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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Warum der Sommer in Bayern wahrscheinlich sehr heiß wird
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Warum der Sommer in Bayern wahrscheinlich sehr heiß wird

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 22. Mai 2025 08:49
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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2025 könnte auf Europa ein Rekord-Hitzesommer zukommen – und damit auch auf Bayern. Unterschiedliche Klimamodelle für 2025 sagen das mit hoher Wahrscheinlichkeit voraus. Seit Mai zeigten sich auch immer mehr Indizien dafür, dass es ein besonders trockener Sommer werde, sagt Klimaforscher Harald Kunstmann, Lehrstuhlinhaber für regionales Klima an der Universität Augsburg: „Aber bei der Temperatur ist es noch viel eindeutiger als bei der Trockenheit: Es wird extrem warm.“

Inhaltsübersicht
Atlantikwärme als Indikator für HitzesommerMehr Wissen führt zu besseren VorhersagenFrühe Prognosen erleichtern die AnpassungKlimamodelle werden ständig verbessertRegionale Prognosen schwieriger

Atlantikwärme als Indikator für Hitzesommer

Die Vorhersagen decken sich mit den neuesten Erkenntnissen aus dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Die Forscher dort haben entdeckt, dass sich die vergangenen Extremsommer in Europa oft schon drei Jahre im Voraus angekündigt hatten, und zwar durch anhaltend hohe Temperaturen im Atlantischen Ozean: „Wenn wir in unseren Modellen sehen: ‚Der Nordatlantik wird über drei Jahre hinweg immer wärmer‘, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es in diesem dritten Jahr einen extrem warmen Sommer gibt“, sagt Lara Wallberg. Viele der vergangenen Hitzesommer wurden offenbar durch die anhaltende Wärme des Atlantiks mitbedingt. Denn das Meer steht im ständigen Austausch mit der Atmosphäre.

Mehr Wissen führt zu besseren Vorhersagen

Vor diesem Hintergrund haben Wallberg und ihr Team jetzt eine Methode entwickelt, wie sie die Hitzesommer-Prognosen für Europa verbessern können. Elf der vergangenen Hitzesommer seit den 1960er-Jahren hätte Wallberg vorhersagen können, wenn sie diese neuen Erkenntnisse über den Wärmestau im Atlantik in den Klimamodellen mitberücksichtigt hätte. Auch den Hitzesommer 2003.

Unsicherheiten hätte es aber auch dann noch gegeben, erklärt die Forscherin: „Es wäre natürlich toll, wenn man eine hundertprozentige Trefferquote hätte. Aber letztlich gibt es viele Dinge, die extrem warme Sommer bedingen können. Das sieht man auch daran, dass jetzt gerade viele Wissenschaftler prognostizieren, dass der Sommer sehr warm wird. Aber eben aufgrund verschiedener physikalischer Prozesse.“

Frühe Prognosen erleichtern die Anpassung

Da das Atlantikphänomen immer schon drei Jahre vor einem Hitzesommer auftritt, könnte man europäische Hitzesommer jetzt auch deutlich früher als bisher voraussagen, sagt Wallberg. Daran hätten vor allem Landwirte Interesse, „weil für die ist es natürlich wichtig zu wissen: Müssen wir uns auf Ernteausfälle einstellen?“ Landwirte könnten sich aufgrund früher Prognosen auch überlegen, was sie in dem betreffenden Jahr anbauen und besonders wasserintensiven Ackerbau wie die Produktion von Mais einschränken.

Sich auf Hitzeextreme gut vorbereiten, wird aber nicht nur in der Landwirtschaft immer häufiger nötig sein. Auch in den Städten muss sich etwas ändern, um Hitzetote zu vermeiden. Die extrem heißen Sommer haben sich in Europa seit vorindustrieller Zeit schon verdoppelt. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sollen sie Normalität geworden sein. Europa ist der Kontinent, der sich momentan am schnellsten erwärmt.

Klimamodelle werden ständig verbessert

Neben den Forschenden vom Max-Planck-Institut beschäftigen sich weltweit tausende Klimaforscher damit, ihre Klimamodelle zu verbessern. Dabei sind die schon jetzt so komplex, dass nur hochleistungsstarke Rechner sie bewältigen können. Klimamodelle stellen das gesamte Erdsystem dar, sozusagen eine virtuelle Erde, und werden mit Unmengen von Daten und Gleichungen gefüttert, die die Zusammenhänge darstellen.

Die Prognosen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen zum Beispiel beruhen auf einem dieser globalen Klimamodelle. „Da ist praktisch ein volles dreidimensionales Atmosphärenmodell drin“, erklärt Harald Kunstmann, Professor für regionales Klima an der Universität Augsburg. Es berechnet sozusagen die Bewegungen und Zusammenhänge zwischen Ozeanen, Landoberfläche, Atmosphäre und Eis und prognostiziert sie sieben Monate in die Zukunft. Dabei werden immer mehrere Möglichkeiten durchgerechnet, wie sich die Luftströme an verschiedenen Punkten der Erde durch unterschiedliche Faktoren verändern könnten. Deshalb können Klimaforscher auch immer nur Wahrscheinlichkeiten angeben, nie absolute Werte.

Regionale Prognosen schwieriger

Die Modelle können auch nicht das Wetter eines bestimmten Tages an einem bestimmten Ort vorhersagen. Es geht immer um längerfristige Trends. Wenn man sich für regionale Trends, zum Beispiel den kommenden Sommer in Bayern interessiert, dann müsse man nochmal genauer hinschauen, erklärt Kunstmann: „Diese globalen Modelle haben mit regionalen Vorhersagen Probleme.“

Zum Beispiel der April in Garmisch-Partenkirchen seit 1981: Der wurde immer zu kalt vorausgesagt. Kunstmann versucht, diese wiederkehrenden Fehler für regionales Klima statistisch zu bereinigen. Aber auch für Bayern sagt er: Der kommende Sommer wird sehr wahrscheinlich besonders heiß.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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