WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Private Kita-Konzerne: Rendite auf Kosten der Kinder?
    15. Februar 2026
    Warum Schwarzarbeit in Deutschland zunimmt
    14. Februar 2026
    Immer mehr arbeitslose Akademiker: Das ist dran an den Gerüchten
    14. Februar 2026
    USA und Bayern: Wo Amerika von uns abhängig ist
    13. Februar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    GTA 6: Beispielloser Hype in der Gaming-Geschichte
    14. Februar 2026
    Rent a Human: Wie KI-Bots jetzt Menschen für Jobs anheuern
    13. Februar 2026
    GTA 6: Beispielloser Hype in der Gaming-Geschichte
    11. Februar 2026
    Altersprüfung bei Discord – stirbt jetzt die Plattform?
    10. Februar 2026
    KI bei WhatsApp: EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen
    9. Februar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Obstbäume im Winter schneiden: Grundlagen für Hobbygärtner
    13. Februar 2026
    Attacken gegen Satelliten: Droht ein Krieg im Weltraum?
    12. Februar 2026
    Zuckersteuer: Weniger Konsum, aber kaum gesundheitliche Effekte
    11. Februar 2026
    Ganztag an Grundschulen: Rechtsanspruch, aber zu wenig Plätze
    10. Februar 2026
    Januar 2026 in Europa kalt – aber weltweit fünftwärmster Januar
    10. Februar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Sättigung erreicht? Soziale Medien werden unattraktiver
    15. Februar 2026
    Der neue Hype um Aphex Twin
    15. Februar 2026
    „Zeilen der Zeit“: Kolumnen von George Orwell
    14. Februar 2026
    Herbert Grönemeyer: Der Pop-Poet in der Olympiahalle
    14. Februar 2026
    Warnsignale beim Online-Dating: Wenn plötzlich der „Ick“ kommt
    13. Februar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: „Teures Spielzeug“: Darum wird Putins Parlament jetzt verspottet
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Teures Spielzeug“: Darum wird Putins Parlament jetzt verspottet
Kultur

„Teures Spielzeug“: Darum wird Putins Parlament jetzt verspottet

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 15. Februar 2026 11:47
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

„In wahlfreien Jahren ist das russische Parlament in seiner jetzigen Form ein teures Spielzeug, ein rituelles Instrument für symbolische Ersatzhandlungen, ein Gesetzgebungsorgan, das man durch einen Knopfdruck ersetzen könnte, durch ein angeleintes dressiertes Huhn oder ChatGPT [die Netz-Maschine für Künstliche Intelligenz]“, spottete einer der viel zitierten russischen Politblogger über die Duma [externer Link], wie die Volksvertretung in Russland heißt.

Inhaltsübersicht
Vergleich mit WM-Krake Paul„Alles ist komplett kontrolliert“„Wie Medizin zum Abendessen“

Die Abgeordneten seien derzeit überwiegend damit beschäftigt, der Regierung ihre Loyalität zu beweisen, „oft auf die für die Wähler monströseste und unangenehmste Weise“. Erst nach einem „politischen Epochenwandel“, also nach Putins Abgang, werde sich daran wohl etwas ändern.

Vergleich mit WM-Krake Paul

Was den Vergleich mit einem dressierten Huhn betrifft, meinte ein offenbar humoristisch aufgelegter Kommentator [externer Link]: „Erstens sind Hühner hochsoziale Tiere, daher ist es unwahrscheinlich, dass ein einzelnes Huhn, selbst ein dressiertes, alle Abgeordneten allein ersetzen kann. Dazu bräuchte es entweder mehrere Hühner (vielleicht mindestens fünf) oder einen Raben oder einen Papagei – weitaus intelligentere Vögel. Ein Rabe oder ein Papagei könnte mit dem richtigen Training die Staatsduma tatsächlich ersetzen, aber sicherlich kein einzelnes Huhn.“

Politologe Mikhail Sinelnikov-Orishak erinnerte in diesem Zusammenhang daran [externer Link], dass ein pickendes Huhn in der Duma vermutlich ähnlich treffsichere Entscheidungen fällen würde wie das berühmte „Kraken-Orakel“ Paul bei der Fußball-WM 2010, das bei 14 Tipps nur zwei Mal daneben lag.

„Alles ist komplett kontrolliert“

Publizist Andrei Gusij schrieb ähnlich sarkastisch [externer Link]: „Das aktuelle Modell passt doch perfekt zum System, wenn man mal genauer darüber nachdenkt. Alles ist komplett kontrolliert, von der Kandidatenaufstellung der Parteien bis zur Abstimmung über die absurdesten Gesetzesentwürfe.“

Wäre die Staatsduma „effektiv und nachdenklich“, gäbe es für anständige Leute wie ihn „nichts mehr zu diskutieren“, höhnte der Autor: „So aber kommt uns das System zugute, es sorgt für Gesprächsstoff – warum also etwas ändern? In der nächsten Legislaturperiode wird sich den bisher bestätigten Kandidaten nach zu urteilen daran auch nichts ändern, und ich wiederhole: Alle sind damit zufrieden.“

Grund für solche bitteren Bestandsaufnahmen: Kürzlich bestätigte das Parlament mit 102 gegen 77 Stimmen Putins Zensurpolitik. Es ging konkret um die Verlangsamung des in Russland viel genutzten Kurznachrichtendiensts Telegram durch die Behörden.

Immerhin: Die Duma hat insgesamt 450 Sitze, weshalb das vergleichsweise knappe und damit seltene Abstimmungsergebnis Aufsehen erregte. Ansonsten segnet das Parlament sämtliche Vorhaben des Kremls mehr oder weniger einstimmig ab. Die nächste Wahl ist für den 20. September terminiert, auch dies ein Grund für die aktuellen Meinungsbeiträge.

„Wie Medizin zum Abendessen“

„Genau dieses Parlament wollten sie; sie haben Jahre und mehrere Legislaturperioden damit verbracht, es zu perfektionieren. Unsere Staatsduma ist ideal“, argumentiert ein weiterer Politkommentator [externer Link]. „Unsympathische“ Parlamentarier lenkten den Unmut der Bevölkerung auf sich, statt auf den Kreml: „Es gilt herauszufinden, wie die Gesellschaft diese oder jene Idee [der Machthaber] aufnimmt. Die Abgeordneten sind dabei wie ein Löffel bittere Medizin zum Abendessen.“

 

Dir gefällt vielleicht

Sättigung erreicht? Soziale Medien werden unattraktiver

Der neue Hype um Aphex Twin

„Zeilen der Zeit“: Kolumnen von George Orwell

Herbert Grönemeyer: Der Pop-Poet in der Olympiahalle

Warnsignale beim Online-Dating: Wenn plötzlich der „Ick“ kommt

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel USA und Bayern: Wo Amerika von uns abhängig ist
Nächster Artikel Herbert Grönemeyer: Der Pop-Poet in der Olympiahalle
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Sättigung erreicht? Soziale Medien werden unattraktiver
Kultur 15. Februar 2026
Private Kita-Konzerne: Rendite auf Kosten der Kinder?
Wirtschaft 15. Februar 2026
Der neue Hype um Aphex Twin
Kultur 15. Februar 2026
„Zeilen der Zeit“: Kolumnen von George Orwell
Kultur 14. Februar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?