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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Unfälle beim Fahrradfahren: „Keinen Meter ohne Helm“
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Unfälle beim Fahrradfahren: „Keinen Meter ohne Helm“

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 14. Juni 2024 07:06
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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In der Neurochirurgie des Klinikums Ingolstadt zeigt Professor Siamak Asgari die CT-Aufnahme des Schädels einer 66-Jährigen. Die Frau war mit einem E-Bike ohne Helm unterwegs und ist auf die linke Kopfseite gestürzt. Das allein, so Professor Asgari, wäre noch keine schwere Verletzung gewesen. Aber auf der gegenüberliegenden Kopfseite sieht man auf der Aufnahme eine leichte Einblutung – zehn Stunden später hat sich die deutlich ins Hirngewebe hin ausgeweitet. Die Frau leidet seither unter epileptischen Anfällen, die mit Medikamenten behandelt werden müssen. „Im Falle des Tragens eines Helmes wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Ausmaß der Einblutung nicht aufgetreten“, so Professor Asgari.

Inhaltsübersicht
Helme dämpfen den AufprallKeinen Meter ohne HelmSchon bei geringen Geschwindigkeiten schwere VerletzungenHelm muss gut sitzen

Was der Frau passiert ist: Das Gehirn schwimmt beim Menschen in Flüssigkeit im Schädel. Trifft der Schädel wie bei einem Sturz hart auf, schwappt es im Knochen hin und her – Verletzungen können deshalb auch auf der dem Aufprall gegenüberliegenden Seite auftreten.

Helme dämpfen den Aufprall

Aus seiner Erfahrung als Neurochirurg fordert Professor Asgari dringend vor allem bei E-Bikes die Fahrer und Fahrerinnen auf, einen Helm zu tragen. Der Helm dämpft den Aufprall. Asgari schätzt, dass Unfälle mit Helm die Wahrscheinlichkeit, bei einem Fahrradunfall zu sterben, um 80 Prozent reduziert, gefährdet sind besonders die 60- bis 80-Jährigen.

Keinen Meter ohne Helm

Kirstin Zeidler, Leiterin der Unfallforschung der Versicherer, fordert alle Radfahrer auf: keinen Meter ohne Helm. Nach Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) trugen 2022 im Schnitt gut 40 Prozent aller Fahrradfahrer den Helm, bei den Pedelecs waren es über 60 Prozent. Besonders hoch ist die Quote bei Kindern bis zehn Jahren mit über 80 Prozent.

Zeidler hofft, dass sich beim Fahrrad ein ähnlicher Effekt einstellt wie beim Skifahren: Vor ein paar Jahren habe noch niemand auf der Piste einen Helm getragen, mittlerweile seien Skifahrer ohne Helm die Ausnahme.

Schon bei geringen Geschwindigkeiten schwere Verletzungen

Auf den Versicherungsschutz hat der Helm keinen Einfluss, so Zeidler – für konventionelle Fahrräder und Pedelecs, die bis 25 Kilometer pro Stunde unterstützt werden, existiert in Deutschland keine Helmpflicht. Anders bei den schnelleren S-Pedelecs mit Unterstützung bis 45 km/h – die gelten als Kleinkrafträder, für die Helm und eine Versicherung vorgeschrieben sind. Wer ein S-Pedelec ohne Helm fährt, riskiert bei einem Unfall, dass er mit in die Haftung für mögliche Schäden genommen wird.

Laut Kirstin Zeidler können auch schon bei Unfällen bei geringen Geschwindigkeiten schwere Verletzungen auftreten. Sie schildert zwei besonders häufige Arten von Fahrradunfällen: Die häufigste Unfallart ist der Abbiegeunfall, also die Kollision mit einem Fahrzeug; ein Drittel der Fahrradfahrer stürzt aber von ganz allein, ohne Fremdeinwirkung. Zeidler: „Unsere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass gerade bei den schweren Kopfverletzungen ganz häufig der Helm eben nicht getragen wurde“.

Helm muss gut sitzen

Wichtig ist auch, dass der Helm auf dem Kopf nicht wackelt und gut angepasst ist. Petra Husemann-Roew vom Fahrradclub ADFC Bayern sagt: Beim Aufsetzen muss der Helm so auf dem Kopf sitzen, dass er nicht rutscht, wenn man sich nach vorn beugt – das kann man mit einem Einstellrädchen anpassen. Der Riemen unterm Kinn darf einen Finger breit Luft haben, der Helm sollte über den Augenbrauen etwa zwei Finger breit frei lassen, und er sollte waagrecht sitzen.

Wichtig, so Husemann-Roew, ist auch, den Helm regelmäßig zu tauschen: etwa alle fünf bis sieben Jahre, denn Kunststoff altert, die Schutzwirkung lässt nach. Und: Nach jedem Ereignis, also wenn man auf den Helm gestürzt oder der hart heruntergefallen ist, sollte man ihn ebenfalls wechseln – denn dann können feine Haarrisse auftreten, die die Schutzwirkung ebenfalls mindern.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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