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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Industriemeister im Flugzeugbau – Lohnt sich das?
Wirtschaft

Industriemeister im Flugzeugbau – Lohnt sich das?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 24. November 2025 09:49
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Seit 2024 führt Jonas bei Airbus Helicopters in Donauwörth ein Team von Mechanikern, das sich um die Wartung von Hubschraubern kümmert. Fehlerfreie Arbeit ist wichtig, denn in der Luftfahrt ist Präzision gefragt, der kleinste Fehler kann fatal enden. „Im schlimmsten Fall ist es der Absturz der Maschine“, sagt Jonas. Damit seine Mitarbeiter konzentriert arbeiten können, unterstützt Jonas sie, wo er kann, und übernimmt für sie bürokratische Aufgaben.

Inhaltsübersicht
Weiterbildung parallel zum JobHersteller profitiert von AufrüstungDas verdient ein Industriemeister FlugzeugbauHubschrauber-Faszination

Weiterbildung parallel zum Job

Nach der Realschule hat Jonas eine dreijährige Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bei Airbus absolviert. Anschließend arbeitete er dort als Hubschraubermechaniker. Es folgte der Aufstieg zum Dock-Chef, am Stellplatz für Hubschrauberwartung war er Ansprechpartner der Mechaniker.

Parallel zur Arbeit hat er sich in Teilzeit weitergebildet: zum einen als Industriemeister Flugzeugbau, zum anderen danach als technischer Betriebswirt. Diese Weiterbildungen neben der Arbeit geschafft zu haben, macht Jonas heute besonders stolz. Seit 2024 ist er als Industriemeister Flugzeugbau bei Airbus Helicopters beschäftigt.

Hersteller profitiert von Aufrüstung

Das Werk in Donauwörth ist deutscher Hauptsitz von Airbus Helicopters. Der Weltmarktführer unter den Hubschrauberhersteller ist der größte Arbeitgeber der Region. Die Bundeswehr lässt unter anderen hier Transporthubschrauber warten.

Erst Mitte November profitierte der Standort Airbus Helicopters in Donauwörth von der Entscheidung der Bundeswehr, aufzurüsten: Der Bund gab eine Bestellung für 20 neue Helikopter auf. Der Gesamtauftrag soll sich auf ein Volumen von 931 Millionen Euro belaufen, finanziert aus dem Sondervermögen der Bundeswehr.

Das verdient ein Industriemeister Flugzeugbau

Jonas wird nach dem Tarifvertrag der IG Metall bezahlt. Seine Wochenarbeitszeit hat er freiwillig von 35 auf 40 Stunden aufgestockt. Sein tarifliches Grundgehalt beträgt 5.170 Euro. Dazu kommt ein Leistungsentgelt in Höhe von 362 Euro und ein Zuschuss für die betriebliche Altersvorsorge.

Sein monatliches Bruttoentgelt liegt damit bei 5.558 Euro, das gesetzliche Netto beträgt 4.109 Euro. Das Medianentgelt eines Industriemeisters Flugzeugbau liegt laut Bundesagentur für Arbeit (externer Link) bei 4.396 Euro.

Hubschrauber-Faszination

Für Jonas ist klar: Seine Arbeit lohnt sich. Auch wenn er manchmal gerne – wie früher – am Hubschrauber mitschrauben würde, genießt er seine Rolle als Bindeglied zwischen seinen Vorgesetzten und seiner „Mannschaft“, wie er sie nennt. Seinen Beruf hat Jonas auch aus einem anderen Grund: Hubschrauber sind seine Leidenschaft, schon seit seiner Kindheit – auch weil sein Vater Hobby-Modellbauer war.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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