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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Studie: Ernährung beeinflusst Adipositas stärker als Sport
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Studie: Ernährung beeinflusst Adipositas stärker als Sport

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 23. Juli 2025 11:47
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Erst das Buttercroissant, dann die Kalorien wieder auf dem Laufband abtrainieren: Noch geht die Ernährungswissenschaft weitgehend davon aus, dass man Gewicht zunimmt, wenn man mehr isst als man verbrennt. Doch eine neue internationale Studie (externer Link) legt nahe, dass diese Plus-Minus-Rechnung wohl nicht ganz aufgeht.

Inhaltsübersicht
Grund für Adipositas: Zu viel Essen oder zu wenig Bewegung?Erfolgreich abnehmen: Sport erhöht den Energieverbrauch nur kurzEntstehung von Adipositas: Ernährung zehnmal wichtiger als BewegungÜbergewicht: Hochverarbeitete Lebensmittel und viele Kohlenhydrate erhöhen Körperfettanteil

Grund für Adipositas: Zu viel Essen oder zu wenig Bewegung?

Die Forschenden wollten in ihrer Untersuchung herausfinden, inwiefern Ernährung und Bewegung für die Entwicklung von Adipositas wirklich ausschlaggebend sind. Bisher wisse niemand so genau, wie bedeutsam beide Faktoren tatsächlich sind, schreiben die Studienautoren. Deswegen analysierten die Forschenden internationale Gesundheitsdaten – von Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften, landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften und Bewohnern aus Industrienationen – Daten von 4.213 erwachsenen Personen aus 34 Bevölkerungsgruppen auf sechs Kontinenten.

Erfolgreich abnehmen: Sport erhöht den Energieverbrauch nur kurz

Wenig überraschend: Körperfett-Anteil und Body-Mass-Index waren in Industrienationen höher. Sehr überraschend hingegen: Die Energie, die durch körperliche Aktivität verbraucht wurde, war in wohlhabenden Ländern sogar höher als beispielsweise bei Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften. Der Gesamtenergieverbrauch war fast gleich. Und das, obwohl Adipositas in den USA weit verbreitet und bei den ostafrikanischen Hadza praktisch unbekannt ist.

Wie kann das sein? „Der Körper hat über 24 Stunden hinweg einen relativ stabilen Gesamtenergieverbrauch“, erklärt Tim Hollstein vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. „Wenn wir uns mehr bewegen, spart er an anderer Stelle – etwa beim Grundumsatz, also bei der Energie für Funktionen wie Atmung, Organtätigkeit oder Hirnleistung.“ Wer weniger aktiv ist, könne hingegen mehr Kalorien in den Grundumsatz investieren. Sport erhöht also kurzfristig den Verbrauch – langfristig bleibt die Bilanz oft gleich.

Entstehung von Adipositas: Ernährung zehnmal wichtiger als Bewegung

Welchen Anteil hat Bewegung also tatsächlich an der Entstehung von starkem Übergewicht? Nach Berechnungen der Forschenden trägt Überernährung etwa zehnmal stärker zum Anstieg von Adipositas bei als Bewegungsmangel. Für Hollstein ist das nichts wirklich Neues: „Wir wissen schon lange, dass Bewegung allein kaum hilft“, sagt er. Studienautorin Amanda McGrosky von der Elon University rät deshalb: „Behalten Sie die Kalorien im Blick, die Sie zu sich nehmen, nicht die, die Sie verbrennen. Es ist viel schwieriger, mehr Kalorien verbrennen zu wollen als weniger zu sich zu nehmen.“

Dennoch könnte Bewegung eine sehr wichtige Rolle beim Gewichtsmanagement haben: Hollstein verweist auf eine Studie (externer Link) von Anja Bosy-Westphal von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Probanden in eine Stoffwechselkammer setzte: „Die, die sich viel bewegt hatten, haben nachher intuitiv genau so viel gegessen, wie sie verbraucht haben. Die Couch-Potatoes hingegen deutlich zu viel.“ Bewegung hilft also dabei, dass wir unseren Energiebedarf richtig einschätzen können.

Übergewicht: Hochverarbeitete Lebensmittel und viele Kohlenhydrate erhöhen Körperfettanteil

Dazu kommt, dass die Entstehung von Übergewicht und Adipositas auch mit der Zusammensetzung der Nahrung zu tun haben könnte, vermuten die Autoren der Studie. Als sie die Zusammensetzung der Mahlzeiten in den jeweiligen Ländern genauer unter die Lupe nahmen, stellten sie fest, dass „der prozentuale Anteil von hochverarbeiteten Lebensmitteln in der Ernährung positiv mit dem Körperfettanteil korreliert“ war.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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