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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Versteckter Alkohol in Lebensmitteln – ein unterschätztes Risiko
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Versteckter Alkohol in Lebensmitteln – ein unterschätztes Risiko

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 24. November 2025 09:48
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Alkohol steckt in mehr Lebensmitteln, als man denkt. Bei Klassikern wie Coq au Vin, Boeuf Bourguignon, Käsefondue, Tiramisu oder Schwarzwälder Kirschtorte überrascht das nicht – die gehören traditionell so zubereitet. Wer sich dessen bewusst ist, kann damit gut umgehen und selbst entscheiden, was er essen möchte.

Inhaltsübersicht
Schon kleine Mengen Alkohol schaden der GesundheitWarum nutzen Lebensmittelhersteller Alkohol?Wo überall Alkohol enthalten sein kannBegriffe, hinter denen sich Alkohol verstecken kannBesondere Risiken für Kinder und SchwangereMangelhafte Kennzeichnung von Alkohol in Lebensmitteln

Schon kleine Mengen Alkohol schaden der Gesundheit

Was viele nicht wissen: Schon kleine Mengen Alkohol sind gesundheitsschädlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (externer Link) betont, dass es keine potenziell gesundheitsfördernde und sichere Alkoholmenge für einen unbedenklichen Konsum gebe. Noch immer kursiere der Mythos, dass ein Glas Rotwein am Tag gut fürs Herz sei, schreibt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) (externer Link). „Alkohol ist ein Zellgift, das für rund 200 verschiedene Erkrankungen mitursächlich sein kann. Und insbesondere bei der Krebsentstehung wissen wir, dass Alkohol auch in geringen Mengen krebsfördernd sein kann und überdies sogar den Selbstheilungsprozess stören kann“, sagt Dr. Matthias Riedl, Diabetologe, Ernährungsmediziner und ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg.

Warum nutzen Lebensmittelhersteller Alkohol?

Alkohol kommt in der Lebensmittelherstellung aus ganz praktischen Gründen zum Einsatz: Er löst Aromen, verstärkt Geschmack und sorgt dafür, dass sich bestimmte Inhaltsstoffe überhaupt erst entfalten. In Süßwaren und Backwaren wirkt er außerdem häufig als natürliches Konservierungsmittel.

Wo überall Alkohol enthalten sein kann

Überraschend ist allerdings, wo Alkohol sonst noch drinsteckt – in Produkten, bei denen wohl kaum jemand damit rechnet: in Milchbrötchen, Aufbackcroissants, Süßwaren wie Marzipan, Fertigkuchen, Kuchenrollen mit kakaohaltiger Füllung, Desserts oder Eis. Auch Herzhaftes ist betroffen: Suppen, Saucen, Dressings oder Klassiker wie Hühnerfrikassee sollte man sich genau anschauen, schreibt die Verbraucherzentrale Hamburg (externer Link). Ein kleiner Trost bleibt: Beim Aufbacken von Brötchen oder Croissants verflüchtigt sich ein Teil des Alkohols – komplett verschwindet er aber nicht.

Das Kernproblem: Viele Menschen bemerken gar nicht, dass ein Lebensmittel Alkohol enthält. Er taucht meist nur in der Zutatenliste auf – und dort oft unter Bezeichnungen, die nicht sofort auffallen.

Begriffe, hinter denen sich Alkohol verstecken kann

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es daher hilfreich, typische Bezeichnungen zu kennen. Alkohol kann sich verbergen hinter Begriffen wie Trinkalkohol, Ethanol, Ethylalkohol oder Äthanol. In einigen Fällen stehen auch Zusatzstoffe wie E 1519 (Benzylalkohol) für Alkohol. Auch Spirituosen können in der Zutatenliste auftauchen, etwa Arrak, Maraschino oder Calvados.

Besondere Risiken für Kinder und Schwangere

Besonders heikel wird es, wenn Schwangere oder Kinder unbemerkt alkoholhaltige Lebensmittel essen. Kinder entwickeln sehr früh ihre geschmacklichen Vorlieben. Laut Dr. Riedl kann es problematisch sein, wenn der leicht herbe Alkoholgeschmack mit Zucker kombiniert wird – so entsteht schon früh eine Gewöhnung an Aroma und Geruch alkoholhaltiger Produkte.

Die Verbraucherzentrale (externer Link) schreibt dazu: „In der Regel finden sich in den meisten Produkten nur geringe Mengen an Alkohol. Diese sind für Kinder gesundheitlich unbedenklich. Allerdings ist zu befürchten, dass die Kleinen sich schon frühzeitig an den Geruch und den Geschmack von Alkohol gewöhnen und die natürliche Hemmschwelle für den Verzehr gesenkt wird.“

Auch für abstinente Alkoholikerinnen und Alkoholiker können selbst geringe Mengen zum Problem werden.

Mangelhafte Kennzeichnung von Alkohol in Lebensmitteln

Verbraucherschützer kritisieren seit Langem, dass Alkohol in Lebensmitteln nur schlecht erkennbar ist. Die Kennzeichnung findet fast ausschließlich im Kleingedruckten statt; Warnhinweise oder gut sichtbare Symbole auf der Vorderseite sind nicht vorgeschrieben. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert deshalb deutliche Verbesserungen – bisher sind jedoch keine gesetzlichen Änderungen geplant.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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