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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Der deutsche Italiener“: Nachruf auf Schauspieler Mario Adorf
Kultur

„Der deutsche Italiener“: Nachruf auf Schauspieler Mario Adorf

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 9. April 2026 13:50
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Jahrzehntelang war er einer der beliebtesten Schauspieler in Deutschland. Das hatte Mario Adorf auch seinem leicht exotischen Flair zu verdanken. Seit den späten 50er Jahren war er der „deutsche Italiener“ – und tatsächlich war sein Vater ein italienischer Arzt, der allerdings nie mit seinem Sohn lebte und ihm nur einmal begegnete. Gleichwohl: Mario Adorf wollte seinem Image gerecht werden, und so zum Beispiel „als halber Italiener nach Italien gehen, wie Goethe“, wie er einmal sagte.

Inhaltsübersicht
Geboren in Zürich, in München zum Schauspieler ausgebildetDurchbruch mit „Nachts, wenn der Teufel kam“Viele beliebte Fernseh-RollenLebensabend in München

Geboren in Zürich, in München zum Schauspieler ausgebildet

Tatsächlich wuchs der 1930 in Zürich geborene als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in der Eiffel auf, in der Kleinstadt Mayen bei Koblenz. Nach diversen sozialwissenschaftlichen Studien folgte in den frühen 50er-Jahren eine Schauspielausbildung an der Münchner Otto-Falkenberg-Schule und die Aufnahme ins Ensemble der Kammerspiele.

Durchbruch mit „Nachts, wenn der Teufel kam“

Doch schon bald lockte der Film – und 1957 kam schon der Durchbruch durch seine Rolle in dem Krimi „Nachts wenn der Teufel kam“, in dem Adorf einen geistig zurückgebliebenen Mörder spielte. Von da an war Mario Adorf lange Jahre auf Rollen als Bösewicht gebucht: So spielte er im ersten Winnetou-Film den Gangster Santer, der Winnetous Schwester Ntscho-Tschi auf dem Gewissen hat.

Adorf wurde nun auch im Ausland gebucht, aber der internationale Erfolg blieb ihm verwehrt, was er immer ein wenig bedauerte. Dafür konnte sich Mario Adorf in Deutschland vor Rollen-Angeboten kaum retten.

Viele beliebte Fernseh-Rollen

Auch wenn Mario Adorf mit Auftritten in Kino-Erfolgen wie „Die Blechtrommel“ oder „Rossini“ brillieren konnte, so war seit den 80er-Jahren das Fernsehen sein eigentliches Metier. Und hier war es vor allem der Regisseur Dieter Wedel, der dem Schauspieler attraktive Hauptrollen auf den Leib schrieb, wie 1993 die des „Großen Bellheim“, eines Kaufhausbesitzers, der mit der Zeitenwende konfrontiert ist.

Unvergesslich bleibt sein Auftritt als Unternehmer Heini Haffenloher in der Serie „Kir Royal“ (1985), aus der Adorfs wohl berühmteste Dialogzeile stammt: „Ich scheiß‘ dich sowas von zu mit meinem Geld.“

Lebensabend in München

Der „deutsche Italiener“ wurde seinem Image gerecht und lebte jahrzehntelang in Rom, um schließlich doch nach Deutschland zurückzukehren. In München verbrachte er seine letzten Jahre an der Seite seiner zweiten Frau Monique Faye.

Gestorben ist Adorf jedoch nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung in Paris. Klar ist: Mit Mario Adorf verlieren Film und Fernsehen in Deutschland eine unverwechselbare Persönlichkeit.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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