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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Digitale Bildung: Mehr Tablets, aber zu wenig geschulte Lehrer
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Digitale Bildung: Mehr Tablets, aber zu wenig geschulte Lehrer

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 19. März 2026 11:48
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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Alle fünf Jahre werden bei der Studie International Computer and Information Literacy Study (ICLS) weltweit die digitalen Kompetenzen von Schülern der 8. Jahrgangsstufe untersucht. Deutschland lag hier 2023 im internationalen Vergleich im Mittelfeld – ein negativer Trend, denn seit 2013 wurden die Ergebnisse schlechter. Bund und Länder steuern hier mit dem „DigitalPakt Schule“ gegen. Ziel ist der Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen, unter anderem mit WLAN, Tablets und interaktiven Tafeln.

Inhaltsübersicht
Digitaler Vorreiter in OberbayernAnalyse von KI-Fakes und VideoschnittPositives Feedback von BetriebenViele Schüler haben nur geringe digitale FähigkeitenDigitale Ungleichheit und soziale HerkunftEin niemals endender Prozess

Digitaler Vorreiter in Oberbayern

An der Realschule Gauting weiß man, wie langwierig der Weg ist, digitale Kompetenzen im Unterricht zu vermitteln. Seit fast 15 Jahren seien dort Tablets im Einsatz, erzählt der Schulleiter Reinhard Schlamp. Begonnen hätten sie mit einer Klasse, dann seien peu à peu weitere hinzugekommen. Es sei nicht möglich, eine Schule im Hauruckverfahren von heute auf morgen digital umzustellen und gleich Top-Ergebnisse im Unterricht zu erzielen, so der Schulleiter. Mittlerweile seien rund 1.200 Tablets klassenübergreifend in allen Jahrgangsstufen im Einsatz. Damit ist die Realschule Gauting so etwas wie ein Leuchtturm-Projekt in Bayern.

Analyse von KI-Fakes und Videoschnitt

Die Bandbreite der digitalen Einsatzmöglichkeiten sei groß, sagt Schlamp. Im Geschichtsunterricht könnten mit den Tablets KI-Fakes historischer Bilder analysiert werden. Im Englischunterricht machen die Schüler zum Beispiel Videos von ihren Zimmern und erläutern im Unterricht auf Englisch, was dort zu sehen ist. Fakt sei aber auch: Ob die Noten durch den Einsatz digitaler Mittel besser werden, lasse sich nicht eindeutig belegen. Für Schlamp ist klar: Das Wichtigste ist immer noch der Lehrer, wie er sein Wissen vermittelt und wie die Beziehung zwischen ihm und den Schülern ist. Jede Lehrkraft müsse selbst entscheiden, welches Medium für die Vermittlung des Lerninhalts das Beste ist.

Positives Feedback von Betrieben

Schulleiter Schlamp ist überzeugt, dass die Schüler an seiner Realschule gute digitale Kompetenzen vermittelt bekämen. Das zeige auch das Feedback von Ausbildungsbetrieben. Von diesen kämen regelmäßig positive Rückmeldungen, dass die ehemaligen Schüler fit am Computer seien, zum Beispiel beim Verwenden spezieller Programme.

Viele Schüler haben nur geringe digitale Fähigkeiten

Solches Feedback wundert Samuel Greiff von Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien [externer Link] an der Technischen Universität nicht. Er ist für die PISA-Studie in Deutschland verantwortlich und beschäftigt sich auch mit der Vermittlung digitaler Kompetenzen. Laut aktueller Erhebungen wie der ICLS-Studie verfügen in Deutschland über 40 Prozent der Achtklässler nur über sehr geringe, grundlegende digitale Fähigkeiten [externer Link]. Das bedeute, sie können im Großen und Ganzen nur klicken und wischen. Sie seien zum Beispiel nicht in der Lage, zu überprüfen, ob Informationen richtig seien oder nicht, sagt Greiff.

Digitale Ungleichheit und soziale Herkunft

Kinder und Jugendliche haben laut Greiff je nach Herkunft unterschiedliche Rahmenbedingungen, um digitale Kompetenzen aufzubauen. Es gebe drei Faktoren, die digitale Ungleichheit besonders fördern. Wer beispielsweise mehr Betreuung zuhause erhalte, Zugang zu digitalen Lernmethoden habe und auch beim Umgang mit digitalen Medien daheim kontrolliert werde, habe bessere Chancen digitale Kompetenzen aufzubauen. Zweiter Punkt sei Migration und Sprache: Sprachbarrieren seien hinderlich, Kompetenzen in diesem Bereich aufzubauen.

Nicht zuletzt spielten aber auch die Schulen selbst eine große Rolle: Es nütze nichts, wenn diese zwar mit Tablets ausgestattet werden, es aber an Lehrern fehle, die für deren Einsatz ausgebildet sind: „Der zentrale Faktor sind die gut ausgebildeten Lehrkräfte, und da haben wir einfach noch eine starke Variation.“

Ein niemals endender Prozess

Bundesregierung und die Länder hätten mit dem „DigitalPakt Schule“ einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, urteilt Greiff. Es dürfe jetzt aber nicht nachgelassen werden, denn Schule und Bildung zu entwickeln, sei ein Prozess, der niemals ende. Nicht zuletzt sind gut ausgebildete Schüler auch ein Faktor für die Wirtschaft, denn wer viele digitale Kompetenzen mitbringe, helfe damit oft den Betrieben und Firmen.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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