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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Erfinder“ des Putinismus: „Wir Russen brauchen einen Zaren“
Kultur

„Erfinder“ des Putinismus: „Wir Russen brauchen einen Zaren“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 20. März 2025 12:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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„Für mich hat Freiheit absolut nichts mit Politik zu tun“, so Wladislaw Surkow in einem viel beachteten Interview mit der französischen Wochenzeitschrift „L’Express“. Darin äußert sich der Ex-Berater von Putin teilweise sehr polemisch zum autoritären russischen Regierungssystem („Putinismus“), das er selbst maßgeblich mit geschaffen hat: „Es ist einfach das effektivste Modell für unser Land. Ich habe zehn Jahre gebraucht, um es aufzubauen, und siehe da: Es funktioniert. Wir brauchen einen Zaren. Zeiten ohne einen Zar enden für uns immer in einer Katastrophe. Vielfalt ist gut in der Außenpolitik, nicht in der Innenpolitik.“

Inhaltsübersicht
„Die russische Welt ist überall“„EU wurde auf den Trümmern unserer Union errichtet“„Terrorsystem kann Widersprüchen nicht standhalten“

„Die russische Welt ist überall“

Nach den Gründen gefragt, antwortete Surkow, darauf gebe es womöglich hunderttausend Antworten: „Ich werde Ihnen nur die kürzeste geben: Ich weiß es nicht.“ Politik sei „in erster Linie ein Bereich der Emotionen, der Leidenschaften und erst in zweiter Linie des Handwerks“ so Surkow: „In der Politik geht es stets um die Machtfrage, die der älteste, dunkelste und irrationalste Aspekt der menschlichen Natur ist. Politisches Handwerkszeug hilft dabei, auf den Wellen zu reiten, aber es erschafft sie nicht.“

Surkow sagte die Zerschlagung der Ukraine voraus: Es gebe dort „russische“, „nicht-russische“ und „antirussische“ Regionen, und nur letztere, im Westen des Landes, hätten eine Zukunft als eigenständige Nation. Die „russische Welt“ (Russki Mir), verstanden als Mentalität und Einflusssphäre, habe keine Grenzen: „Die russische Welt ist überall dort, wo es russischen Einfluss in irgendeiner Form gibt: kulturell, medial, militärisch, wirtschaftlich, ideologisch oder humanitär – das heißt, sie ist überall.“

„EU wurde auf den Trümmern unserer Union errichtet“

Das Ausmaß des russischen Einflusses variiere stark von Region zu Region, sei aber nie gleich null: „Wir werden uns also in alle Richtungen ausbreiten, so weit wie Gott will und wie wir die Kraft dazu haben. Wichtig ist, dass wir es nicht übertreiben und uns nicht einen zu großen Brocken vornehmen.“

Über die EU sagte Surkow abschätzig: „Ihre Union wurde auf den Trümmern unserer Union errichtet. Das ist Ihren Politikern ein wenig zu Kopf gestiegen. Die EU hat überflüssige Pfunde angesetzt.“ Allerdings fügte er an, es werde in Russland eine „allmähliche Lockerung“ des Regimes geben: „In Zukunft wird der Westen autoritärer und Russland weniger autoritär werden.“

„Terrorsystem kann Widersprüchen nicht standhalten“

Mit diesen und weiteren Äußerungen sorgte Surkow in Russland für ein nachhaltiges Echo. Politologe Anatoli Nesmijan (120.000 Follower) bezweifelte, dass das Gottesgnadentum der Zaren für die heutige säkulare russische Großstadtgesellschaft noch Gültigkeit beanspruchen dürfe: „Wie die Geschichte zeigt, kann ein auf Terror basierendes Regierungssystem den Widersprüchen, die es durch endlose Gewalt schafft, letztlich nicht standhalten. Auch in Russland wird das nicht möglich sein.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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