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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Spitzenverdienst als Headhunter – Lohnt sich das?
Wirtschaft

Spitzenverdienst als Headhunter – Lohnt sich das?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 29. September 2025 11:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Marco lebt mit seiner Frau und zwei Kindern bei Berlin. Er hat alles, was er sich einmal erträumt hat: ein Eigenheim, mehrere Immobilien, einen Sportwagen. Möglich macht das sein Beruf als Headhunter. Täglich telefoniert er mit Geschäftsführern und Kandidaten, schreibt Stellenanzeigen, führt Interviews und begleitet Bewerber durch den gesamten Bewerbungsprozess.

Inhaltsübersicht
Fachkräfte in der Elektrotechnik gesucht – Headhunter hilftSein eigenes Studium hilft bei der Arbeit als HeadhunterHeadhunting-Aufträge als Indikator für WirtschaftswachstumBisheriger Rekordverdienst: 307.000 Euro pro Jahr

Seine Aufgabe ist es, die passenden Fachkräfte für Unternehmen zu finden. Dafür geht er auch mal nicht nur offizielle Wege: Headhunter rufen beispielsweise bei der Konkurrenz an und lassen sich von der Zentrale zu Mitarbeitern durchstellen – so kommen sie an die Nummern derjenigen, die sie dann versuchen, abzuwerben.

Fachkräfte in der Elektrotechnik gesucht – Headhunter hilft

Marco ist Teamleiter im Bereich Elektrotechnik und hat sich auf Notstromtechnik und Batteriespeicher spezialisiert. Solche Systeme kommen beispielsweise in Krankenhäusern zum Einsatz, wo eine unterbrechungsfreie Stromversorgung lebenswichtig ist. Damit diese jederzeit zuverlässig funktionieren, müssen sie regelmäßig gewartet werden – eine Aufgabe, die speziell geschulte Servicetechniker übernehmen. Und diese vermittelt Marco.

Für ihn gilt dabei aber der Grundsatz: „Wenn es nicht passt, passt’s nicht“. Denn entscheidend für ihn ist nicht nur, eine Stelle schnell zu besetzen, sondern eine langfristige Lösung für beide Seiten zu schaffen. Erst wenn ein Kandidat den Arbeitsvertrag unterschreibt, darf er seine Provision abrechnen – fällt die Besetzung kurzfristig weg, arbeitet er ohne Vergütung.

Sein eigenes Studium hilft bei der Arbeit als Headhunter

Marco bringt ein abgeschlossenes technisches Studium mit. Dieses Wissen ist im Job ein klarer Vorteil, da er mit Ingenieuren und Fachkräften auf Augenhöhe sprechen kann. In der Branche gibt es keine klassische Ausbildung zum Headhunter.

In seiner Firma gibt es einige Quereinsteiger, etwa jemand, der vorher als Koch gearbeitet hat. Entscheidend für den Job sind Menschenkenntnis, Verkaufstalent und der Aufbau eines Netzwerks. „Die meisten scheitern an der Kaltakquise und wir machen hardcore Kaltakquise“, sagt Marco im Interview.

Damit ist der erste Schritt gemeint: überhaupt ein Unternehmen zu finden, das auf der Suche nach passenden Fachkräften ist. Um neue Kunden zu gewinnen, greifen Headhunter deshalb oft zum Telefon und rufen potenzielle Firmen direkt an – ohne vorherigen Kontakt. In diesen Gesprächen bieten sie ihre Unterstützung bei der Vermittlung geeigneter Bewerber an.

Headhunting-Aufträge als Indikator für Wirtschaftswachstum

Marco beschreibt den Arbeitsmarkt im Gespräch als eine Art Frühwarnsystem für die deutsche Wirtschaft. Wenn Unternehmen unsicher würden, stoppten sie meist zuerst ihre Neueinstellungen. Ginge es später wieder besser, werde neues Personal gesucht. In seiner Branche zeige sich das nach seiner Erfahrung unmittelbar: Sinkt die Nachfrage nach Vermittlungen, sei das oft ein Hinweis darauf, dass es der Wirtschaft in den kommenden Monaten schlechter gehen werde.

Bisheriger Rekordverdienst: 307.000 Euro pro Jahr

Das Gehalt eines Headhunters hängt stark vom Erfolg ab. Marcos Fixum beträgt 2.300 Euro brutto im Monat. In Monaten ohne erfolgreiche Vermittlungen bleibt es dabei. Sobald ein Kandidat eingestellt wird, fließt die Provision: Die Headhunting-Firma erhält etwa vier Monatsgehälter des vermittelten Bewerbers, davon gehen 52 Prozent an Marco.

Bei einem vermittelten Mitarbeiter mit 100.000 Euro Jahresgehalt bringt ihm das rund 17.333 Euro. Im Jahr 2024 kam Marco auf ein Gesamteinkommen von 267.473 Euro. Umgerechnet sind das 22.289 Euro brutto pro Monat. Nach Steuern und Abgaben bleiben ihm in Steuerklasse drei durchschnittlich 13.610 Euro netto. In seinem bisherigen Rekordmonat verdiente Marco mehr als 50.000 Euro.

Sein bisher bestes Jahr lag sogar bei 307.000 Euro. Damit gehört er zu den Spitzenverdienern seiner Branche – und stellt gleichzeitig den Rekord im Format „Lohnt sich das?“ auf: Noch nie hat dort bisher jemand so viel verdient.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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