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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Megastar Taylor Swift: Vorbild für eine ganze Generation?
Kultur

Megastar Taylor Swift: Vorbild für eine ganze Generation?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 21. August 2024 08:58
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Taylor Swift hat keine Fans, sondern Jünger. Die Swifties verehren ihren Star aus tiefstem Herzen und der hat laut Rebecca, Swiftie aus Köln, einen enormen positiven Einfluss auf sie: „Bei Taylor Swift könnte man schon sagen, dass es ein Empowering-Effekt für junge Mädchen ist. Und auch ein Effekt, der einem die eigene Emotionalität näherbringt. Denn ihre Songs sind zum Teil sehr emotional. Und was man ihr auch hoch anrechnet, ist ihr lyrisches Talent, eine Erfahrung, die viele machen, auf hundert verschiedene Arten auszudrücken, so dass sich alle Menschen gesehen fühlen.“

Inhaltsübersicht
Zwischen Traumwelt und IllusionEinzelkämpfertum vs. TeamleistungSolidarität und Verantwortung

Zwischen Traumwelt und Illusion

Angehörige der Gen Z, also Menschen, die zwischen 1995 und 2009 geboren sind, sind Digital Natives: Ihre Generation ist mit Social Media aufgewachsen. Es sind junge Menschen, die sich intensiv mit ihrem Körper, ihrer Psyche, ihrer sozialen Umwelt auseinandersetzen und wie keine andere Generation zuvor für Werte wie Gesundheit, Freiheit, Individualität, Familie, Freundschaft, Gerechtigkeit und Diversität stehen. Stars wie Taylor Swift bedienen genau diesen Wertekanon. Sie ist irgendwie selbst Teil dieser Generation.

Aber sie suggeriert auch, dass jeder das erreichen kann, was sie erreicht hat: Aus dem Nichts kommend der berühmteste Popstar der Welt zu werden. Nicht wirklich realistisch und nachahmbar, sagt Julia Viechtl von der Fachstelle Pop des Münchner Feierwerks: „Das ist natürlich so eine Sache. Natürlich empowered sie Leute und bestätigt sie darin, dass sie tun können, was sie wollen. Und dass sie träumen und alle ihre Träume leben können. Die Realität sieht dann oft anders aus. Beziehungsweise sind die Bedingungen sehr schwierig heutzutage, wenn man beginnt, Musik zu machen.“

Einzelkämpfertum vs. Teamleistung

Tatsächlich könnten junge Musikerinnen oder Sängerinnen auf die Idee kommen, es ihr nachzutun. Aber das, was Taylor Swift da auf die Beine gestellt hat, ist vermutlich nicht so einfach nachzuahmen. Die vielen Grammys, die Milliarden, die sie verdient, die Fan Base, die Swifties, das kann auch ganz schön einschüchternd wirken.

Milla ist angehende Musikerin und realistisch, was das Business angeht: „Ich denke, dass man bei Stars wie Taylor Swift und Katy Perry und Charli xcx ganz oft vergisst, wie viele Menschen in deren Team sind und ihre Ideen einbringen. Und zum Beispiel sagen: Hey, das läuft gerade gut in Sozialen Medien, lass es uns doch auch so machen, lass uns in diese und jene Richtung gehen. Ich bewundere natürlich eine Konzertstimmung, bei der sich alle sicher und gut fühlen. Aber am Ende ist es vor allem gute PR.“

Solidarität und Verantwortung

Aber nicht nur gute PR. Stars wie Taylor Swift, Adele oder Beyoncé singen unfassbar gut, beherrschen oft ein oder sogar mehrere Instrumente, können oftmals fantastisch tanzen und wissen, wie man Songs und Texte schreibt. Um noch dazu ein einflussreicher Medienstar zu sein, muss man heute jedoch auch politisch sein, eine Haltung haben. Denn eine Äußerung von Superstar Swift zur aktuellen Politik kann auch mal zu massenhaften Neuanmeldungen im amerikanischen Wahlregister führen. Popstars wie Swift, Adele oder Beyoncé haben superhelden-ähnliche Macht und aus der erwächst nun mal große Verantwortung. Derer sie sich auch bewusst sind. Ihrer Vorbildfunktion genauso.

Jörn Glasenapp, Literatur-Professor an der Uni Bamberg, lehrt mit Songs und über Taylor Swift und findet: „Natürlich kann man Taylor Swift als feministisches Vorbild betrachten. Aber was mir diesbezüglich viel wichtiger erscheint, ist die Solidarität unter den Swifties, die sich immer wieder zeigt. Für den feministischen Impetus ist dieses solidarische Moment ganz elementar.“

Feministische Solidarität ist das eine. Swift ist aber auch authentisch in dem, was sie tut – und Authentizität ist heute wichtiger denn je. Ganz Besonders in Zeiten von KI und digital aufbereiteten Fotos.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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