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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Harvard-Auslandsstudent: „Man fürchtet sich“
Kultur

Harvard-Auslandsstudent: „Man fürchtet sich“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 28. Mai 2025 17:49
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Die Elite-Universität Harvard ohne Studierende aus dem Ausland – das ist eigentlich schwer vorstellbar. Dass dort Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern zusammenkommen, gehört zur Aura von Harvard. Doch genau das will die Trump-Administration gerne unterbinden. In der vergangenen Woche ordnete Heimatschutzministerin Kristi Noem an, das Visa-Programm für ausländische Studierende an der Elite-Universität zu beenden. Am Freitag hat eine Richterin diese Anordnung durch eine einstweilige Verfügung wieder gekippt. Am Dienstag dann die Anordnung von Außenminister Marco Rubio: Die Verfahren für Studentenvisa – nicht nur für Harvard – sollen „bis auf Weiteres“ vollständig ausgesetzt werden.

Inhaltsübersicht
„Niemand weiß, ob man weiterstudieren kann“Wie geht es im Herbst weiter?

„Niemand weiß, ob man weiterstudieren kann“

Karl Molden ist Österreicher und Auslandsstudierender in Harvard. Derzeit ist er im Italien-Urlaub – und unsicher, wie es weitergeht: „Es ist existenziell. Niemand weiß, ob man, ob man weiterstudieren kann“, sagt er im Gespräch mit dem BR am Dienstag, einen Tag vor der Aussetzung der Visa-Vergabe am Mittwoch. Das internationale Flair in Harvard ist für Molden ein „Alleinstellungsmerkmal“: „Das ist das Tollste für mich: Dass ich von Leuten lernen kann, die von überall kommen und somit auch von deren vorherigen Erfahrungen profitieren kann.“

Molden engagiert sich dafür, diese Offenheit zu erhalten: Als Teil der Gruppe „Students for Freedom“, gegründet als Reaktion auf die Anfeindungen von Donald Trump. „Wir haben uns hinter Harvard gestellt und versuchen, Studenten politisch zu mobilisieren und aktiv zu machen, damit wir alle geeint gegen diesen Angriff auftreten können“, sagt Molden, „Wir sind wirklich eine sehr breite Koalition, also bestehend aus Amerikaner, jüdischen Schülern, Schülern, die letztes Jahr bei den Pro-Palästina-Protesten und -Demonstrationen aktiv waren.“

Was sagt er zum Vorwurf eines grassierenden Antisemitismus auf dem Campus, den Trump als Argument für seine Anfeindungen herangezogen hatte? „Antisemitismus ist ein Problem, das ist ganz klar Islamophobie auch. Es gab wahnsinnig viele Spannungen letztes Jahr nach dem 7. Oktober, als es auch diese Proteste gab. Aber Trump hat wirklich nichts gemacht, um die Situation zu verbessern. Dass Trump uns dauernd eine antisemitische Uni nennt, das ist völlig übertrieben und das stimmt auch nicht.“

Wie geht es im Herbst weiter?

Als Österreicher kenne er das „autoritäre Playbook“ bereits gut, auch aus anderen europäischen Staaten – und habe sich deshalb dagegen gestellt: „Wenn sogar ich schon so eingeschüchtert bin von dem, was passiert, und das auch schon aus anderen Ländern kenne, dann finde ich, hat man auch als Harvard-Student eine Verantwortung, was zu sagen.“

Molden hofft, dass sich die Dinge bis zum Semesterbeginn im Herbst noch in eine positive Richtung bewegen. Etwas mulmig ist ihm aber auch zumute: „Man fürchtet sich und man weiß nicht, ob es intelligent ist, im Herbst zurückzufahren.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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