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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Fetzengaudi“ mit JJ: Österreich gewinnt zum 3. Mal den ESC
Kultur

„Fetzengaudi“ mit JJ: Österreich gewinnt zum 3. Mal den ESC

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 18. Mai 2025 09:47
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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„Beim Auftritt war ich sehr gelassen“, so JJ nach seinem ESC-Triumph im ARD-Interview. Vielleicht lag es daran, dass seine gesamte Familie samt Opa im Saal anwesend war. Das Aufregendste sei für ihn vielmehr die Punktevergabe gewesen, so der Sänger, was viele TV-Zuschauer bestätigen werden, denn die Spitzenreiter lagen in diesem Jahr dicht beieinander – ein einziger Punkt entschied über Rang zwei und drei.

Inhaltsübersicht
„Ozean aus Liebe“Jubel und Proteste für IsraelAktivisten wollten Bühne stürmen„Espresso Macchiato“ aus EstlandAbor & Tynna für Deutschland im Mittelfeld

Gegen ein Uhr Sonntagfrüh war klar: Johannes Pietsch, so sein bürgerlicher Name, räumte für Österreich ganz groß ab und sicherte sich die diesjährige Eurovision Song Contest-Trophäe. Zuvor war das für Österreich lediglich Udo Jürgens (1966) und Conchita Wurst (2014) gelungen. JJ war mit der Pop-Oper „Wasted Love“ über eine enttäuschte Liebe ins Rennen gegangen und beeindruckte als Countertenor mit seinem Falsettgesang in höchsten Tonlagen sowohl die Fachleute, als auch die Fernsehzuschauer.

„Ozean aus Liebe“

„Ich bin ein Ozean aus Liebe“, heißt es im Text von „Wasted Love“, in der hochdramatisch eine „weggeworfene Liebe“ beklagt wird: „Jetzt, wo du gegangen bist, bleibt mir nur diese.“ Offenbar arbeitet JJ hart an seinem Erfolg: Drei Stunden Gesangstraining täglich prägen seinen Alltag. Für das ESC-Finale hatte der Künstler typisch österreichisch eine „Fetzengaudi“ angekündigt und dieses Versprechen prompt gehalten.

Pietsch, der musikalisch an den Schweizer Vorjahressieger Nemo erinnert, wurde in Wien geboren, wuchs jedoch im Wüstenstaat Dubai auf. Er ist der Sohn eines österreichischen IT-Fachmanns und einer philippinischen Köchin. Den Künstlernamen erhielt er von Schulkameraden. Schon früh zählten die Opern-Diven Maria Callas und Montserrat Caballé zu seinen Vorbildern, weshalb er auch eine Ausbildung an der Wiener Staatsoper absolvierte. Dort steht er derzeit als „Knabe“ in Mozarts „Zauberflöte“ auf der Bühne.

Jubel und Proteste für Israel

Sängerin Yuval Raphael aus Israel lag bis kurz vor Schluss des ESC-Finales auf Platz 1, musste sich jedoch am Ende knapp geschlagen geben. Mit ihrem Song „New Day Will Rise“ erreichte sie die Herzen des internationalen TV-Publikums, wie die hohe Punktzahl aus dem Kreis der Zuschauer bewies.

Auch aus Deutschland bekam Raphael vom Publikum 12 Punkte. In der St. Jakobshalle in Basel hatte es während ihres Auftritts dagegen Buhrufe, aber auch viel Applaus gegeben. Die Sängerin gehört zu den Überlebenden des Nova-Musikfestivals, auf das die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 einen Anschlag verübte.

Aktivisten wollten Bühne stürmen

Am Rande des ESC-Finales hatten sich in Basel mehrere hundert Teilnehmer zu Anti-Israel-Demonstrationen versammelt. Die Polizei verhinderte, dass sie zur Veranstaltungshalle ziehen konnten. Während des Finales versuchten zwei Aktivisten nach Angaben des Schweizer Fernsehens auf die Bühne zu stürmen, einer von ihnen soll rote Farbe verspritzt haben.

Das öffentlich-rechtliche spanische Fernsehen RTVE hatte den Auftritt der israelischen Künstlerin zum Anlass genommen, das militärische Vorgehen Israels gegen die Terrororganisation Hamas im Gazastreifen zu kritisieren. Die veranstaltende European Broadcasting Union (EBU) soll RTVE für den Wiederholungsfall „politischer Äußerungen“ eine Geldstrafe angedroht haben.

„Espresso Macchiato“ aus Estland

Nur einen einzigen Punkt hinter Israel erreichte der aus Tallinn stammende Tommy Cash mit dem Song „Espresso Macchiato“ für Estland Platz 3. Wie der Name unschwer erkennen lässt, ist Cash, bürgerlich Tomas Tammemets, ein großer Fan des berühmten amerikanischen Country-Stars. Er ist auch ebenso sozialkritisch: Immer wieder thematisiert er seine Herkunft aus einem Plattenbauviertel seiner Heimat, wo viele Jugendliche kaum berufliche Perspektiven haben.

Abor & Tynna für Deutschland im Mittelfeld

Die aus Wien stammenden Geschwister Abor & Tynna, die in diesem Jahr für Deutschland antraten, kamen bei ihrem Auftritt beim Live-Publikum in der Halle gut an. Sie landeten mit 151 Punkten (77 von den Jurys, 74 vom Publikum) auf dem respektablen 15. Platz.

Die deutsche Bilanz beim ESC war in den vergangenen Jahren bemerkenswert erfolglos gewesen, weswegen beim Vorentscheid diesmal wieder Entertainer Stefan Raab eingegriffen hatte. „Leider hat es nicht zu mehr gereicht, das heißt aber manchmal nichts für eine Karriere“, so Raab, der ausdrücklich die Verantwortung für die Platzierung auf sich nahm.

Seit 2015 hatte es fast nur letzte oder vorletzte Plätze für die deutschen Beiträge gehagelt. Ausnahmen waren Michael Schulte (2018, 4. Platz) und im vergangenen Jahr Sänger Isaak (12. Platz).

Die im Vorfeld bei den Experten und Wettanbietern als Top-Favorit gehandelte, finnische Comedy-Truppe KAJ, die mit einem ironischen „Sauna“-Song für Schweden antrat, kam auf Platz 4.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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