WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    US-Präsident Trump verunsichert erneut bayerische Wirtschaft
    20. Januar 2026
    Bayerns Ärztepräsident pocht auf telefonische Krankschreibung
    19. Januar 2026
    Werkstätten für behinderte Menschen: Automatisierung als Chance?
    19. Januar 2026
    IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft
    19. Januar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Angst vor Jobverlust durch KI? Diese Skills helfen
    19. Januar 2026
    KI in der Medizin – warum das eine gute Nachricht ist
    16. Januar 2026
    DLD-Konferenz: Wie wir in einer KI-Welt das Menschsein bewahren
    15. Januar 2026
    Starlink im Iran: Hoffnung auf Elon Musks Satelliten
    15. Januar 2026
    25 Jahre Wikipedia: Wie KI das Weltwissen bedroht
    15. Januar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Nicht zu unterschätzen: Forscher warnen vor Bornavirus
    20. Januar 2026
    Warum die Polarlichter so kräftig über Bayern leuchteten
    20. Januar 2026
    Ein Drittel der Schüler hat Einwanderungsgeschichte
    20. Januar 2026
    Heftiger Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Bayern
    20. Januar 2026
    Lawinengefahr: Wie Internet-Tools und eine App helfen
    20. Januar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Humor, Herz, Tiefgang“: Markus Söder ehrt Florian David Fitz
    19. Januar 2026
    Ötzi kann nichts dafür: „Tirol“-Song elektrisiert Esoterik-Fans
    19. Januar 2026
    Polizei warnt vor Betrug durch Wunderheilerinnen in Bayern
    19. Januar 2026
    Tickets für BTS in München: Was Fans beachten sollten
    18. Januar 2026
    Weil viele nebenbei schauen: Müssen Filme vereinfacht werden?
    18. Januar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Protest gegen Stellenabbau beim Automobilzulieferer Preh
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Protest gegen Stellenabbau beim Automobilzulieferer Preh
Wirtschaft

Protest gegen Stellenabbau beim Automobilzulieferer Preh

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 2. Oktober 2024 06:54
Von Christin Freitag
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

„Solidarität gewinnt“ oder „Team IG Metall“ – das steht auf den roten Gewerkschaftswesten, die viele der Demo-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer tragen. Gut 200 Menschen sind am Dienstag zum Standort des Automobilzulieferers Preh nach Bad Neustadt im Landkreis Rhön-Grabfeld gekommen. Sie haben gegen den geplanten Abbau von über 400 Arbeitsplätzen demonstriert.

Inhaltsübersicht
Betriebsrat von Preh hofft auf weniger StellenstreichungenKurzarbeit oder kürzere Arbeitszeit wären denkbarKaum Job-Alternativen für Betroffene in der Region Main-RhönSchwierige Situation in der Automobilbranche in Unterfranken

Betriebsrat von Preh hofft auf weniger Stellenstreichungen

Laut dem Betriebsratsvorsitzenden Daniel Rossmann hat der chinesische Eigentümer die angekündigte Stellenstreichung von 420 Arbeitsplätzen um zehn – auf jetzt 410 – nach unten korrigiert. Rossmann hofft, dass sich der Arbeitgeber weiter bewegt und bis zum Jahresende weniger Stellen wegfallen. Das fordern sowohl der Betriebsrat, die IG Metall als auch die Beschäftigten von Preh. „In den Verhandlungen gibt es bislang viel zu wenig Entgegenkommen seitens des Arbeitgebers“, so der Betriebsratsvorsitzende.

Kurzarbeit oder kürzere Arbeitszeit wären denkbar

Rossmann sagte zu BR24, dass er sich Möglichkeiten wie Kurzarbeit oder Arbeitszeitabsenkungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen wünsche. „Wenn mehrere Leute ihre Arbeitszeit absenken, habe ich wieder einen Arbeitsplatz. Solche Lösungen stehen von Seiten des Arbeitgebers gar nicht zur Verfügung“, so Rossmann weiter.

Nun wolle das Unternehmen ein Freiwilligenprogramm auflegen. Wer sich melde und bereit sei, zu gehen, der könne mit einer Abfindung rechnen, hieß es vom Betriebsrat. Die Preh GmbH würde „derzeit schnellstmöglich den Personalabbau abwickeln wollen. Dabei wäre es wichtiger, jetzt ein robustes Konzept für die Zukunft aufzustellen“, sagte Nadine Knauff von der IG Metall in Schweinfurt. Sie erhofft sich vom Unternehmen mehr Mut zu mehr Innovationen. „Unser Wunsch wäre, dass sich Preh öffnet, neue Produkte auf den Markt zu bringen, die nicht nur von der Elektromobilität abhängig sind und dass die Beschäftigten mehr ihre Ideen einbringen können“, so Knauff.

Preh selbst äußert sich bislang nicht zum Stand der Verhandlungen. Ein Ergebnis wird erst in drei Wochen erwartet.

Kaum Job-Alternativen für Betroffene in der Region Main-Rhön

Arbeitsplatz-Alternativen sind in der Region Main-Rhön rar, nachdem auch Valeo sein Elektromotorenwerk in Bad Neustadt diesen Sommer geschlossen hat. 310 Menschen haben dort ihre Jobs verloren. Valeo will auch in Ebern im Landkreis Haßberge 280 Stellen streichen. Die Großindustrie in Schweinfurt hat ebenfalls einen massiven Stellenabbau angekündigt.

Schwierige Situation in der Automobilbranche in Unterfranken

Dass Preh Stellen abbauen will – das war im Juni bekannt geworden. Begründet wird das mit der schwierigen Marktlage der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer. „Preh ist nicht immun gegen die schwache gesamtwirtschaftliche Lage und den negativen Branchentrend“, wurde Preh-CEO Zhengxin Cai damals zitiert. Man habe bereits 2023 erste Anzeichen für einen Umsatzrückgang und 2024 einen beschleunigten Abwärtstrend gespürt. Am Bad Neustadter Standort würde Preh bereits seit fünf Jahren Verluste erwirtschaften, so Cai.

Aktuell arbeiten dort 1.850 Beschäftigte. Sie produzieren Auto-Bedienelemente, wie etwa Schalter, Knöpfe oder Displays. Außerdem werden am Standort Batteriesteuerungs- und Batterieladesysteme für Elektro-Autos entwickelt.

 

Dir gefällt vielleicht

US-Präsident Trump verunsichert erneut bayerische Wirtschaft

Bayerns Ärztepräsident pocht auf telefonische Krankschreibung

Werkstätten für behinderte Menschen: Automatisierung als Chance?

IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft

Industriestrompreis: Massive Kritik schon vor dem Start

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Enormer Anstieg bei Israel-bezogenem Antisemitismus in Bayern
Nächster Artikel Immer mehr Photovoltaik: Wie das Stromnetz dafür fit werden kann
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Nicht zu unterschätzen: Forscher warnen vor Bornavirus
Wissen 20. Januar 2026
Warum die Polarlichter so kräftig über Bayern leuchteten
Wissen 20. Januar 2026
Ein Drittel der Schüler hat Einwanderungsgeschichte
Wissen 20. Januar 2026
Heftiger Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Bayern
Wissen 20. Januar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?