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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Von Indien nach Bayern: Der Aufstieg von „Madam Chutney“
Kultur

Von Indien nach Bayern: Der Aufstieg von „Madam Chutney“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 13. September 2024 09:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Um die Ecke des Münchner Viktualienmarkts wartet eine ganze eigene, besondere kulturelle Welt: Die 37-jährige Prateek Reen hat die Gerichte ihrer Familie aus einem indischen Bergdorf nach Bayern gebracht – in ihr Restaurant „Madam Chutney“. Prateek Reens Geschichte ist so besonders, dass es nun eine ARD-Dokumentation über sie gibt – als Teil einer neuen Kultur-Doku-Reihe.

Inhaltsübersicht
Von Delhi an die IsarGeschichten über Essen und Heimat

Von Delhi an die Isar

Denn vor neun Jahren war Prateeks Leben noch ein anderes: Sie ist Marketingexpertin in Delhi. Doch dann verliebt sie sich in einen Mann, der eine Stelle in München bekommt. Sechs Tage nach der Hochzeit ziehen sie an die Isar: Es ist kalt, Prateek kennt niemanden und ist zum ersten Mal seit Langem nicht mehr unabhängig. „Dieses Gefühl der Zugehörigkeit, das hat mir gefehlt, als ich nach Deutschland gezogen bin“, sagt sie über ihren Anfang in München. Die ersten Jahre waren schwierig für sie. Um die Verbindung zu ihrer Heimat und Identität wieder zu spüren, telefoniert sie oft mit ihrer Mutter, bittet sie um Rezepte.

Gerichte wie Hühnchen mit Joghurt und Cashewnüssen: In ihrer Münchner Küche lernt sie – am Herd per Videotelefonie mit ihrer Mutter in dem indischen Bergort Shimla verbunden – die Gerichte ihrer Familie. Und traut sich, erst einen kleinen Imbiss, später ein richtiges Restaurant zu eröffnen. Als indische Frau diesen Schritt zu gehen, noch dazu im Ausland – für manche ihrer Landsleute in München eine Provokation. Prateek Reen erinnert sich an diese Zeit: „Da riefen mich schon einige Leute an und wollten wissen, wer ich denn sei. Ein Neuling. Ausgerechnet eine Frau, die in die Gastronomie einsteigt. Das gab richtig Druck.“

Geschichten über Essen und Heimat

Wie sie es schafft, sich davon zu befreien – und ihre Heimat in Deutschland findet: Davon erzählt die Doku „Madam Chutney und der Geschmack von Freiheit“, die jetzt in der ARD-Mediathek zu sehen ist. Sie ist Teil der Reihe „Alles außer Kartoffeln“, die – angelehnt an die spielerische Bezeichnung von Deutschen als „Kartoffel“ – die Geschichten von Menschen erzählt, die sich durch die Gerichte ihrer Heimat einen Platz in Deutschland erkämpft haben. Biografien, die unser Land verändern und es prägen. Emotionale Geschichten übers Essen und übers Ankommen. Neben Prateek Reen aus München zum Beispiel auch die der Familie Ting, die einst all ihren Besitz in Taiwan verkaufte, um sich Flugtickets nach Berlin zu kaufen – und die heute das beste Nudelsuppenrestaurant Berlins betreiben, in dem man Lars Eidinger, Joschka Fischer oder Ai Weiwei beim Suppe schlürfen trifft.

„Madam Chutney und der Geschmack von Freiheit“ aus der Reihe „Alles außer Kartoffeln“ ist ab jetzt in der ARD Mediathek zu sehen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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