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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Oana vo uns“: Neue Asterix-Übersetzung auf Münchnerisch
Kultur

„Oana vo uns“: Neue Asterix-Übersetzung auf Münchnerisch

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 10. Oktober 2024 07:58
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Pünktlich zum 65. Jubiläum der Asterix-Reihe veröffentlicht der Egmont-Ehapa-Verlag neue Mundart-Übersetzungen. Auch eine Übersetzung ins Münchnerische ist dabei. Diese Ehre kommt dem Münchener Udo Wachtveitl zuteil.

Inhaltsübersicht
„Asterix, oana vo uns“: Zweites Werk von Übersetzer WachtveitlWachtveitl: Münchener Dialekt – ein Bastard aus vielen Quellen„Münchener Bequemlichkeit“ zeigt sich im Schriftbild

„Asterix, oana vo uns“: Zweites Werk von Übersetzer Wachtveitl

Der Schauspieler ist vor allem als Kommissar Franz Leitmayr bekannt, den er seit 1991 im Tatort verkörpert. Er ist unter anderem Träger des Grimme-Preises und des Bayerischen Verdienstordens. Wachtveitl hatte bereits im Jahr 2002 und 2003, damals noch als Ko-Übersetzer, zwei Asterix-Bände ins Münchnerische übersetzt.

Über 20 Jahre später darf der gebürtige Münchener nun also als alleiniger Übersetzer ans Werk. Dabei nimmt er sich die Ausgabe „Asterix der Gallier“ vor, der nun „Asterix, oana vo uns“ heißt. Es ist der erste Band des französischen Autors René Goscinny und des Zeichners Albert Uderzo. Als der Band erschien, 1968, war Udo Wachtveitl zehn Jahre alt. Das ist auch ungefähr die Zeit, in der Wachtveitl zum ersten Mal mit den Asterix-Bänden in Berührung kam, erzählt er.

Wachtveitl: Münchener Dialekt – ein Bastard aus vielen Quellen

Den Münchner Dialekt bezeichnet Wachtveitl liebevoll als „Bastard“. Schlichtweg, weil die Mundart sich aus so vielen verschiedenen Quellen speise. Noch mehr Quellen als jede andere Sprache, was auch der Unterschied zum rein bairischen Dialekt sei. Es gebe bayerische Einflüsse, englische, französische, italienische und viele mehr.

Auf dem Schulhof, erklärt Wachtveitl, mische sich das am meisten. Hier kommen unterschiedliche gesellschaftliche Schichten und verschiedene Stadtteile zusammen, die in irgendeiner Form einen sprachlichen Umgang miteinander finden müssen. Eine Art Symbolort für die Dialekte, die auch sein eigenes Dialektverständnis ausgemacht hätten.

„Münchener Bequemlichkeit“ zeigt sich im Schriftbild

Die Bequemlichkeit, die Wachtveitl den bayerischen Menschen und natürlich auch den Münchnern unterstellt, schlagen sich auch im geschriebenen Wort nieder. Auch wenn es für den Münchener Dialekt keine verbindliche Schreibweise gibt. So werden Verben und Pronomen zum Beispiel zusammengezogen. Aus „haben wir“ wird „hammer“, aus „sind wir“ wird „sammer“.

Eine Eigenheit, die sich auch bei Franzosen und Italienern findet, aber da die Münchener sowieso eine südliche Lebensweise pflegen würden, so Wachtveitl, würde das gut passen. Wer ein Gefühl für Wachtveitls Übersetzung bekommen will: Der Kult-Beginn jedes Asterix-Bandes lautet in der Übersetzung wie folgt: „Mia schreim as Joa fuchzge voa unsara krisdlichen Zeid. De Rema ham se ganz Gallien untan Nagel grissen. Ganz Gallien? Owa fei wiakli ned! Oa winziges Doaf hoid ganz tapfa dageng und gibd ums Varegga ned auf.“

Die komplette Übersetzung ist seit Dienstag, dem 08.10., erhältlich.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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