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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Studie: Wie prosoziales Handeln gefördert wird
Wissen

Studie: Wie prosoziales Handeln gefördert wird

Michael Farber
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Welche Rolle spielen Emotionen bei der Entwicklung von prosozialem Verhalten? Das hat eine Studie untersucht, die jüngst in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht wurde [externer Link, Bezahlinhalt]. Die Wissenschaftler wollten wissen, ob eher das Gefühl von Schuld oder von Scham dazu führt, dass wir uns prosozial verhalten.

Inhaltsübersicht
„Diktatorspiel“ mit 8.000 Personen aus zwanzig LändernRund 20 Prozent ignorieren negative KonsequenzenKonsequenzen der eigenen Handlungen auf andere bewusstmachen

Unter prosozialem Verhalten versteht man in der Forschung jenes Verhalten, das ohne Verpflichtung die Situation einer anderen Person besser macht. Die Forscher um den Verhaltensökonomen Ivan Soraperra vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin haben für die Studie in zwanzig Ländern mit knapp 8.000 Personen das sogenannte „Diktatorspiel“ gespielt.

„Diktatorspiel“ mit 8.000 Personen aus zwanzig Ländern

Bei dem Spielversuch sitzen die Versuchspersonen vor einem Computer und müssen zwischen zwei Antwortmöglichkeiten entscheiden: entweder bekommt man selbst sechs Euro und eine andere Person einen Euro oder beide Personen bekommen gleich verteilt fünf Euro. Zum einen wurde den Teilnehmenden erklärt, die jeweilige Wahl werde auf einer Webseite veröffentlicht.

Dabei sind die Wissenschaftler davon ausgegangen, dass man sich schämen würde, würde man die egoistische Wahl im Spiel veröffentlichen. Zum anderen wurde aufgezeigt, welche negativen Konsequenzen die eigene Wahl auf jemand anderen haben könnte. Das sollte die Emotion Schuld hervorrufen. In einer weiteren Spielvariante sollten die Versuchspersonen außerdem entscheiden, ob sie die Konsequenzen ihrer Handlungen auf die andere Person überhaupt erfahren wollen.

Rund 20 Prozent ignorieren negative Konsequenzen

Das Ergebnis: „Wir haben einen starken Effekt von Schuld als Treiber von prosozialem Verhalten festgestellt“, erklärt der Verhaltensökonom Ivan Soraperra gegenüber BR24. Er geht also davon aus, dass Schuldempfinden dazu motiviert, weniger egoistisch zu sein. „Wir finden in unseren Daten hingegen kaum Anhaltspunkte dafür, dass Scham ein wichtiger Faktor für prosoziales Verhalten ist.“ Ein weiteres Ergebnis: Rund 20 Prozent der Personen vermeiden es, die negativen Folgen ihres Handelns für andere überhaupt zu erfahren. Diese Personen zeigten dann auch weniger prosoziales Verhalten im „Diktatorspiel“. Das Ergebnis war in allen Ländern ähnlich.

Konsequenzen der eigenen Handlungen auf andere bewusstmachen

„Wenn wir also Kooperation und prosoziales Verhalten hochhalten wollen, dann sollten wir uns bewusst sein, dass Informationen sehr wichtig sind“, betont der Verhaltensökonom Ivan Soraperra. Für die Entstehung von prosozialem Verhalten sei es wichtig, die Informationen über Konsequenzen auf andere Personen nicht ignorieren zu können. Der Entwicklungspsychologe Markus Paulus von der Ludwig-Maximilians-Universität München stimmt trotz einiger methodischer Kritik der Schlussfolgerung der Studie zu: Wir verhalten uns prosozialer, wenn wir die Konsequenzen unserer Handlungen besser kennen. Außerdem sei die Fähigkeit der Perspektivübernahme wichtig, sowie ein moralisches Verständnis, um auch schon in der Kindheit prosoziales Verhalten zu erlernen.

 

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Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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