Heidelbeeren gehören zu den beliebtesten Beerenobstsorten in Deutschland. Kein Wunder: Die kleinen blauen Früchte sind aromatisch, kalorienarm und reich an Vitaminen. Wer beim Kauf genau hinsieht, kann Qualität, Geschmack und Nährstoffe besser einschätzen.
Was ist der Unterschied zwischen Heidelbeere und Blaubeere?
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden „Heidelbeere“ und „Blaubeere“ oft gleichgesetzt. In vielen Fällen sind damit tatsächlich dieselben Früchte gemeint. Welche Bezeichnung verwendet wird, hängt vor allem von der jeweiligen Region ab. Eine wichtige Unterscheidung gibt es aber zwischen Waldheidelbeeren und Kulturheidelbeeren.
Waldheidelbeeren: Wildfrüchte mit intensivem Geschmack
Waldheidelbeeren, auch Wildheidelbeeren genannt (Vaccinium myrtillus), wachsen wild in Europa. Sie sind klein, dunkelblau bis schwarz, fest und haben einen intensiven, leicht säuerlichen Geschmack. Im Inneren sind sie ebenfalls dunkelblau, anders als Kulturheidelbeeren. Waldheidelbeeren enthalten besonders viele Polyphenole und Anthocyane, die antioxidativ wirken und für die blaue Farbe verantwortlich sind.

