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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Trotz Kirchenaustritten: Kirchliche Privatschulen sind beliebt
Kultur

Trotz Kirchenaustritten: Kirchliche Privatschulen sind beliebt

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 8. Juni 2024 09:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Das Egbert-Gymnasium im unterfränkischen Schwarzach am Main ist eine katholische Privatschule, geführt von der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Für das kommende Schuljahr haben sich dort rund 100 Kinder neu angemeldet – damit ist das Egbert-Gymnasium ausgelastet. Mehr Schülerinnen und Schüler könnte es im kommenden Schuljahr nicht aufnehmen. Bei anderen kirchlichen Privatschulen in Bayern ist die Situation ähnlich, teilweise gibt es sogar lange Wartelisten.

Inhaltsübersicht
Beziehungsarbeit und Bildungsarbeit in der SchuleReligiöse Rituale gehören zum SchulalltagKosten des katholischen Gymnasiums: 52 Euro im Monat

Beziehungsarbeit und Bildungsarbeit in der Schule

Familie Rauh aus Dettelbach hat ihre Tochter Luisa erfolgreich in Münsterschwarzach angemeldet. Ab September wird sie dort die 5. Klasse besuchen. Die Eltern Anna und Andreas freuen sich: „Ich finde es besonders und gut, dass der Schulleiter vor dem Schulstart jede Familie persönlich kennenlernt,“ sagt Andreas Rauh.

Deswegen sei das Egbert-Gymnasium auch beliebt – wegen der persönlichen Beziehungen, die an staatlichen Schulen oft zu kurz komme, sagt Schulleiter Markus Binzenhöfer. Für ihn ist die Beziehungsarbeit mit den Schülerinnen und Schülern mindestens so wichtig wie die Bildungsarbeit. Deshalb gebe es viele Zusatzangebote. So bietet die Schule zum Beispiel gemeinsame Fahrten in das französische Kloster Taizé an oder organisiert für die katholischen Kinder eine gemeinsame Firmvorbereitung und einen Firm-Gottesdienst.

Religiöse Rituale gehören zum Schulalltag

Zur kirchlichen Schule gehören auch religiöse Rituale wie der morgendliche Impuls vor Unterrichtsbeginn, der für alle am Egbert Gymnasium verpflichtend ist. Zusätzlich gibt es jeden Montag einen gemeinsamen Gottesdienst, und auch die Mönche in der Abtei sind in das Schulleben integriert. So hat jede Klasse einen Patenmönch, der den Unterricht immer wieder besucht und den Schülerinnen und Schülern das Leben im Kloster näherbringt.

Ob und welcher Religion die Schülerinnen und Schüler angehören, spielt für die katholische Privatschule allerdings keine Rolle. Aber: „Es gibt keinen Ethikunterricht als Alternative zu den beiden konfessionell gebundenen Religionsstunden“, sagt Markus Binzenhöfer.

Derzeit sind es vor allem katholische und evangelische Kinder, die hier zur Schule gehen. Von 680 Schülerinnen und Schülern gehören nur zwölf einer anderen Religion an.

Kosten des katholischen Gymnasiums: 52 Euro im Monat

Entgegen dem Trend, dass die Kirche für viele Menschen an Relevanz verliert, sind kirchliche Privatschulen bei Eltern und Kindern in Bayern sehr beliebt. Von insgesamt 1,3 Millionen Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden Schulen besucht ungefähr jedes 10. Kind eine Privatschule, über die Hälfte davon haben kirchliche Träger.

Am Egbert-Gymnasium zahlen die Eltern monatlich 52 Euro, andere kirchliche Privatschulen bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Im Vergleich zu den Kosten bei nicht-kirchlichen Privatschulen ist das verhältnismäßig wenig – diese verlangen sogar bis zu Tausend Euro Schulgeld im Monat. Aber am Egbert sollen alle Kinder die Möglichkeit bekommen, diese Schule zu besuchen. Dafür gibt es auch Stipendien und einen Förderverein, der beim Aufbringen der Schulkosten unterstützt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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