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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > „Ernte gelaufen“: Wie das Hochwasser Landwirte trifft
Wirtschaft

„Ernte gelaufen“: Wie das Hochwasser Landwirte trifft

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 6. Juni 2024 13:55
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Thomas Seitle steht vor dem, was eigentlich ein Maisfeld sein sollte – gerade sieht es eher aus wie ein See. „Dieses Jahr ist die Ernte und der Anbau gelaufen.“ Etwa 75 Prozent seiner Flächen bei Karlshuld im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen stehen unter Wasser. „Einem jungen Landwirtschaftsmeister wie mir, der noch die nächsten 40 Jahre mit der Fläche arbeiten will, macht das natürlich Kopfzerbrechen,“ sagt Seitle.

Inhaltsübersicht
Genaue Schäden noch nicht zu beziffernAuch Tierhalter betroffen

Seitles Felder liegen im Donaumoos. „Das Donaumoos müssen Sie sich vorstellen wie eine Badewanne. Ringsum sind Hügel und Ortschaften und da läuft das Wasser runter, rein ins Donaumoos“, erklärt Martin Wendl, Kreisobmann für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen des Bayerischen Bauernverbands. Und weil der Abfluss Richtung Donau derzeit auch komplett unter Wasser steht, wird es nun lange dauern, bis das Wasser verschwindet.

Genaue Schäden noch nicht zu beziffern

Markus Drexler, Sprecher des Bayerischen Bauernverbands, spricht von mehreren Tausend Tonnen Lebensmitteln, die nicht geerntet werden können. Wie hoch die Schäden genau sein werden, ist aber noch unklar.

Unterdessen hat das bayerische Kabinett den Landwirten Hilfen in Aussicht gestellt: Bis zu 50.000 Euro sind vorgesehen. Betroffene erhalten bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro einen Ausgleich von bis zu 50 Prozent des Gesamtschadens, bei versicherbaren Schäden bis zu 25 Prozent. Die Zahlung muss bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beantragt werden.

Auch Tierhalter betroffen

Es ist Geld, das möglicherweise auch Landwirt Jochen Stiegeler aus Holzgünz im Landkreis Unterallgäu helfen könnte. Er rechnet mit einem hohen vierstelligen Schaden, den das Wasser angerichtet hat. Am Wochenende musste er einen seiner beiden Ställe evakuieren. „Die jungen Tiere waren bis an den Bauch im Wasser, sie konnten sich nicht mehr hinlegen, dann haben wir sie mit Lkw woanders hingebracht.“

Zum Glück war schnell ein leerer Stall im Nachbarort zu finden. Glück auch, dass sein zweiter Stall nicht betroffen war – denn da stehen die Milchkühe. Weil sie regelmäßig gemolken werden müssen, ist es viel schwieriger, sie woanders hinzubringen.

Mittlerweile konnten die Tiere wieder einziehen, das Wasser ist verschwunden. Aber für die Zukunft macht sich Stiegeler Gedanken, ob er sich mit Wällen zum nahe verlaufenen Bach schützt. „Zweimal brauchen wir das hier nicht“. Denn er befürchtet, dass das nicht das letzte große Regenereignis gewesen sein wird.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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