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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > Frauenfeindliche Tipps: Spotify wegen Andrew Tate in der Kritik
Netzwelt

Frauenfeindliche Tipps: Spotify wegen Andrew Tate in der Kritik

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 17. März 2025 14:57
Von Benjamin Lehmann
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4 min. Lesezeit
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Andrew Tate ist kein unbeschriebenes Blatt. Der ehemalige Kickboxer, der sich als Lebensberater für junge Männer inszeniert, steht derzeit mit seinem Bruder Tristan in Rumänien unter Anklage. Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Vergewaltigung und Menschenhandel. Trotz des laufenden Verfahrens durften beide kürzlich in die USA ausreisen, wo nun die Generalstaatsanwaltschaft von Florida neue Ermittlungen gegen sie aufgenommen hat.

Inhaltsübersicht
Interne Revolte bei SpotifyProfit durch fragwürdige InhalteAndere Podcasts mit Andrew Tate noch verfügbarKaum Überblick möglich

Ungeachtet dieser juristischen Schwierigkeiten bleibt Tate in der digitalen Welt äußerst präsent. Seine Inhalte, die unter dem Deckmantel der Männer-Selbsthilfe verbreitet werden, transportieren häufig frauenfeindliche Botschaften. Diese treffen vor allem bei jüngeren männlichen Nutzern auf diversen Plattformen wie YouTube, TikTok und X (ehemals Twitter) auf Resonanz. Auch auf der Musikplattform Spotify finden sich zahlreiche Inhalte von Andrew Tate.

Interne Revolte bei Spotify

Spotify hat nun nach massiven Protesten einen kontroversen Podcast des umstrittenen Influencers von seiner Plattform entfernt. Der als „Pimping Hoes Degree“ betitelte „Kurs“ wurde gelöscht, nachdem sowohl Mitarbeiter als auch Nutzer das Unternehmen kritisiert hatten.

Neben interner Kritik durch Angestellte sammelte auch eine Online-Petition über 85.000 Unterschriften und forderte die vollständige Entfernung von Tates Inhalten von der Musikplattform. Zahlreiche Nutzer kündigten aus Protest ihre Premium-Abonnements, um wirtschaftlichen Druck auf das Unternehmen auszuüben.

Profit durch fragwürdige Inhalte

Tates Podcast wurde über „Spotify for Creators“ angeboten, ein Programm, das Content-Erstellern die Monetarisierung ihrer Inhalte ermöglicht. Ein Großteil der Einnahmen wäre direkt an Tate geflossen – mit Spotify als Vermittler und Plattformbetreiber.

Der Kurs hatte laut Medienberichten einen besonders anstößigen Charakter: Er gab vor, jungen Männern beizubringen, wie sie Frauen in die Prostitution führen können, um davon finanziell zu profitieren. Vor seiner Löschung hatte der Podcast bereits hunderte kritische Kommentare von Nutzern angesammelt, die seine Entfernung forderten.

Andere Podcasts mit Andrew Tate noch verfügbar

Andere Inhalte von Tate sind bislang weiterhin auf Spotify verfügbar. Dazu gehört eine Reihe, in der er Männern angebliche Techniken zur schnellen und einfachen Manipulation von Frauen vermittelt. Auch dieser Inhalt hat zahlreiche Beschwerden hervorgerufen, wurde jedoch bislang nicht entfernt. Auch andere Podcasts mit Tate sind auf der Plattform weiterhin verfügbar und dürften in vielen Fällen auch nicht explizit gegen die Richtlinien der Plattform verstoßen.

Spotify selbst hat keine offizielle Stellungnahme zur selektiven Löschung abgegeben. Das Unternehmen verweist lediglich auf seine allgemeinen Richtlinien, wonach Inhalte, die zur Belästigung oder Ausbeutung geschützter Gruppen aufrufen, nicht erlaubt sind.

Kaum Überblick möglich

Auf Spotify werden täglich hunderte neue Podcasts und Audio-Inhalte hochgeladen, die kaum jemand außer den direkten Hörern wahrnimmt. Während die Kontroversen um bekannte Persönlichkeiten wie Joe Rogan oder Andrew Tate mediale Schlagzeilen produzieren, bleibt der überwiegende Teil des Audio-Universums im Verborgenen.

Dort findet sich ein breites Spektrum – von kreativen Nischenpodcasts und wertvollen Bildungsinhalten bis hin zu fragwürdigen Formaten mit grenzwertigen oder möglicherweise sogar strafbaren Inhalten. Eine klare Grenzziehung zwischen freier Meinungsäußerung und Moderation von Inhalten, etwa hinsichtlich Jugendschutz, ist schwierig, und die Debatte, wer über Löschung nach welchen Kriterien entscheiden darf, so alt wie das Internet selbst.

 

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Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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