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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Aiwanger in China: Wo sind die Chancen für Bayern?
Wirtschaft

Aiwanger in China: Wo sind die Chancen für Bayern?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 28. Oktober 2024 07:54
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Damit hätte Mark Furtwängler nicht gerechnet: Beim Treffen mit dem Vize-Gouverneur von Bayerns Partnerprovinz Guangdong deutete der Chef der Nürnberger Firma Bühler Motor nur ganz sachte an, wie schwer die Suche nach chinesischen Kunden geworden ist.

Inhaltsübersicht
Nicht alles Gold, was glänzt in ChinaBayern und die chinesische Rivalität mit den USAAiwanger begrüßt innovative chinesische Firmen in Bayern

Noch am selben Abend bekam er konkrete Gesprächsangebote von lokalen Behörden, die ihm helfen wollen. Furtwängler: „Eine Zeitlang schienen Chinesen nur noch Chinesen Aufträge zu geben. Wenn sich das wieder ändert, wäre das natürlich gut.“ Auch andere Mitglieder der Delegation von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) berichten von unerwarteten neuen Kontakten. Vor allem kamen die beim Jubiläumsempfang zu 20 Jahren Partnerschaft Bayerns mit Guangdong zustande – den besuchten Hunderte Chinesen, Deutsche und andere in Guangdong lebende Ausländer. Die Provinz im Süden nahe Hongkong ist das Herzland von Chinas Industrie und Hightech. Vize-Gouverneur Zhang Xin betonte, Guangdongs Wirtschaftskraft allein liege weltweit auf Platz 11.

Nicht alles Gold, was glänzt in China

Grund, ehrfürchtig zu sein? „Auch in China ist nicht alles Gold, was glänzt“, sagt Hubert Aiwanger. „Es ist nicht zwingend so, dass wir von der chinesischen Wirtschaft überrollt werden.“ Und Tim Pargent, Landtags-Abgeordneter der Grünen aus Bayreuth und für die Opposition in China dabei, ergänzt: „Wir sollten uns in Bayern nicht kleiner machen, als wir sind. Wir haben viele schlaue Köpfe. Sodass wir das Auto der Zukunft mitbauen können. Wir sollten selbstbewusst auftreten.“

Denn auch die chinesische Wirtschaft boomt nicht mehr, vom Corona-Schock hat sich das Land noch immer nicht erholt. Es gibt große Probleme: Viele chinesische Familien wissen nicht, ob sie all ihre Ersparnisse verloren haben, weil Bauträger ihrer noch gar nicht fertigen Eigentumswohnungen pleitegingen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist so hoch, dass sogar Uni-Absolventen als Lieferfahrer arbeiten müssen. Gleichzeitig kämpft China mit einer rapide alternden Bevölkerungsstruktur. Viele junge Paare wollen lieber keine Kinder – zu teuer, mit Schul- und Unigebühren.

Das alles erfuhr Aiwangers 40-köpfige Delegation bei Gesprächen mit Diplomaten und Vertretern der deutschen Wirtschaft in Peking und Guangdong. Wie meist bei solchen Reisen, staunten die Deutschen über futuristische Wolkenkratzer aus Stahl und Glas, spürten sie die große Dynamik. Und zogen ihre Schlüsse. Aiwanger: „Wir müssen wieder schneller werden. Wir dürfen nicht aus Perfektionismus den schlimmsten Fehler überhaupt machen: Nämlich gar nichts zu tun. Leistung muss wieder wichtig sein. Hier können wir von China lernen.“

Bayern und die chinesische Rivalität mit den USA

Der Druck ist hoch, gerade im Handel mit China als Bayerns größtem Partner. Im August brach der Export bayerischer Waren in die Volksrepublik zum Vorjahresmonat um 27 Prozent ein – kein neuer Trend, seit Jahren sinken die Exportzahlen. Die Chinesen holen technologisch auf. Selbst in deutschen Kernbranchen wie Automobil und Maschinenbau, wie die deutsche Auslandshandelskammer in China einräumt. In der autokratisch regierten, kommunistischen Volksrepublik bestimmt die Politik die Wirtschaft. Sie pumpt Unsummen in Hightech, baut sich ihr eigenes, streng zensiertes digitales Universum, einen Gegenentwurf zur Demokratie westlicher Prägung. Und will spätestens 100 Jahre nach der Staatsgründung – also 2049 – weltweit an der Spitze stehen.

Benjamin Miskowitsch, Landtagsabgeordneter der CSU aus Fürstenfeldbruck, spürte diese politische Seite auf der Delegationsreise: „Wir wurden immer wieder aus dem Hintergrund beobachtet und fotografiert. Das fand ich beängstigend.“ Die Rivalität insbesondere mit den USA führt dazu, dass der Westen die Hürden für staatlich hochsubventionierte chinesische Produkte erhöht. Deshalb suchte Vize-Handelsminister Ling Ji in der bayerischen Delegation einen Verbündeten im Kampf gegen neue, erhöhte Zölle auf E-Autos Made in China. Aiwanger: „Ich bin gegen diese Zölle, weil sie auch für bayerische Autos gelten, die in China gebaut werden.“

Aiwanger begrüßt innovative chinesische Firmen in Bayern

Wenn chinesische E-Autobauer in Bayern produzieren wollen, sei das zu begrüßen – schon allein, um von deren Innovationen zu lernen. So hofft der Wirtschaftsminister, dass WeRide aus Guangzhou seine Deutschlandzentrale in Bayern errichtet. Das Startup sieht sich als weltweit führendes Unternehmen im autonomen Fahren und besitzt Lizenzen sogar für die USA. WeRide baut auch fahrerlose Straßenkehrmaschinen, Kleinlaster und Busse. „Das könnte was sein für den ländlichen Raum, wo man so schwer Busfahrer findet“, fand Hubert Aiwanger.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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