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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Kollegah alias Felix Blume: Absage von München-Konzert gefordert
Kultur

Kollegah alias Felix Blume: Absage von München-Konzert gefordert

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 6. März 2026 22:46
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Album „Kanzler“ polarisiert

Nun erregt das neue Album „Kanzler“ und der Song „Deutschland“ öffentliche Aufmerksamkeit: Im Refrain zitiert er Heinrich Heines Gedicht „Nachtgedanken“: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Dazu zeigt das Musikvideo immer wieder Ausschnitte von Gewalttaten und Anschlägen der vergangenen Jahre, unter anderem auf das israelische Generalkonsulat in München.

Inhaltsübersicht
Album „Kanzler“ polarisiertErneut AntisemitismusvorwürfeVerharmlosung der Wehrmacht?Linkes Bündnis fordert KonzertabsageKonzertveranstalter teilt Einschätzung nicht

Erneut Antisemitismusvorwürfe

Das „Linke Bündnis gegen Antisemitismus München“ (LBGA), gegründet 2017 als gemeinsames Projekt der Grünen Jugend und der Linksjugend [’solid], erhebt jetzt erneut Antisemitismusvorwürfe. Denn: Auf dem Album finden sich erneut Anspielungen, die als antisemitisch und verschwörungstheoretisch gedeutet werden können.

Im Song „Der Boss flaniert“ rappt Felix Blume: „Komme heim und schreib‘ am Nachfolger von ‚Apokalypse‘, wo ich seit Jahren schon dran sitze.“ Seinen Song „Apokalypse“ hatte Kollegah 2018 infolge des Echo-Skandals und der öffentlich diskutierten Antisemitismusvorwürfe offline genommen. In dem Song rappt er über eine globale Verschwörung ominöser Eliten, die „vom Blut eines Dämonen“ abstammen. Als Antagonist im Musikvideo taucht eine gesichtslose Gestalt auf, die einen Ring mit Davidstern am Finger trägt.

Im Musikvideo zu „Deutschland“ weht bei der Zeile „Die Politiker kippen sich entspannt daheim Champagner rein und grinsen wie’n verdammtes Schwein“ eine Israelfahne vor dem Reichstagsgebäude, potenziell eine Anspielung auf ‚jüdische Eliten‘, die angeblich die Bundespolitik kontrollieren.

Verharmlosung der Wehrmacht?

Im Song „So wie Kanye“, vergleicht Kollegah sich selbst mehrfach mit Kanye West, der in der Vergangenheit auch immer wieder durch antisemitische Äußerungen aufgefallen ist. „Kanzler“ erschien, bevor Kanye West sich dafür entschuldigt hat. In „Große Kunst“ rappt er: „Ich sagte ‚Free Palestine‘, bevor’s salonfähig war“. Der Spruch selbst ist zwar nicht antisemitisch, wird aber oft in antisemitischen Kontexten gebraucht.

Und in „Deutschland“ lassen sich die beiden Zeilen „Mein Opa war fast erfroren unter ’nem russischen Baum, doch kam heim vom Krieg und hat was aufgebaut“ sowie „Ich salutiere jedem deutschen Altersheim“ ohne viel Fantasie als eine Verharmlosung der Verbrechen von Wehrmacht und SS gegen Jüdinnen und Juden interpretieren.

Linkes Bündnis fordert Konzertabsage

Am 28. März will Kollegah alias Felix Blume im Zenith in München auftreten. Angesichts der problematischen Äußerungen auf dem Album fordert das LBGA den Konzertveranstalter Street Life International auf, das Konzert abzusagen. Nach ihrer Auffassung handelt es sich bei „Kanzler“ um ein „antisemitisches Gesamtkunstwerk“. 2019 war bereits ein geplantes Konzert von Kollegah im Backstage aus ähnlichen Gründen abgesagt worden.

Konzertveranstalter teilt Einschätzung nicht

In einem Statement, das dem BR vorliegt, schreibt Street Life International, es teile diese Schlussfolgerungen so pauschal nicht. Eine Absage der Veranstaltung sei deshalb nicht geplant. Street Life International habe Felix Blumes Management mit den Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Das Management wies alle Vorwürfe zurück.

Der BR hat auch Kollegah mit den Antisemitismusvorwürfen konfrontiert. Bis Redaktionsschluss am 05.03., 14:00 Uhr äußerte sich der Künstler dazu nicht.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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