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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Transa“: Ein Album gegen Hass und Ausgrenzung
Kultur

„Transa“: Ein Album gegen Hass und Ausgrenzung

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 24. November 2024 10:52
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Eine „spirituelle Reise“ soll es ein, „die Trans*menschen feiert“: „Transa“, ist eine rund dreieinhalbstündige Reise durch 46 Tracks, unterteilt in 8 musikalische Kapitel, die den 8 Streifen der originalen Pride-Flagge nachempfunden sind. Die Songs darauf sind aus wahrlich ungewohnten Kollaborationen entstanden, viele davon neu geschrieben, andere sind Interpretationen alter Klassiker wie „I Will Die 4 U“ von Prince: Dessen Text nimmt, gesungen von Transfrau Lauren Audrey, eine ganz neue Dimension an: dabei wird sie begleitet von Wendy Melvoin und Lisa Coleman, beides ehemalige Mitglieder von Princes Backing-Band The Revolution.

Inhaltsübersicht
„Transa“: Ein Benefiz-Album gegen TransphobieDrei Jahre Arbeit für „Transa“Sade veröffentlicht zum ersten Mal seit Jahren einen SongProduzenten plädieren für mehr Gemeinschaftssinn

Nicht alles ist auf „Transa“ derart plakativ und man muss den eklektischen Genre-Mix (oder auch einzelne Songs) darauf nicht direkt verstehen – hier geht’s vielmehr ums einfach mal Zuhören, man soll sich einlassen auf etwas, das womöglich erst mal fremd und sehr anders erscheint. Genau das Gegenteil also vom Reflex, sich selbst nur durch Ablehnung und Ausgrenzung zu definieren.

„Transa“: Ein Benefiz-Album gegen Transphobie

Bezeichnend dafür ist etwa der 26-minütige Ambient-Instrumentaltrack, den André 3000 beigesteuert hat. Der trägt seine Message weniger im Sound als im wortreichen Songtitel: „Something Is Happening And I May Not Fully Understand But I’m Happy To Stand For The Understanding“.

„Transa“ ist das bislang wohl ambitionierteste Projekt der wohltätigen New Yorker Red Hot Organization. Die kämpft seit dem Höhepunkt der AIDS-Pandemie um 1990 mit den Mitteln der Popkultur für die Rechte Homosexueller und HIV-positiver Menschen; in der aufkeimenden Transphobie heute erkennen die „Transa“-Produzenten Dust Reid und Massima Bell wieder Parallelen zu damals.

Drei Jahre Arbeit für „Transa“

Drei Jahre lang arbeiteten Reid und Bell an der „Transa“-Compilation, baten Künstler, Songs beizusteuern und organisierten Studio-Sessions. Während mehr und mehr prominente Namen zusagten, schränkten derweil immer mehr US-Bundesstaaten die Rechte von Transpersonen ein und verkomplizieren den Zugang zu Geschlechtsangleichungen; Donald Trumps Kampagne schaltete Anti-Trans-Anzeigen als Wahlwerbung.

Sade veröffentlicht zum ersten Mal seit Jahren einen Song

Den Red Hot-Produzenten spielte das durchaus in die Karten und motivierte eine der größten Soul- und R&B-Sängerinnen aller Zeiten, zum ersten Mal seit Jahren überhaupt wieder Musik veröffentlichen: „Du musst dich so allein gefühlt haben“, bittet Sade im Song „Young Lions“ ihren Trans-Sohn Izaak Theo Adu um Vergebung, „ich hätte es wissen müssen“.

„Young Lion“ ist der erste Sade-Song seit sechs Jahren und an sich schon eine Meldung wert, ihre Stimme so gewaltig und feierlich wie eh und je – das alles reiht sich auf „Transa“ aber nahtlos ein in eine Liste prominentester Musiker aller Generationen: Nicht alle davon sind trans oder queer, wollen sich aber ein Beispiel an denen nehmen, die es sind.

Produzenten plädieren für mehr Gemeinschaftssinn

Denn die viele Arbeit, die Transmenschen aufbringen, um herauszufinden, wer sie eigentlich sind, diese Art von Introspektion, sagen die Macher der „Transa“-Compilation, der Umgang mit den eigenen Gefühlen und Identitätsanteilen: Wenn das nur alle Menschen auf sich nehmen würden, gäbe es mehr Gemeinschaftssinn auf dieser Welt.

Auf der Compilation hervorzuheben, wenn man es denn versuchen will, ist ganz sicher das Duett von Grandseigneur und Transmann Beverly Glenn-Copeland mit Sam Smith. Interessant ist auch, welche Namen fehlen, die man auf „Transa“ durchaus erwartet hätte: So ist Anohni Hegarty beispielsweise nur in Form einer Doppel-Coverversion mit dabei. Seine Songs „People Are Small“ und „Rapture“ performt die New Yorker Multiinstrumentalistin L’Rain immer noch ein klein wenig entrückter und bohrender als im Original und baut auf elegante Weise historische Tonaufnahmen mit hinein.

Wer das Album mit einem neugierigen und offenen Ohr einmal durchgehört hat, bekommt eine Ahnung davon, wie viel ärmer die Welt ohne die Kreativität der Menschen wäre, die eben nicht einer gefühlten gesellschaftlichen Norm entsprechen. Um es in Sades Worten zu sagen: seht nur, wie weit ihr gekommen seid.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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