WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Siemens-Hauptversammlung: Gute Zahlen und ein wenig Kritik
    12. Februar 2026
    Lufthansa: 100.000 Passagiere vom Streik betroffen
    12. Februar 2026
    Lufthansa-Streik gestartet: Was Passagiere wissen müssen
    12. Februar 2026
    Wachstum gegen den Trend: Paulaner schenkt mehr Bier aus
    12. Februar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    GTA 6: Beispielloser Hype in der Gaming-Geschichte
    11. Februar 2026
    Altersprüfung bei Discord – stirbt jetzt die Plattform?
    10. Februar 2026
    KI bei WhatsApp: EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen
    9. Februar 2026
    Russland verliert Starlink: Wie gravierend ist das wirklich?
    6. Februar 2026
    #Faktenfuchs: Virale KI-Fakes zu ICE-Einsätzen in den USA
    5. Februar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Zuckersteuer: Weniger Konsum, aber kaum gesundheitliche Effekte
    11. Februar 2026
    Ganztag an Grundschulen: Rechtsanspruch, aber zu wenig Plätze
    10. Februar 2026
    Januar 2026 in Europa kalt – aber weltweit fünftwärmster Januar
    10. Februar 2026
    Zuckersteuer: Weniger Konsum, aber kaum gesundheitliche Effekte
    8. Februar 2026
    Warum wir nach einem Mittagsschlaf lernfähiger sind
    5. Februar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Warum die Berlinale auf unbekanntere Filmemacher setzt
    12. Februar 2026
    Nach dem Tod von James Van Der Beek: Katie Holmes nimmt Abschied
    12. Februar 2026
    Epstein-Files: Musiker wollen Konsequenzen für Manager Wasserman
    12. Februar 2026
    Cees Nooteboom – Der reisende Poet Europas ist tot
    12. Februar 2026
    Schwieriger geht nicht: Tatort-Dreh auf der Siko
    11. Februar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?
Wissen

Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 12. Februar 2026 17:48
Von Michael Farber
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Die politische Weltlage ist angespannt, und der Weltraum ist längst Teil vieler Konflikte. Das war der Tenor einer Gesprächsrunde unter Sicherheitsexpertinnen und -experten im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz. Michael Traut vom erst vor drei Jahren geschaffenen Weltraumkommando der Bundeswehr berichtet von Laserattacken, um die Kameras von Erdbeobachtungssatelliten zu stören. Es gebe russische Satelliten, „die seit 2014 im geostationären Orbit neben anderen Satelliten parken, um deren Kommunikation mitzuhören“. Und es gebe mittlerweile regelrechte Verfolgungsjagden von Satelliten. China habe zudem gezeigt, dass es Satelliten einfangen und abschleppen und „in einen Friedhofsorbit bringen“ kann.

Inhaltsübersicht
Elektronische Angriffe auf SatellitenSoftware-Updates für Satelliten-Sicherheit„Sicherheit ist fundamental im Weltall bedroht“Iris2 für abhörsichere Kommunikation – ab 2030Atomwaffe im All

Elektronische Angriffe auf Satelliten

Andreas Lermann leitet Munich Aerospace, das sich als Netzwerk von Raumfahrt-Industrie, Wissenschaft und Politik versteht. Aus seiner Sicht wird im All bereits Krieg geführt und „kritische Infrastruktur“ attackiert. China, Russland, Indien und die USA haben demonstriert, dass sie Satelliten durch Beschuss zerstören können. Der Krieg werde aber nicht erst mit Angriffen auf Satelliten geführt, sondern er „findet schon heute statt“ als „Electronic Warfare“, also elektronische Kriegsführung: Dabei werden Signale von Navigationssatelliten mit sogenanntem „Jamming“ und „Spoofing“ elektronisch gestört und verfälscht. Dies passiere, so die Experten, quasi täglich im Ostsee-Raum. Darauf werde aber bereits reagiert, führt die Sicherheitsexpertin Juliana Süß von der vom Bundeskanzleramt finanzierten Stiftung Wissenschaft und Politik an.

Software-Updates für Satelliten-Sicherheit

Die Computer der Navigationssatelliten des europäischen Systems Galileo werden laut Süß mit Software-Updates versorgt, ähnlich denen der Smartphones. Alte Satelliten würden durch neue ausgetauscht: „Da ist natürlich auch eine andere Hardware dahinter und eine andere Software, die angepasst werden kann an neue Realitäten.“ Diese Navigationssatelliten sind nicht nur für die alltägliche Navigation wichtig. An Bord befinden sich präzise Atomuhren, mit deren Hilfe unter anderem Finanztransaktionen zeitlich exakt abgestimmt werden.

„Sicherheit ist fundamental im Weltall bedroht“

Andere Satelliten dienen der Kommunikation und Überwachung, auch der Frühwarnung vor Raketen, wie Juliana Süß betont: „Unsere Sicherheit ist ganz fundamental im Weltraum bedroht.“ Daher müssten mehr „gehärtete“ Satelliten ins All, die besser gegen Störsignale und gegen Cyber-Attacken gefeit sind. Dafür braucht es jedoch Raketen.

Die europäische Rakete Ariane 6 soll dieses Jahr laut Presseankündigungen alle 40 Tage startbereit sein. Das US-amerikanische Unternehmen SpaceX hingegen fliegt häufiger als einmal pro Woche. Das geschieht mit kleineren Raketen, sogenannten Micro-Launchern. Die sind schneller und günstiger herzustellen. Auch bayerische Unternehmen wie die Augsburger Rocket Factory oder Isar Aerospace entwickeln und testen derzeit solche kleinere, effektive Transporter.

Iris2 für abhörsichere Kommunikation – ab 2030

Ein wichtiger Schutz vor dem Ausfall eines Satelliten und seines Dienstes ist in den Augen von Andreas Lermann „redundant unterwegs zu sein, sich also nicht nur auf ein Satelliten-System zu verlassen“. Zudem, so Lermann, müsse man verstärkt „im europäischen Verbund“ arbeiten. Wie beides gelingt, zeige das Navigationssystem Galileo, das deutlich besser sei als das US-amerikanische GPS. Dem Beispiel folgend, so Lermann, plane Europa daher mit Iris2 ein eigenes Satelliten-Netzwerk für abhörsichere Kommunikation. Allerdings wird dieses erst 2030 seinen Dienst aufnehmen.

Atomwaffe im All

Während Andreas Lermann den „europäischen Verbund“ beschwört, baut Bundeswehrkommandeur Michael Traut nach wie vor auf die Kooperation mit den USA. Die Zusammenarbeit mit dem US-Space-Command und der US-Space-Force sei „hervorragend.“ Und die USA selbst, so Traut, sagen, dass sie die Aufgaben im All nicht ohne Partner bewerkstelligen können. Deutschland müsse sich daher als „wertvoller Partner“ zeigen. Er verweist zudem auf eine der größten Bedrohungen im All: Die US-Streitkräfte vermuten, dass Russland dort Atomwaffen platzieren könnte. Sollten die gezündet werden, so Traut, würden viele Satelliten ausfallen und steuerlos werden. Und zu Weltraumschrott, der letztlich alle Satelliten zerstören könnte. Es gäbe dann keine schnellen Banktransfers mehr, keine Satellitenkommunikation und -navigation, keine Wettervorhersage, so Michael Traut: „Wir würden technologisch in die 1960er-Jahre zurück geworfen.“

 

Dir gefällt vielleicht

Zuckersteuer: Weniger Konsum, aber kaum gesundheitliche Effekte

Ganztag an Grundschulen: Rechtsanspruch, aber zu wenig Plätze

Januar 2026 in Europa kalt – aber weltweit fünftwärmster Januar

Zuckersteuer: Weniger Konsum, aber kaum gesundheitliche Effekte

Warum wir nach einem Mittagsschlaf lernfähiger sind

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel Warum die Berlinale auf unbekanntere Filmemacher setzt
Nächster Artikel Siemens-Hauptversammlung: Gute Zahlen und ein wenig Kritik
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Siemens-Hauptversammlung: Gute Zahlen und ein wenig Kritik
Wirtschaft 12. Februar 2026
Warum die Berlinale auf unbekanntere Filmemacher setzt
Kultur 12. Februar 2026
Lufthansa: 100.000 Passagiere vom Streik betroffen
Wirtschaft 12. Februar 2026
Nach dem Tod von James Van Der Beek: Katie Holmes nimmt Abschied
Kultur 12. Februar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?