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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > So war „Klassik am Odeonsplatz“ 2025
Kultur

So war „Klassik am Odeonsplatz“ 2025

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. Juli 2025 11:47
Von Uta Schröder
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6 min. Lesezeit
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So war Klassik am Odeonsplatz

Mit Trifonov und Batiashvili im Sonnenuntergang


14.07.2025 von Denise Maurer

Vor 25 Jahren gab es das erste Mal Klassik am Odeonsplatz. Seitdem haben die beiden Open Airs im Herzen der sonst so belebten Landeshauptstadt einen festen Platz. Auch dieses Jahr war jeder der jeweils 7000 Sitzplätze am Samstag- und Sonntagabend seit mehreren Monaten vergriffen. Die Stars der Abende 2025 waren Lisa Batiashvili und Daniil Trifonov, die an lauen Sommerabenden die Innenstadt mit Beethoven und Prokofjew zum Leuchten brachten.

Inhaltsübersicht
So war Klassik am Odeonsplatz Mit Trifonov und Batiashvili im SonnenuntergangFranz Welser-Möst lädt mit dem „Rosenkavalier“ zum Schwelgen einRotes BR-KLASSIK-Sofa mit VIP-PlätzenDie Münchner Philharmoniker und Lisa Batiashvili verzaubern mit BeethovenLahav Shani begeistert mit Rachmaninow„Klassik am Odeonsplatz“ im Radio, TV und Videostream


... während sich langsam die Nacht in die Szene schleicht ... | Bildquelle: Marcus Schlaf

Bildquelle: Marcus Schlaf

Auf der überdachten, transparenten Bühne vor der mit Baugerüsten ausstaffierten Feldherrnhalle sitzt am Samstagabend Starpianist Daniil Trifonov am Flügel. Er beugt sich wie von Prokofjews Musik besessenen über seine spinnenbeinartigen Finger. Einen Moment später huscht pures Glück über sein Gesicht. Das dritte Klavierkonzert von Sergej Prokofjew eröffnet Klassik am Odeonsplatz in diesem Jahr – es ist ein surrealer Jahrmarkt aus verschiedensten musikalischen Ideen und Emotionen: In kürzester Zeit kommt mal ein sarkastischer Einfall, dann ein brachial-virtuoser Ausbruch rhythmisierter Klanggewalt mit einer Harmonik am Rande der Tonalität, dann wieder lyrische Melodien. Daniil Trifonov fühlt jede Note mit seinem gesamten Körper. Ein einziger Kraftakt, den er zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks meistert.

Franz Welser-Möst lädt mit dem „Rosenkavalier“ zum Schwelgen ein

In der zweiten Hälfte lässt das Orchester unter Gastdirigent Franz Welser-Möst bei den galant-romantischen Walzern aus der Orchestersuite von Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ Liebespaare enger zusammenrücken. Das bunte Programm teilte am Ende das Publikum allerdings in zwei Lager. So sagte ein Mann etwa, Livekonzerte mit Prokofjew seien immer überwältigend. Wohingegen eine Frau im Publikum zugab: „Die erste Hälfte war ein bisschen anstrengend, da hat mir die sommerliche Leichtigkeit gefehlt. Aber Strauss war dann schon sehr viel gefälliger, sag ich mal.“

Bildquelle: BR/Markus Konvalin

Klassik am Odeonsplatz – Das BRSO mit Franz Welser-Möst und Daniil Trifonov

Klassik am Odeonsplatz 2025 | Prokofjew und Strauss | Welser-Möst und Trifonov | BRSO

Ein Livekonzert mit Prokofjew ist absolut überwältigend, immer.

Reaktion aus dem Publikum  

Doch über die Atmosphäre in dieser lauen Sommernacht waren sich alle einig: Oft wurde das traumhaft-schöne Ambiente vor der Theatinerkirche im Abendlicht erwähnt. Und stolz (und mit wissendem Blick zurück auf den berühmten Anfang einer Thomas-Mann-Novelle) verkündet: „Das ist halt München, wie es leuchtet.“

Rotes BR-KLASSIK-Sofa mit VIP-Plätzen



Lisa und Sugrun Strohmeier genießen „Klassik am Odeonsplatz“ vom roten Sofa in der BR-KLASSIK-Lounge aus. | Bildquelle: Getrud Reichel

Geleuchtet haben auch die Gesichter von Lisa Strohmeier und ihrer Mutter. Sie hatten die VIP-Plätze auf dem roten Sofa beim BR-KLASSIK-Gewinnspiel ergattert. Beide hatten die Konzerte bisher nur im Fernsehen verfolgt, nun also das erste Mal live und dann gleich mit Sektkübel und Lachstatar: „Die Musik war wirklich wie so ein Mantel, der sich um einen gelegt hat. Vielen Dank an das liebe Team. Wir wurden wirklich verwöhnt von A bis Z.“  

Die Münchner Philharmoniker und Lisa Batiashvili verzaubern mit Beethoven

Tags drauf, am Sonntag, waren dann die Philharmoniker unter ihrem zukünftigen Chef Lahav Shani am Start. Wobei der etwas zeitverzögert war: Wegen drohenden Regens musste eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden, düstere Wolken zogen auf – aber: harmlose Schleierwolken, Fehlalarm, Auftritt Lisa Batiashvili als Solistin in Beethovens Violinkonzert. Die Weltgeigerin zieht das Publikum vollkommen in ihren Bann. 7000 schweigen und genießen das zusammen – vor der wunderschön blau beleuchteten Kulisse des Odeonsplatzes mit einer Akustik, die fast so greifbar ist wie im Konzertsaal. 

Bildquelle: © Günther Pichlkostner/First Look/picturedesk.com/picture alliance

Klassik am Odeonsplatz – Münchner Philharmoniker

Klassik am Odeonsplatz 2025 mit Lahav Shani und Lisa Batiashvili | Münchner Philharmoniker

Lahav Shani begeistert mit Rachmaninow

Die Münchner Philharmoniker haben sich mit ihrem bald offiziellen neuen Chefdirigenten Lahav Shani bereits so musikalisch verbündet, dass auch die zweite Hälfte mit dem reinen Orchesterwerk, den “Symphonischen Tänzen” von Sergei Rachmaninow alle mitreißt und noch einmal zeigt, wie packend sich Klanggewalt anhören kann. Das beteuern auch weit angereiste Gäste: „Es war großartig. Wir kommen aus Lübeck extra angerreist. Wir sind begeistert, wirklich begeistert.“

„Klassik am Odeonsplatz“ im Radio, TV und Videostream

Konzert am 12. Juli mit dem BRSO:
BR-KLASSIK übertrug live im Radio und im Videostream in „ARD Klassik“ auf YouTube sowie zeitversetzt ab 21.45 Uhr im BR Fernsehen und auf 3sat. Den Mitschnitt gibt es in der ARD Mediathek.

Konzert am 13. Juli mit den Münchner Philharmonikern:
BR-KLASSIK übertrug im Videolivestream in „ARD Klassik“ auf YouTube. Im Radio läuft der Mitschnitt des Konzerts am 17. Juli ab 18.03 Uhr auf BR-KLASSIK und am 19. Juli ab 20.15 Uhr auf 3sat. Den Mitschnitt gibt es in der ARD Mediathek.

Das Erste sendet am 20. Juli ab 23.35 Uhr ein Best-of beider Konzerte.

Sendung: Allegro am 14.07.2025 ab 06:05 Uhr

Autorin: Denise Maurer

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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