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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Polio: Was ist die Kinderlähmung und wie schützt eine Impfung?
Wissen

Polio: Was ist die Kinderlähmung und wie schützt eine Impfung?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 23. Dezember 2024 07:51
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Kinderlähmung, medizinisch als Poliomyelitis oder kurz Polio bekannt, war in Europa jahrhundertelang eine gefürchtete Krankheit. Obwohl sie in vielen Teilen der Welt als ausgerottet gilt, ist das Polio-Virus noch immer nicht vollständig besiegt. Eine zu geringe Impfquote lässt die Bedrohung wiederaufleben.

Inhaltsübersicht
Was ist Polio und wie wird es übertragen?Symptome und Spätfolgen von PolioPolio-Impfung: Schutz durch IPV und OPVVor- und Nachteile der Polio-ImpfstoffeHerausforderungen der Polio-Ausrottung

Was ist Polio und wie wird es übertragen?

Polio ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die hauptsächlich durch fäkal-orale Wege übertragen wird. Das Virus vermehrt sich im Darm und kann über den Stuhl ausgeschieden werden. In den meisten Fällen verläuft die Infektion symptomlos.

Bei etwa vier bis acht Prozent der Infizierten treten jedoch leichte Beschwerden wie Fieber, Schnupfen, Darmentzündungen und Abgeschlagenheit auf. In seltenen Fällen kann das Virus das zentrale Nervensystem angreifen und zu schweren Lähmungen führen. Diese Lähmungen betreffen meist die Arme und Beine, können aber auch die Atemmuskulatur beeinträchtigen und lebensbedrohlich sein.

Symptome und Spätfolgen von Polio

Neben den akuten Symptomen kann Polio auch langfristige Folgen haben. Das sogenannte Post-Polio-Syndrom tritt Jahre bis Jahrzehnte nach der ersten Erkrankung auf. Es ist gekennzeichnet durch Muskelschwäche, Muskelschwund, Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Müdigkeit und Nervenschmerzen.

Polio-Impfung: Schutz durch IPV und OPV

Die einzige Möglichkeit, sich effektiv vor Polio zu schützen, ist die Impfung. Es gibt sowohl einen Totimpfstoff (IPV = inaktivierte Polio-Vakzine) als auch einen Lebendimpfstoff (OPV = orale Polio-Vakzine). Beide Impfstoffe haben Vor- und Nachteile.

  • IPV-Impfstoff: Dieser Totimpfstoff wird injiziert und sorgt dafür, dass der Körper schützende Antikörper gegen das Polio-Virus bildet. Dadurch sind Geimpfte vor den schwerwiegenden Folgen einer Infektion geschützt. Trotzdem kann es zu einer Infektion kommen. Für die Geimpften ist das in der Regel unproblematisch. Allerdings vermehren sich die Erreger und werden über den Darm ausgeschieden – und können so ungeimpfte Personen anstecken.
  • OPV-Impfstoff: Dieser Lebendimpfstoff wird oral verabreicht und enthält spezielle, abgeschwächte Viren aller drei Wild-Typen der Polio. Diese werden per Schluckimpfung aufgenommen und können sich im Darm vermehren. Nach der Impfung scheiden die Geimpften die Impfviren einige Wochen lang über den Stuhl aus. Diese Viren können durch Schmierinfektionen auf andere Personen übertragen werden, was zu einer passiven Immunisierung führen kann – insbesondere in Populationen mit niedriger Impfquote. Ein Risiko besteht jedoch darin, dass die abgeschwächten Viren mutieren und in seltenen Fällen zu einer Erkrankung führen können. Diese Viren werden als „circulating vaccine-derived polioviruses“ (cVDPV) bezeichnet. Der OPV-Impfstoff hat den Vorteil, dass er sehr gut wirkt, wenig kostet und einfach zu verabreichen ist.

Vor- und Nachteile der Polio-Impfstoffe

Der IPV-Impfstoff hat den Vorteil, dass er keine Impfviren ausschüttet und somit nicht zu einer Verbreitung des Virus beiträgt. Er schützt effektiv vor den schwerwiegenden Folgen einer Polio-Infektion, kann jedoch nicht verhindern, dass das Virus im Darm vermehrt und ausgeschieden wird. Dies bedeutet, dass Geimpfte das Virus weitergeben können, ohne selbst krank zu werden.

Der OPV-Impfstoff hingegen ist besonders in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen von Vorteil, da er kostengünstig und leicht zu verabreichen ist. Die abgeschwächten Viren im Impfstoff können jedoch mutieren und in seltenen Fällen eine Erkrankung hervorrufen. Dies ist vor allem in Gebieten problematisch, in denen ein hoher Anteil der Bevölkerung ungeimpft ist.

Herausforderungen der Polio-Ausrottung

Trotz der Erfolge in der Bekämpfung von Polio bleibt die vollständige Ausrottung des Virus eine Herausforderung. Eine Impfquote von mindestens 95 Prozent wäre erforderlich, um einen ausreichenden Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Doch in vielen Ländern, einschließlich Deutschland, wird diese Quote nicht erreicht. Die heutige Elterngeneration kennt die dramatischen Auswirkungen der Kinderlähmung nicht mehr aus eigener Erfahrung, was eventuell zu einer gewissen Gleichgültigkeit gegenüber der Impfung führen kann.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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