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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Biennale-Künstlerin Henrike Naumann gestorben
Kultur

Biennale-Künstlerin Henrike Naumann gestorben

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. Februar 2026 12:47
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Die Künstlerin Henrike Naumann ist tot. Die 1984 in Zwickau geborene Künstlerin sei „nach einer viel zu spät diagnostizierten Krebserkrankung“ im Kreis von Familie und Freunden in Berlin gestorben, teilte ihre Familie mit. Naumann war gemeinsam mit der vietnamesisch-deutschen Künstlerin Sung Tieu im vergangenen Jahr als Gestalterin des Deutschen Pavillons bei der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgewählt worden.

Inhaltsübersicht
Mit Möbeln über Gesellschaft nachdenkenDie Enttarnung des NSU führt sie zur KunstHitlers Sofa im Haus der Kunst

Ihr Tod hinterlasse eine „schmerzhafte Lücke“, teilte das für den Deutschen Pavillon zuständige Institut für Auslandsbeziehungen mit. „Mit Henrike Naumann verlieren wir nicht nur eine bedeutende Vertreterin der deutschen Gegenwartskunst, sondern auch eine warmherzige, wache und hoch engagierte Persönlichkeit.“

Mit Möbeln über Gesellschaft nachdenken

In ihrer Kunst arbeitete Naumann immer wieder mit Möbeln und Innenarchitekturen, um über Politik und Gesellschaft und die deutsche Geschichte zu reflektieren. Es ging ihr um die Frage, „wie Gesellschaften soziale und politische Umbrüche gestalten und verarbeiten“.

Als Schlüsselerlebnis für ihren künstlerischen Werdegang nannte sie einmal die Ereignisse rund um die Festnahme von Beate Zschäpe und die Enttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Naumann befand sich nur wenige hundert Meter von der Wohnung in Zwickau-Weißenborn entfernt, in der das Trio Mundlos-Bönhardt-Zschäpe sich zuletzt versteckt hatte und die Beate Zschäpe am 4.11.2011 in Brand steckte.

Die Enttarnung des NSU führt sie zur Kunst

Unter dem Eindruck dieser Ereignisse setzte sich Henrike Naumann in ihrer Diplomarbeit mit der Vorgeschichte des NSU in der ostdeutschen Nachwendezeit auseinander. 2017 erhielt ihre Arbeit „Das Reich“ im Berliner Kronprinzenpalais einige Aufmerksamkeit. Naumann hatte dort eine Art Stonehenge aus Schrankwänden nachgestellt, um sich am Ort der Unterzeichnung des Einigungsvertrags mit der Reichsbürgerbewegung auseinanderzusetzen.

In ihrer Ausstellung „Ostalgie“ (2019) im KOW in Berlin reflektierte sie das Nachleben der DDR in den 1990er Jahren. Hier zeigte sich bereits ihr radikaler Umgang mit Architektur: Sie ließ die Wände der Galerie mit Teppichboden beziehen und nutzte sie als Boden für ihre um 90 Grad gekippten Möbel.

Hitlers Sofa im Haus der Kunst

In einer Ausstellung im Haus der Kunst in München setzte sie sich 2019 mit dem Nationalsozialismus auseinander. Sie arbeitete dafür mit Originalmöbeln des einst von Hitler angeregten „Haus der Deutschen Kunst“ und der Innenarchitektur seines Berggasthofs am Obersalzberg.

Im Jahr 2021 untersuchte sie bei ihrer ersten US-Einzelausstellung im SculptureCenter in New York die Rolle, die Möbel beim Sturm aufs Kapitol in Washington 2021 gespielt hatten.

Bis zuletzt hat Henrike Naumann am Konzept für den Deutschen Pavillon gearbeitet. Die Biennale ist vom 9. Mai bis 22. November geplant und gilt neben der documenta in Kassel als wichtigste Präsentation zeitgenössischer Kunst.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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