber dem „People Magazin“ [externer Link] bestätigt, dass es sich um Suizid handle.
Mitte setzte sich zeitlebens für Inklusion ein
Mitte lebte mit Zerebralparese und einer daraus resultierenden dauerhaften körperlichen Bewegungseinschränkung. Neben der Schauspielerei setzte er sich für mehr Bewusstsein für Behinderungen und für Inklusion ein, unter anderem als Präsident seiner eigenen Stiftung, die gemeinnützige und gesellschaftliche Initiativen für Menschen mit Behinderungen unterstützt. Er habe seine Bekanntheit genutzt, um Vorurteile abzubauen und Menschen mit Behinderungen in Film und Fernsehen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, hieß es in der Mitteilung zu seinem Tod.

