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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Projekt „Splitter Heimat“ – Tanz für Amateure jeden Alters
Kultur

Projekt „Splitter Heimat“ – Tanz für Amateure jeden Alters

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 14. Oktober 2024 08:59
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Lokaltermin im Bürgerhaus Unterföhring. Der Choreograf Josef Eder bittet zur Durchlaufprobe. Vom Schnürboden hängen fünf aus Metall gebastelte und mit Stoff umwickelte Tierschädelmasken herab. Sie erinnern an Totem. In der Mitte der leeren Bühne steht eine einzelne ältere Protagonistin. Aus den Boxen klingt Bläserheimatsound.

Inhaltsübersicht
Intensive Arbeitsphasen im letzten halben JahrNur wenig Requisiten als SymboleGemeinsames Erleben, statt getrennt seinLust auf Tanzen, wo und wie auch immer

Intensive Arbeitsphasen im letzten halben Jahr

Nach und nach kommen die 16 weiteren Akteurinnen und ein Mann auf die Bühne. Im April waren sie durchs Gemeindeblatt auf Eders Community-Dance-Projekt „Splitter Heimat“ aufmerksam geworden. Im Laufe des letzten halben Jahres hat der Tanzpädagoge und Choreograf dann mit den Teilnehmern in mehreren intensiven Arbeitsphasen eine Performance erarbeitet.

Das Thema Heimat jetzt in Unterföhring zu machen, habe einen einfachen Grund, sagt Josef Eder. Er selber habe ein Stück zum Thema Heimat gemacht. Und das hieß „Bayerwald-Passion“. Darin ging es darum, was Eder an Brauchtum auf’m Bauernhof erfahren hatte, in einem Stück zu verarbeiten – „mit meinen Eltern und das ganze Konservative“.

Nur wenig Requisiten als Symbole

Für die Protagonisten von „Splitter Heimat“ gibt es neben den Masken nur wenig Requisiten: einen Besen als Symbol der Reinigung, eine Leiter als Symbol für gemeinsames Arbeiten. Ein besonderer Moment in der 50-minütigen Performance: Alle stellen sich wie zum Gruppenfoto auf. Danach folgt ein Kommen und Gehen von beiden Seiten der Bühne. Jeder bewegt sich auf seine Weise. Das Gemeinsame wird ebenso erkennbar, wie das, was jede und jeden voneinander unterscheidet.

Für sie, sagt Lida, sei Heimat dort, wo sie verbunden sei „mit den Menschen, mit der Landschaft, mit den Gegebenheiten, mit den Ritualen“. Die 81-jährige Elfi, begeistert wie alle anderen, bringt ihr Mitarbeiten so auf den Punkt: „Diese Art von Tanz habe ich noch nie gemacht.“ Und Markus als einziger Mann, der beruflich als Ingenieur arbeitet, sagt: „Ich hab Freude an der Bewegung, Freude am Tanz an der Musik. Da hab ich mir gedacht, das probier‘ ich mal aus.“

Gemeinsames Erleben, statt getrennt sein

Gerade in einer Zeit, so heißt es im Programmheft zu „Splitter Heimat“, die von Individualismus und Trennung geprägt ist, bietet „Community Dance“ einen Raum zur Begegnung und gemeinsamem Erleben. Unter Splitter, sagt Tanzpädagoge Eder, verstehe er, dass es nicht um Heimat-Duselei gehe, wie „Mir san mir“.

Ihm sei es vielmehr zu tun um Aspekte an Heimaterfahrung, wie sie jeder in sich trage. Wo wohnst du in dir? Wo hast du Heimat erlebt im Positiven, wie auch Negativen? „Und mit allen damit verbundenen Geschichten, die halt jeder auch mitbringt“, so Eder. Im Tanz gehe ist es immer um eine Abstraktion, „die auch jeder Zuschauer mit Sicherheit anders interpretieren wird. Und das ist es, was ich am Tanztheater so liebe“.

Lust auf Tanzen, wo und wie auch immer

Staunen, Innehalten, Fragen: All das zeigen die AkteurInnen auf der Bühne in Unterföhring. Die Unterschiede in Herkunft und Alter zwischen zwölf und 81 Jahren und das Zusammenspiel dabei lassen lebendige Gemeinschaft erleben. Und vor allem macht „Splitter Heimat“ Lust darauf, mal wieder, wo und wie auch immer, zum Tanzen zu gehen.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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