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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Fallobst im Garten: Verfaulen lassen, verwerten oder entsorgen?
Wissen

Fallobst im Garten: Verfaulen lassen, verwerten oder entsorgen?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 21. August 2024 14:51
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Viele Obstbaumbesitzer klauben schon seit einigen Wochen Früchte vom Boden, denn Obstbäume wie Apfel, Birne oder Zwetschge blühen aufgrund des Klimawandels immer früher. Deswegen werfen sie einen Teil ihres Obstes auch immer früher ab. Gründe dafür sind zum Beispiel, „kranke“ Früchte loszuwerden, oder um Energie für die übrigen Früchte zu sparen. Im Herbst dann trennen sich die Bäume naturgemäß von den verbliebenen Früchten und sorgen mit dieser Futtergrundlage für Vogel und Igel dafür, dass die Kerne weiterverbreitet werden und neue Pflanzen entstehen können.

Inhaltsübersicht
Wie kann ich Fallobst entsorgen?Fallobst zieht Tiere anKompostieren von „gesundem“ FallobstMarmeladen, Chutney und Saft aus gesundem FallobstWer kann Fallobst gebrauchen?

Frühes Fallobst ist oft unreif, krank, von Schädlingen befallen oder hat spätestens durch den Sturz vom Baum Druckstellen bekommen. Was stellt man mit den vielen Früchten an, die auf dem Rasen liegen?

Wie kann ich Fallobst entsorgen?

Grundsätzlich gilt: Lassen Sie herabgefallenes Obst nicht an Ort und Stelle vergammeln. Sammeln Sie die Früchte auf und entsorgen Sie die angeschlagenen oder kranken Früchte. Viele Städte und Gemeinden bieten eine Entsorgung über ihre Kompostwerke an. Auch manche Wertstoffhöfe nehmen Fallobst an. Erkundigen Sie sich, wie das in Ihrer Region gehandhabt wird. Auch die Biotonne ist eine Möglichkeit, Fallobst zu entsorgen.

Warum eine Entsorgung nötig ist, erklärt BR-Gartenexpertin Karin Greiner: „Von diesem vorzeitigen Fallobst können sich nämlich durchaus Krankheitserreger und Schädlinge ausbreiten. Untersuchen Sie die herabgefallenen Früchte auf Schäden. Wurmlöcher im Kernobst? Dann ist der Apfelwickler aktiv. Angebohrte Pflaumen? Da futtern die Maden des Pflaumenwicklers oder der Pflaumensägewespe. Sofortiges Entfernen ist die beste Vorsorge fürs nächste Jahr.“ Denn die Schädlinge können sich auf die Pflanzen in der Umgebung ausbreiten.

Fallobst zieht Tiere an

Zudem zieht das faulende Obst Tiere an, die man nicht so gerne im Garten hat, wie zum Beispiel zahllose Wespen, Ratten oder gar Wildschweine. Zwar freuen sich auch Vögel und Igel über ein fruchtiges Mahl, aber für diesen Fall kann man einige gesunde Früchte gezielt am Gartenrand auslegen. Auch Pilze können sich breit machen, denn die Früchte sind ein perfekter Nährboden. Zudem ist die Geruchsbelästigung durch das faulende Obst schwer zu ertragen.

Kompostieren von „gesundem“ Fallobst

Gesundes Fallobst kann man auch gut kompostieren. Begrenzte Mengen können auf den Komposthaufen kommen und mit anderen Gartenabfällen vermischt werden. Größere Mengen Fallobst kann man zum Beispiel unter Kartoffelbeeten vergraben, um es dort kompostieren zu lassen und so für das nächste Jahr gedüngten Boden zu haben. Wichtig ist, dass es tief genug vergraben wird (mindestens 50 Zentimeter), damit zum Beispiel Wildschweine das Obst nicht wieder ausgraben und den Garten zerwühlen.

Marmeladen, Chutney und Saft aus gesundem Fallobst

Machen Sie sich die Mühe, das Obst sorgfältig auszusortieren. Sind gesunde und reife Früchte dabei? Damit lässt sich etwas anfangen. Kompott, Obstsalat, Mus, Marmelade, Chutney oder ein fruchtiger Kuchen können auch aus Früchten gemacht werden, die schon weiche Druckstellen aufweisen. Leicht schadhafte Stellen an der Frucht können großzügig herausgeschnitten werden. Wichtig ist, dass die Früchte nicht lange gelagert werden können, sondern gleich verwertet werden sollten.

Wer kann Fallobst gebrauchen?

Sie sind nicht so der passionierte Marmeladenkocher? Dann gibt es noch die Möglichkeit, andere davon profitieren zu lassen.

  • Fragen Sie einfach bei Landwirten, Förstern, Tierheimen oder Tierparks nach. Sie freuen sich oft, wenn sie gesundes Fallobst als Futtermittel für die Tiere bekommen.
  • Markieren Sie ihren Baum mit einem gelben Band am Stamm: Das heißt, dass dieser Baum gratis und ohne Rückfrage beim Eigentümer abgeerntet werden darf und heruntergefallene Früchte eingesammelt werden dürfen. Das empfiehlt sich sicher nur, wenn der Baum nicht direkt in ihrem privaten Garten steht.
  • Inserieren Sie in Nachbarschaftsportalen oder anderen einschlägigen Stellen, dass Sie Fallobst abzugeben haben. Viele freuen sich, die Früchte verwerten zu können.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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