Die Verleihung der Britischen Filmpreise gilt als richtungsweisend für die Oscars. Der Politthriller „One Battle After Another“ hat bei der diesjährigen Verleihung der British Academy Film Awards (Bafta) sechs Auszeichnungen gewonnen, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Beste Kamera und Beste Regie. „Das ist überwältigend und wunderbar“, sagte Regisseur Paul Thomas Anderson, als er den Regiepreis entgegennahm.
„One Battle After Another“ mit Leonardo diCaprio in der Hauptrolle handelt von Revolutionären im Konflikt mit dem Staat und ist für 13 Oscars nominiert. Sean Penn wurde für seine Nebenrolle als besessener Militäroffizier ausgezeichnet. Schon bei der Verleihung der Golden Globes im Januar war „One Battle After Another“ der große Gewinner.
Sechs Baftas für „One Battle After Another“
Das Vampir-Epos „Sinners“ und Guillermo del Toros gotische Horrorgeschichte „Frankenstein“ gewannen jeweils drei Auszeichnungen, während die Shakespeare’sche Familientragödie „Hamnet“ zwei Preise erhielt, unter anderem in der Kategorie Bester britischer Film. Jessie Buckley gewann den Preis als beste Schauspielerin für ihre Rolle der trauernden Mutter Agnes Hathaway, William Shakespeares Frau. Sie ist die erste irische Schauspielerin, die den Preis bei den Baftas gewinnt.
„Absolut Verrückt“: Robert Aramayo sticht Leonardo diCaprio aus
Für die große Überraschung des Abends sorgte der Preis für den besten Schauspieler. Robert Aramayo gewann die Auszeichnung für seine Darstellung in „I Swear“, einem britischen Indie-Drama über einen Aktivisten für Menschen mit Tourette-Syndrom. Der 33-jährige britische Schauspieler wirkte verblüfft und bezeichnete den Sieg über Ethan Hawke, Michael B. Jordan, Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet als „absolut verrückt“: „Jeder in dieser Kategorie haut mich um“, sagte er.
Video: Filmtrailer zu „I Swear“ mit Robert Aramayo

