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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Minister Herrmann: Muslime mehr am öffentlichen Leben beteiligen
Kultur

Minister Herrmann: Muslime mehr am öffentlichen Leben beteiligen

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 12. September 2024 12:48
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Düstere Klänge. Höhnisches Gelächter. Das Gesicht eines Predigers mit Gebetskappe, der eine junge Frau verschluckt. Kurze Zeit später ist die Frau erst mit Kopftuch, dann mit Vollverschleierung zu sehen. Dieses aufgrund seiner stereotypen Darstellungsweise vielfach kritisierte Video war Teil einer Kampagne des bayerischen Innenministeriums gegen Salafismus. Laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wurde es publiziert, bevor er es freigegeben hatte.

Inhaltsübersicht
Innenminister entschuldigt sich für Anti-Salafismus-VideoImam Idriz beklagt Benachteiligung von MuslimenHerrmann für stärkere öffentliche Präsenz des Islam„In Deutschland ist der Wind für uns ziemlich kalt geworden“Religiöse Landschaft in Bayern wird immer bunter

Innenminister entschuldigt sich für Anti-Salafismus-Video

Das Video sei alles andere als klug gewesen, räumte Herrmann am Dienstagabend in München bei der Konferenz „Wie viel Religion braucht die Demokratie?“ vor mehreren hundert Gästen aus Politik, Gesellschaft, Kirchen, Islam und Judentum ein. Allerdings nutzten gewaltbereite Salafisten mehr denn je gezielt Social-Media-Plattformen, um insbesondere junge Menschen für extremistische Gedanken zu gewinnen, so der Innenminister.

Davor müsse gewarnt werden, „aber die gewählte Bildsprache hat bei vielen Usern den nicht gewollten Eindruck erweckt, als ob sich diese Kampagne generell gegen Muslime richten würde“. Alle Muslime, die sich durch diese Bilder beleidigt oder angegriffen gefühlt hätten, bitte er „ausdrücklich um Entschuldigung“, sagte Herrmann.

Imam Idriz beklagt Benachteiligung von Muslimen

Der Imam von Penzberg, Benjamin Idriz, nahm in seinem Statement nicht direkt darauf Bezug, dankte aber Herrmann persönlich für dessen Bemühungen, Menschen unterschiedlicher Religionen in Bayern zusammenzubringen. Gleichwohl beklagt er, Muslime würden in Deutschland benachteiligt.

Seit fast 30 Jahren sei er in Deutschland als Imam tätig, so Idriz. Er habe nie zuvor so ein starkes Gefühl von Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung verspürt, wie es derzeit der Fall sei. „Dieses Gefühl der Ausgrenzung wird dazu führen, dass Muslime sich weiter zurückziehen und in Parallelen abdriften“, warnt der muslimische Geistliche.

Herrmann für stärkere öffentliche Präsenz des Islam

Herrmann sprach sich für eine stärkere Präsenz des Islam im öffentlichen Leben aus. „Wir haben viele engagierte Muslime im Land, die sich hervorragend einbringen, die müssen wir noch stärker einbeziehen.“

Der interreligiöse Dialog sei ihm ein „persönliches Anliegen“, betont der Innenminister. Ein friedliches Miteinander der Religionen sei in einer pluralistischen Gesellschaft von herausragender Bedeutung, gerade auch für die Integration von Migranten.

„In Deutschland ist der Wind für uns ziemlich kalt geworden“

Auch der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Jo-Achim Hamburger, beklagte ein verändertes Klima. „Hier in Deutschland ist der Wind für uns ziemlich kalt geworden“, so Hamburger. Er sei in Nürnberg geboren und habe sich nie vorstellen können, dass ein solches Klima wieder möglich sei.

Religion sei nicht automatisch kompatibel mit Demokratie, sagte die ehemalige Regionalbischöfin von München und Oberbayern, Susanne Breit-Kessler, in ihrem Statement: „Religion trägt in sich die Versuchung des Totalitären.“ Beispiele toxischer Religiosität sieht die Theologin vielfach – von Islamisten über jüdische Siedler bis hin zu Kirchenmitgliedern, die eine „Abscheu vor dem Rechtsstaat“ hätten.

Religiöse Landschaft in Bayern wird immer bunter

Bayerns religiöse Landschaft werde immer bunter, sagte Joachim Herrmann. In seiner Heimatstadt Erlangen hätten inzwischen Inder die Türken als größte ausländische Bevölkerungsgruppe abgelöst, wegen der Anziehungskraft der Universität oder von großen Arbeitgebern wie Siemens. Aus dieser Bevölkerungsgruppe sei an ihn der Wunsch nach einem Hindu-Tempel herangetragen worden. „Das ist legitim, da müssen wir manches neu denken“, so der Minister.

Mit Informationen von KNA

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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