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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Wärmere Winter: Bleiben Zugvögel in Bayern?
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Wärmere Winter: Bleiben Zugvögel in Bayern?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 13. Januar 2025 07:53
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Robert Pfeifer braucht nicht viel für seine ehrenamtliche Aufgabe als Kartierer von Vögeln, die sich im Winter in Bayern aufhalten. Bei Bindlach im Landkreis Bayreuth befindet sich sein Zählgebiet oder „Quadrant“: ein flaches Gelände mit vielen Feldern, einem Wäldchen und wenigen Hecken. Robert Pfeifer hängt sich sein Fernglas um den Hals und schlägt ein kleines Notizbuch auf, in das er mit Bleistift Datum und Uhrzeit notiert. Dann spitzt er die Ohren und schreibt weiter: „Da ruft der Schwarzspecht, Schwarzspecht einer, Rabenkrähe eine, dann hört man da eine Kohlmeise und noch eine, zwei Kohlmeisen schreibe ich auf.“

Inhaltsübersicht
Wie und wo überleben Vögel den WinterEin Hobby mit Mehrwert: Vogelsuche mit Stift und BlockErster Wintervogelatlas: jede Sichtung zählt

Wie und wo überleben Vögel den Winter

Für Robert Pfeifer ist es Ehrensache, beim ersten Wintervogelatlas Bayerns mitzuarbeiten. Der Leiter des Bayreuther Stadtgartenamtes ist Mitglied beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und im Vorstand der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. Beide haben sich für den Atlas zusammengetan.

„Unser Ziel ist, mehr über die Verbreitung und Häufigkeit der Vögel bei uns hier in Bayern im Winter herauszubekommen“, erklärt Pfeifer. Es sei wichtig, nicht nur die Brutzeit zu betrachten, sondern auch die Zeit, in der es unter Umständen für die Vögel knapp wird. „Es kommt auch drauf an, ob sie den Winter überleben oder nicht.“ Besonderes Augenmerk liegt auf Vögeln, die normalerweise in den Süden ziehen. Stare beispielsweise und der „Vogel des Jahres 2025“, der Hausrotschwanz, werden dem LBV immer häufiger bei der „Stunde der Wintervögel“ gemeldet.

Ein Hobby mit Mehrwert: Vogelsuche mit Stift und Block

Es ist ein kalter und stiller Morgen, doch die Sonne kämpft sich langsam durch den aufsteigenden Dunst. Am Waldrand erspäht Robert Pfeifer einige Rehe. Ein Turmfalke segelt über ein Feld, ein zweiter folgt ihm kurz darauf. Sofort notiert der Ornithologe die Sichtung in sein Notizbuch. Manche Vögel erkennt er an ihrem Gesang – wie den Schwarzspecht: „Von ihm kommt dieses langgezogene düüüüd“. Auch den Kleiber und den Erlenzeisig kann er nicht sehen, nur hören. „Vögel beobachten ist einfach ein wunderschönes Hobby“, sagt Pfeifer und setzt seinen Rundweg fort, während seine Augen über die Felder und Hecken huschen.

Der LBV hat ganz Bayern in 2.000 sogenannte Quadranten aufgeteilt. Jeder ist etwa 35 Quadratkilometer groß. Auf der Webseite des LBV (externer Link) können sich Vogelfreunde einen freien Quadranten auswählen, um dort zweimal pro Winter Vögel zu erkennen und zu melden. Robert Pfeifer sucht sich einen Rundweg von drei bis vier Kilometern innerhalb seines Quadranten und geht ihn zweimal pro Winter ab. „Das dauert etwa fünf Stunden pro Kartiersaison.“ Die Vogelarten überträgt Robert Pfeifer zuhause in eine Online-Liste.

Erster Wintervogelatlas: jede Sichtung zählt

In sein Notizbuch hat Robert Pfeifer nach einer Stunde zehn Vogelarten notiert: „Wir haben Blaumeisen gesehen, Kleiber, Eichelhäher, den Erlenzeisig, einen Mäusebussard, zwei Turmfalken, Kohlmeisen, Rabenkrähen, eine Elster und den Schwarzspecht.“

Diese bayernweite, systematische Erfassung von Vögeln im Winter ist laut LBV wegen möglicher Auswirkungen des Klima- und Landschaftswandels auf den Bestand äußerst wichtig. Der Winter sei für ganzjährig anwesende Arten oftmals ein ökologischer „Flaschenhals“, dem bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde.

Um wirkungsvollen Artenschutz betreiben zu können, soll der erste Wintervogelatlas klären, welche Arten wo in Bayern überwintern, um sie, wenn nötig, zu unterstützen. Der bayerische Wintervogelatlas soll im Jahr 2026 erscheinen. Doch das funktioniert nur, wenn sich genügend ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer finden – wie Robert Pfeifer.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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