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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Architekt gesucht: Wie weiter nach dem Theater-Zoff in Augsburg?
Kultur

Architekt gesucht: Wie weiter nach dem Theater-Zoff in Augsburg?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 14. September 2024 11:56
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Der Zoff um die Theatersanierung in Augsburg nimmt kein Ende. Mittlerweile wurde der Bauausschuss von Baureferent Steffen Kercher über die Gründe informiert, warum die Stadt dem bisherigen Architektenbüros Achatz gekündigt hat. Weil das Ganze am Donnerstagnachmittag aber in nichtöffentlicher Sitzung stattfand, ist offiziell immer noch raus, was genau zur Teilkündigung des renommierten Münchner Architekten geführt hat.

Inhaltsübersicht
Reibereien bei Großprojekten nicht ungewöhnlichDesaster für ein Mammut-ProjektLandet Kündigung noch vor Gericht?Eine Chance, Theater-Sanierung zu beschleunigenStadtrat bei Entscheidung außen vor

Klar ist mittlerweile so viel: Es ging ums Geld, genauer gesagt um eine mögliche Nachforderung des Architekten in niedriger sechsstelliger Höhe. Von mehreren Seiten wurde dem BR berichtet, dass es bereits seit längerem Stress zwischen dem Baureferat und dem Architekten gegeben habe.

Reibereien bei Großprojekten nicht ungewöhnlich

Dass es bei großen Bauprojekten mal knirsche und der Umgang von Auftraggeber und ausführendem Büro nicht immer einfach sei, sei keine Besonderheit, erklärten Kenner der Augsburger Baubranche dem BR. Zwischen dem Münchner Experten für Theaterbauten und der Stadt aber hätte es immer wieder Probleme gegeben in der Kommunikation.

Ein für Mitte August anberaumtes Krisengespräch sei dann von Seiten des Architekten kurzfristig abgesagt worden. Am 14. August habe die Stadt dann die Kündigung für das Bauteil II ausgesprochen.

Desaster für ein Mammut-Projekt

Hart ins Gericht mit der Stadtführung geht der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian Freund: „Ich halte das für ein Desaster“. Mit der Kündigung des Architektenbüros habe man der Theatersanierung einen „Bärendienst“ erwiesen: „Ich halte es für naiv, zu glauben, dass in dieser Phase ein Architektenwechsel ohne Reibungsverluste vonstattengehen könnte“, so Freund zum BR.

Weitere, zusätzliche Kosten könnten auf die Stadt zukommen. Auch die Gefahr einer gerichtlichen Auseinandersetzung, also einer möglichen Klage des Architekturbüros, sei noch nicht ausgeräumt, so Freund weiter. Und schon bisher sei der Bau zu zäh gelaufen. Die Oberbürgermeisterin Eva Weber müsse „da schon genauer hinschauen“, fordert Freund, „so ein Megaprojekt wie das Theater muss Chefsache sein.“

Landet Kündigung noch vor Gericht?

Ob diese Kündigung nun vom Büro Achatz angenommen wurde oder es nun vor Gericht geht, dazu wollten sich weder die Stadt noch der Architekt bislang äußern. Entsprechende Anfragen hat der BR gestellt. Grundsätzlich sind mögliche Forderungen von Architekten für Bauleistungen in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure festgeschrieben.

Eine Chance, Theater-Sanierung zu beschleunigen

Die Reaktionen aus dem Stadtrat nach der Information im Bauausschuss sind unterschiedlich: „Für mich ist jetzt diese Kündigung nachvollziehbar geworden“, so Bauausschussmitglied Verena von Mutius-Bartholy (Grüne) zum BR. Sie kritisiert allerdings die Informationspolitik der Stadt. Der Ältestenrat etwa hätte ohne weiteres auch in den Ferien kurzfristig einberufen werden können. Auch die Fraktionsspitzen hätten früher darüber informiert werden müssen, dass es Probleme gibt. Sie hoffe nun, dass es zügiger vorangehe auf der Theaterbaustelle, sagt Mutius-Bartholy: „Man muss nicht immer mit dem gleichen Architekten planen und umsetzen.“

Stadtrat bei Entscheidung außen vor

Leo Dietz, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat, bezeichnet die neue Konstellation als „sehr speziell“, weil jetzt mit einem Architekten weiter gebaut werden müsse, dem für den anderen Teil des Bauvorhabens gekündigt worden sei. Auch Dietz sieht „Fehler in der Kommunikation“ bei der Stadtspitze, „man hätte uns früher mit ins Boot holen müssen“, meint er. Dietz hofft, dass sich in der momentanen konjunkturellen Lage nun rasch Architekten melden und die Lücke schließen können.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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