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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Mental Health Arts Festival mit Pianist Nicolas Namoradze
Kultur

Mental Health Arts Festival mit Pianist Nicolas Namoradze

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 24. Juli 2024 14:52
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Nicolas Namoradze in München

Musik und Meditation


23.07.2024 von Larissa Bothor

Nicolas Namoradze ist Pianist, Komponist und Neuropsychologe. Im Rahmen des „Mental Health Art Festivals“ in München hat er ein außergewöhnliches Konzert gegeben, das Meditation und Musik vereinte.

Inhaltsübersicht
Nicolas Namoradze in München Musik und MeditationGeschlossene Augen beim KonzertKlassik ist meditativKomplette StilleNicolas Namoradze: Vielschichtiger Künstler und Neuropsychologe


Nicolas Namoradze | Bildquelle: Nathan Elson

Bildquelle: Nathan Elson

Haben Sie schon mal Ihre Atmung der Musik angepasst? Oder bei einem eineinhalbstündigen Konzert durchgehend die Augen geschlossen gehalten? Am 20. Juli in der Isarphilharmonie in München haben das mehrere hundert Menschen getan. Im HP8 fand das Mental Health Arts Festival statt, eine Veranstaltung zum Thema „Mentale Gesundheit“, bestehend aus vielen Workshops, Podiumsdiskussionen, und eben Konzerten, wie dem „Mindful Recital“ also „der achtsamen Aufführung oder Vorführung“ mit und von Nicolas Namoradze. Eine Mischung aus Meditation, kleinen Wahrnehmungsübungen, die die Aufmerksamkeit schärfen und klassischer Musik.

Geschlossene Augen beim Konzert

„Die Idee hinter dieser Art von Konzerten ist, dass sie dem Publikum eine neue Dimension eines Hörerlebnisses eröffnen. Diese Meditation ist eine Methode, mit der wir unser Zuhören verbessern können“, sagt Namoradze. Er forderte das Publikum am Anfang des Konzertes direkt dazu auf, die Augen zu schließen, sich auf die Atmung zu konzentrieren und die Musik durch die Haut zu lassen. „Diese Meditation ist eine Methode, mit der wir unser Zuhören verbessern können. Durch Achtsamkeit und Meditation intensivieren wir unsere Wahrnehmung, unsere Konzentration unseren Fokus und unsere Aufmerksamkeit vollkommen auf die Musik richten.“

Und das funktioniert! Meine Wahrnehmung fing plötzlich andere Momente in der Musik ein. Der Raum, der die Töne umgibt, wurde spürbarer und die Musik, wie etwa Rachmaninoffs Adagio aus der Sinfonie Nr. 2, traf so unverhofft, dass man das Gefühl bekam, der ganze Körper höre die Musik und er wird von ihr durchströmt.

Klassik ist meditativ

Ein Klassik-Konzert hat bereits etwas Meditatives. Wir sitzen still auf unserem Platz und konzentrieren uns auf eine Sache. Natürlich nutzen wir es auch, um entspannt die Gedanken schweifen zu lassen. Das ist auch in Ordnung und das Konzerterlebnis dadurch nicht minderwertig. Aber diese Art des Zuhörens, die Namoradze forciert, ist eine neue und ungewohnte Musikerfahrung. Nach über anderthalb Stunden war das Publikum spürbar gelöst, mit einer inneren Ruhe. Auf dem Programm stand Musik von Rachmaninoff, Satie, Scriabin und eine eigene Komposition.

Rachmaninoff/Nicolas Namoradze: Adagio from Symphony No. 2, Op. 27 (Arrangement for solo piano)

Komplette Stille

Durch Namoradzes angeleitete Meditation war es in der Isarphilharmonie unfassbar ruhig. Es entstand der Eindruck, man wäre komplett allein im Saal. Es gab nicht mal das obligatorische Husten zwischen den Stücken. Das hat selbst Namoradze ein wenig überrascht: „Wenn wir meditieren, haben wir natürlich die Stille, aber in so einer riesigen Isarphilharmonie hatte ich gedacht, wir werden immer ein bisschen Lärm haben. Doch es war unglaublich still.“ Mit seinen Konzerten möchte er vor allem eines erreichen: „In unserem Leben diese Art von Präsenz und Konzentration und Bewusstsein zu haben, um wirklich auf unsere Kosten zu kommen.“

Nicolas Namoradze: Vielschichtiger Künstler und Neuropsychologe

Namoradze ist Pianist, Komponist und Neuropsychologe. 2018 bekam er weltweite Aufmerksamkeit, als er die „Honens International Piano Competition“ in Calgary, Kanada gewann – den höchstdotierten Klavierwettbewerb der Welt. Er hat Kognitionswissenschaften studiert und im Rahmen seiner Doktorarbeit mathematische Modelle für die verschiedenen Aspekte der Musikwahrnehmung entwickelt. Zudem hat er eine App mitentwickelt, die Mediation mit klassischer Musik verbindet. IDAGIO heißt die und ist mittlerweile der führende Streaming-Service für klassische Musik, zählt Abonnenten in über 190 Ländern mit mehr als 1,8 Millionen App-Downloads weltweit. Am Samstag hat er in München ein ganz besonderes Konzert gegeben und wir werden in Zukunft sicherlich noch viel von ihm hören.

Sendung: „Allegro“ am 22. Juli 2024 ab 6:05 Uhr auf BR-KLASSIK

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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