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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Neuer Intendant am Landestheater Coburg: Neil Barry Moss
Kultur

Neuer Intendant am Landestheater Coburg: Neil Barry Moss

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 20. Juli 2024 10:07
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Das Landestheater Coburg hat einen neuen Intendanten. Ab September wird Neil Barry Moss künstlerischer Leitung des Theaters, teilte die Stadt Coburg am Donnerstag mit. Bereits Ende vergangener Woche hatte der Verwaltungsausschuss des Landestheaters beschlossen, dem 35-jährigen Moss die Intendanz zu übertragen. Sein Vertrag läuft bis zur Spielzeit 2027/2028.

Inhaltsübersicht
Zurück zum Intendantenmodell am Landestheater CoburgVom Operndirektor zum Intendanten: Neil Barry MossVertrag ebenfalls verlängert: Generalmusikdirektor bleibt bis 2028

Zurück zum Intendantenmodell am Landestheater Coburg

Damit kehrt das Landestheater wieder zum Modell einer Einzel-Intendanz zurück. Nach dem Weggang von Bernhard F. Loges zum Ende der Spielzeit 2022/2023, gab es in der vergangenen Spielzeit ein Direktorenmodell für die Leitung des Theaters. Neil Barry Moss gehörte als Operndirektor diesem Gremium bereits an. Der Theaterausschuss habe sich auch im Hinblick auf das 2027 anstehende 200-jährige Theaterjubiläum dazu entschieden, bereits zur kommenden Spielzeit zum Intendantenmodell zurückzukehren, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Vom Operndirektor zum Intendanten: Neil Barry Moss

Der designierte Intendant Moss dankte dem Ausschuss für das Vertrauen. Ihm sei bewusst, wie wichtig die Aufgabe sei. Man wolle im Landestheater viel erreichen und das Theater als Kulturschwerpunkt in der Region verankern, so Moss.

„Mein Herz schlägt für das Haus und die Stadt und ich freue mich sehr, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses Kapitel unsere Geschichte zu schreiben und die Zukunft des Hauses besonders im Hinblick auf das Jubiläumsjahr gemeinsam zu gestalten.“ Neil Barry Moss

Neil Barry Moss wurde in Südafrika geboren und studierte Operngesang, Musik- und Theaterwissenschaften in Kapstadt, im Anschluss Regie und Dramaturgie in Verona, Italien. Nach Regie- und Spielleiterarbeiten im italienischen Pesaro, an der Staatsoper Hannover und der Deutschen Oper in Berlin inszenierte Moss 2022 für das Landestheater Coburg die erfolgreiche Produktion „Fausts Verdammnis“ von Hector Berlioz in der Coburger Morizkirche. Zu Beginn der Spielzeit 2023/2024 wurde er dann Operndirektor und Teil des Direktoriums am Landestheater Coburg, mit dem er im Oktober 2023 das Globe eröffnen konnte. Dort inszenierte er die Opern „Macbeth“ von Giuseppe Verdi und „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, für die er auch die Kostüme entwarf.

Vertrag ebenfalls verlängert: Generalmusikdirektor bleibt bis 2028

Der Theaterausschuss der Stadt Coburg hat sich zudem mit Generalmusikdirektor Daniel Carter auf die Verlängerung seines Vertrages bis zur Spielzeit 2027/2028 geeinigt. Der gebürtige Neuseeländer ist seit 2021 in dieser Funktion am Landestheater tätig. Auch er gehörte dem Direktorengremium in der vergangenen Spielzeit an.

Laut Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) seien mit der Entscheidung für Neil Barry Moss als Intendant und der Verlängerung des Vertrages von Daniel Carter nach dem erfolgreichen Umzug in das Globe Coburg im vergangenen Jahr auch die personellen Weichen für die mittelfristige Zukunft gestellt- „Ich freue mich, dass wir mit Neil Barry Moss einen Intendanten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Genauso erfreulich ist es für Coburg und das Philharmonische Orchester, dass wir einen so weltweit gefragten Künstler wie Daniel Carter binden konnten.“

 

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Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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