WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    VW-Rückruf ausgeweitet: Viele müssen zweimal in die Werkstatt
    7. Oktober 2026
    Wirtschaftsministerin Reiche: Kein Gasmangel in Deutschland
    7. Oktober 2026
    RobCo: Bayerns neuestes Milliarden-„Einhorn“
    7. Oktober 2026
    Schonung von Millionenvermögen: Ist die Erbschaftsteuer gerecht?
    7. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Mutmaßlicher Hackerangriff auf Online-Händler Asos
    6. Oktober 2026
    Wasserzeichen in ChatGPT-Texten: Das sollten Sie beachten
    6. Oktober 2026
    Smartwatch-Fehlalarme: Wie kann das sein – und wer haftet?
    4. Oktober 2026
    Zweiklassen-KI: Gratis-Chatbot oder Abo – was sich für wen lohnt
    1. Oktober 2026
    Nach dem LMU-Hack: Was Studis und Erstis jetzt wissen müssen
    1. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Nagel über Medizin-Nobelpreis: „Nicht wirklich damit gerechnet“
    6. Oktober 2026
    Physik-Nobelpreis: Wie sich Geisterteilchen aufspüren lassen
    6. Oktober 2026
    Physik-Nobelpreis geht an Neutrino-Forscher Francis Halzen
    6. Oktober 2026
    Bildungsbarometer 2026: Was gute frühkindliche Bildung braucht
    6. Oktober 2026
    Rekord-Wiesn ohne Chaos: Wie sich das KI-Kamera-System bewährte
    6. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Hollywood-Legende Eva Marie Saint ist tot
    7. Oktober 2026
    Was Charlotte Link zur Meisterin des Krimi-Genres macht
    7. Oktober 2026
    Dank Dürer: 500 Jahre Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg
    6. Oktober 2026
    Sie ist wieder da: Stephen Kings „Carrie“ als Serie auf Amazon
    6. Oktober 2026
    Buchpreis-Siegerin Shida Bazyar: Darum geht es in „Die Lücken“
    5. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Rüstung statt Autos – Warum Audi jetzt Mitarbeiter verleiht
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Rüstung statt Autos – Warum Audi jetzt Mitarbeiter verleiht
Wirtschaft

Rüstung statt Autos – Warum Audi jetzt Mitarbeiter verleiht

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 7. Oktober 2026 13:47
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Bislang ist es ein ungewöhnliches Projekt: Mitarbeiter von Audi sollen im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung an andere Betriebe der Metall- und Elektroindustrie verliehen werden. Das teilt Audi auf Nachfrage dem BR mit. Konkret geht es um Unternehmen in der Rüstungsindustrie, die in der Region Ingolstadt ansässig sind. Das Projekt steht noch am Anfang.

Inhaltsübersicht
Freiwilliger Wechsel in die Rüstungsindustrie möglichAutoindustrie in der Krise – Rüstung boomtHohe Nachfrage nach einigen RüstungsgüternWin-Win für zwei IndustriespartenAirbus will Audi unterstützen

Freiwilliger Wechsel in die Rüstungsindustrie möglich

Der freiwillige Wechsel ist auf 24 Monate befristet. Danach können die Mitarbeiter wieder zu Audi zurückkehren. Während dieser Zeit bleiben sie Mitarbeitende von der Audi AG und erhalten ihr bisheriges Tarifentgelt sowie einen Zuschlag. Laut einem Pressesprecher arbeitet Audi dabei mit den Unternehmen MBDA, Diehl, KNDS und Airbus sowie mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium zusammen. Konkret richtet sich das Angebot an Ingenieure, Qualitätsingenieure, Projektmanager sowie Mitarbeitende der Werkstätten in der Technischen Entwicklung und der Qualitätssicherung. Die Nachfrage sei laut Unternehmen „sehr groß“.

Autoindustrie in der Krise – Rüstung boomt

Seit längerem steckt die Autoindustrie in der Krise. Vor allem der Audi-Mutterkonzern VW fährt einen harten Sparkurs. Über 100.000 Stelle im VW-Konzern könnten weltweit wegfallen. Auch Werksschließungen stehen im Raum, neben drei VW-Werken wird auch immer wieder das Audi-Werk in Neckarsulm genannt.

Mehrere Faktoren setzen die deutsche Autobranche derzeit unter Druck: Seit 2025 erheben die USA auf zahlreiche importierte Autos und Autoteile Zusatzzölle von 25 Prozent. Das belastet die Exportperspektiven – insbesondere bei Audi, da das Unternehmen bislang kein eigenes Werk in den USA hat. Am größten Automarkt der Welt, in China, verlieren deutsche Hersteller zunehmend Preiskämpfe gegen heimische Hersteller wie BYD und MG. Zwar verdienen deutsche Autobauer noch immer Milliarden, trotzdem laufen in der gesamten Branche Sparprogramme und Umstrukturierungen. Die hohen Gewinne brauchen die Hersteller, um in den Umbau zur Elektromobilität und in neue Technologien zu investieren.

Hohe Nachfrage nach einigen Rüstungsgütern

Ganz anders sieht es in der Rüstungsindustrie aus: Hier boomt der Markt. Erst vor wenigen Tagen hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch in Kiew umfangreiche Abkommen zu Rüstungsprojekten angekündigt. Ein Schwerpunkt sind Flugabwehr und unbemannte Systeme, die vor allem von bayerischen Unternehmen kommen könnten. Das Unternehmen MBDA mit Sitz in Schrobenhausen will nach eignen Angaben beispielsweise seine Raketenproduktion verdoppeln. Auch die Investitionen sollen bis 2030 verdoppelt werden und europaweit 2.800 Mitarbeiter eingestellt werden.

Anders bei Audi: Bis 2029 sollen sozialverträglich 7.500 Stellen beispielsweise über Alterszeitregelungen abgebaut werden. Noch gilt eine Beschäftigungsgarantie bis 2033. Doch: Weder das Werk in Ingolstadt noch das in Neckarsulm sind ausgelastet. In Ingolstadt könnten jährlich 450.000 Autos vom Band laufen. In diesem Jahr liegt man laut internen Informationen bei etwas über 300.000 Autos.

Win-Win für zwei Industriesparten

Audi muss sparen, die Rüstung braucht Personal: Das Modell könnte eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sein. Von Audi heißt es: Ziel sei es, die Beschäftigungsperspektiven der Mitarbeitenden zu erweitern und den Fachkräftebedarfe in der Region gezielt zu unterstützen. Man wolle, dass Mitarbeitende und Einsatzmöglichkeit gut zueinander passen und alle Beteiligten von dieser Möglichkeit profitieren.

Airbus will Audi unterstützen

Vom beteiligten Unternehmen Airbus heißt es heute dazu: „Wir unterstützen Audi und stehen hierzu in engem Austausch. Konkrete Details befinden sich derzeit noch in Abstimmung.“, so ein Airbus-Sprecher. Bei Audi ist eine größere Info-Veranstaltung für interessierte Mitarbeiter Ende Oktober geplant. Das Interesse sei schon jetzt sehr groß, so ein Unternehmenssprecher. Wie viele Mitarbeiter wechseln können, dazu äußerte sich das Unternehmen nicht. Ob es ein ähnliches Projekt auch für die Audi-Mitarbeiter am Standort in Neckarsulm geben soll, ist noch offen.

Krise der Autoindustrie: Heute Thema bei „jetzt red i“

Die Probleme in der Autoindustrie und welche Folgen das für die bayerische Wirtschaft hat, ist heute Thema der Bürgersendung „Jetzt red i“. Gesendet wird heute Abend ab 20.15 Uhr aus live aus Ingolstadt.

Im Fokus stehen dabei die Fragen: Was erwarten Arbeitnehmer und Arbeitgeber jetzt von der Politik? Müssen Beschäftigte weitere Einschnitte hinnehmen? Welche Verantwortung tragen die Autokonzerne für ihre Belegschaften und die Region? Und wie kann Bayern auch künftig ein starker Industriestandort bleiben? Über diese und andere Fragen diskutieren Bürgerinnen und Bürger live in Ingolstadt mit Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, und Sebastian Roloff, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

 

Dir gefällt vielleicht

VW-Rückruf ausgeweitet: Viele müssen zweimal in die Werkstatt

Wirtschaftsministerin Reiche: Kein Gasmangel in Deutschland

RobCo: Bayerns neuestes Milliarden-„Einhorn“

Schonung von Millionenvermögen: Ist die Erbschaftsteuer gerecht?

Sparmaßnahmen der Krankenversicherung sollen auch Beamte treffen

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Hollywood-Legende Eva Marie Saint ist tot
Nächster Artikel VW-Rückruf ausgeweitet: Viele müssen zweimal in die Werkstatt
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

VW-Rückruf ausgeweitet: Viele müssen zweimal in die Werkstatt
Wirtschaft 7. Oktober 2026
Hollywood-Legende Eva Marie Saint ist tot
Kultur 7. Oktober 2026
Was Charlotte Link zur Meisterin des Krimi-Genres macht
Kultur 7. Oktober 2026
Wirtschaftsministerin Reiche: Kein Gasmangel in Deutschland
Wirtschaft 7. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?