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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Windkraft: Eine gute Einnahmemöglichkeit für Gemeinden?
Wirtschaft

Windkraft: Eine gute Einnahmemöglichkeit für Gemeinden?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 26. November 2024 05:53
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Windkraftanlagen: Bürger sollen ab 2025 mitverdienen

Derzeit stehen bayernweit die meisten Windkraftanalagen in der Gemeinde Titting im Landkreis Eichstätt. Die 21 Anlagen produzierten 2022 nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Umwelt 93,81 Gigawattstunden Strom. Damit steht der Markt Titting an der Spitze in Bayern. Und mit Windrädern lässt sich Geld verdienen.

Inhaltsübersicht
Windkraftanlagen: Bürger sollen ab 2025 mitverdienenRund 30.000 Euro Einnahmen pro WindradAnteile gekauft: Bürger profitieren als Mitunternehmer

Schon bisher bekommen Gemeinden mit Windkraftanlagen die Gewerbesteuer, und das Erneuerbare-Energien-Gesetz des Bundes (EEG) räumt Windrad-Betreibern die Möglichkeit ein, an die Standortkommunen Geld zu bezahlen, in Höhe von 0,2 Cent pro produzierter Kilowattstunde Strom. Ab kommendem Jahr soll es in Bayern sogar eine verpflichtende Bürgerbeteiligung geben, das entsprechende Gesetz ist vom Kabinett bereits verabschiedet. Demnach sollen – wie bei der Bundesregelung – 0,2 Cent pro Kilowattstunde Windstrom an die Gemeinde gehen, außerdem zusätzlich 0,1 Cent pro Kilowattstunde direkt an die Bürger.

Rund 30.000 Euro Einnahmen pro Windrad

Nach einer Beispielrechnung des bayerischen Wirtschaftsministeriums wären das bei einem modernen Windrad größenordnungsmäßig 30.000 Euro, die jährlich der Kommune und ihren Einwohnern zugutekommen würden. Über die Form der Ausschüttung muss sich laut dem Gesetzesentwurf der Windkraftbetreiber mit der Gemeinde einigen. Möglich sind neben Direktzahlungen zum Beispiel auch verbilligte Stromtarife. Allerdings gilt diese Pflicht dann nur für neue Anlagen.

Von rund 30.000 Euro geht auch Schernfelds Bürgermeister Bauer aus. „So ist das Thema Windkraft natürlich ein Gewinn für eine Gemeinde.“ Dennoch: Die rund 30 Prozent, die in seiner Gemeinde als Vorrangfläche für Windräder zur Debatte stehen, seien zu viel. Dadurch habe die Gemeinde keine Planungsfreiheit mehr, beispielsweise bei Wohngebieten. Maximal zwölf Prozent will Bauer ausweisen. „Das trägt auch der Gemeinderat mit“, meint er. Auch Eichstätts Landrat Alexander Anetsberger (CSU) will sich für eine Obergrenze in der Region einsetzten, die soll bei etwa zehn Prozent liegen.

Anteile gekauft: Bürger profitieren als Mitunternehmer

Von der Windenergie profitieren Bürger zum Beispiel schon beim Windpark Fuchstal im Landkreis Landsberg am Lech. Etwa 240 Bürger haben Anteile gekauft, die Nachfrage war deutlich höher. Auch im mittelfränkischen Raitenbuch will man die Bürger als Mitunternehmer beteiligen. Und ähnliche Ideen hat auch Bürgermeister Bauer in Schernfeld: „So was können wir uns gut vorstellen.“ Derzeit laufen bereits solche Verhandlungen, erzählt Bauer. „Es läuft gerade ein Vergabeverfahren mit den Staatsforsten. Geplant sind bis zu acht Windräder. Da haben wir die Vereinbarung getroffen, dass mindestens 50 Prozent in Bürgerhand sein soll.“

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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