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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Kein typischer Bikerfilm: „The Bikeriders“ von Jeff Nichols
Kultur

Kein typischer Bikerfilm: „The Bikeriders“ von Jeff Nichols

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 20. Juni 2024 10:53
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Das Kino kann uns Welten eröffnen, denen wir uns sonst nie genähert hätten. Es kann uns animieren, Lebensformen zu ergründen, die uns vielleicht abstoßen könnten. Oder nach denen wir uns heimlich sehnen. Das Kino ist eine Empathiemaschine, die uns die Welt mit anderen Augen sehen lässt.

Inhaltsübersicht
Existenzen am Rande der GesellschaftEine romantische TragikomödieDie US-Gesellschaft der 1960er-Jahre

Kathy, gespielt von Jodie Comer, eine eher bürgerlich orientierte, einfache Angestellte, landet in einer Kneipe, die sie sonst wohl nie betreten hätte, auf dem Land irgendwo in der Nähe von Chicago. Eigentlich will sie ihrer Freundin nur kurz etwas vorbeibringen – und ist dann so irritiert von dem, was sie sieht, dass sie nicht mehr weiß, ob sie schreiend davonlaufen oder doch bleiben soll.

Existenzen am Rande der Gesellschaft

Kathy bleibt. Die Kneipe ist das Clubhaus der „Vandals“, eines Motorradclubs voller wilder und lauter Typen. Existenzen am Rande der Gesellschaft, die sich Mitte der 60er-Jahre nirgendwo richtig Zuhause fühlen – Menschen also, denen die Bikergang zu einer Heimat wird, für manche von ihnen auch zur Familie – und zudem ist da noch das Versprechen von Freiheit.

„The Bikeriders“ ist inspiriert vom gleichnamigen Bildband von Danny Lyon. Der US-amerikanische Reporter und Fotograf hat zu Themen wie der Bodenspekulation in New York, in texanischen Gefängnissen und eben ab Mitte der 60er-Jahre die gesellschaftliche Gegenkultur des Chicago Outlaw Motorcycle Club fotografiert.

Eine romantische Tragikomödie

Kathy ist bald mit einem der Biker verheiratet, mit dem jugendlichen Benny, einem hübschen Burschen (gespielt von Austin Butler), der nie viele Worte verliert und in der Darstellung an das 50er-Jahre-Idol James Dean erinnert – als schweigsamer Rebell, der seine Gefühle unterdrückt und hinter dessen Coolness Selbstzweifel und Wildheit im Dauerclinch sind. Das passende Bild dafür ist im Film die Szene, als Benny vor der Polizei flüchtet, nachdem er einige rote Ampeln überfahren hat, bis ihm schließlich auf einer Landstraße das Benzin ausgeht.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Regisseur Jeff Nichols hat keinen typischen Bikerfilm gedreht – auch wenn er geschickt Klassikern wie „The Wild One“ mit Marlon Brando, „The Wild Angels“ von Roger Corman oder Dennis Hoppers „Easy Rider“ Referenzen erweist. Weder sei er selbst ein Motorradfan – er habe vielmehr Angst vor den Dingern –, noch seien die meisten seiner Schauspieler, darunter auch Austin Butler und Michael Shannon, Motorrad gefahren. Sie hätten es lernen, oder – wie Shannon, der auch nicht Autofahren könne – gedoubelt werden müssen.

Die US-Gesellschaft der 1960er-Jahre

„The Bikeriders“ ist vor allem ein Film über die US-Gesellschaft der 1960er-Jahre, auch über Formen der Zugehörigkeit. Eine romantische Tragikomödie über die Empfindung, an etwas beteiligt zu sein, an etwas teilzuhaben, sich an- und nicht ausgeschlossen zu fühlen. Kathy ist das Scharnier zwischen den unterschiedlichen Welten. Der Zerfall der Bikergemeinschaft setzt ein, wenn der Geist der Gegenkultur schließlich von außen gekapert wird, von jüngeren Typen, die aus Vietnam heimkehren und die Macht an sich reißen. Das Rebellische überführen sie ins organisierte Verbrechen, mit Drogen etwa.

Am Ende ist „The Bikeriders“ vor allem eine berührende Liebesgeschichte, und das mit fantastischen Schauspielern wie Jodie Comer und Austin Butler.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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