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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Kritik an Reiche-Plänen: „Killen“ sie die Energiewende?
Wirtschaft

Kritik an Reiche-Plänen: „Killen“ sie die Energiewende?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 10. Februar 2026 08:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Das Bundeswirtschaftsministerin plant Reformen beim Ausbau der Stromnetze und der erneuerbaren Energien (EE). Der Zubau von Anlagen soll besser mit dem Netzausbau synchronisiert und Kosten gesenkt werden. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Gesetzentwurf hervor.

Inhaltsübersicht
Kosteneffizienz des Energiesystems soll erhöht werdenLaut Gesetzentwurf: Netzausbau kann nicht mit Anlagenzubau Schritt halten„Baukostenzuschüsse“ für AnlagenbetreiberGrüne: Reiche will Energiewende „killen“

Kosteneffizienz des Energiesystems soll erhöht werden

Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) hatte im vergangenen September nach einem Monitoringbericht „Schlüsselmaßnahmen“ angekündigt, um die Energiewende besser zu steuern und bezahlbarer zu machen. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte am Montag, die Regierung halte an der Energiewende und dem Ziel fest, bis 2030 einen EE-Anteil von 80 Prozent im Stromsektor zu erreichen. Details zu gesetzlichen Änderungen werde das Ministerium zu gegebener Zeit öffentlich vorstellen. Ein Sprecher des Ministeriums wollte sich nicht zum Gesetzentwurf äußern. Er sagte, es gehe darum, die Kosteneffizienz des Energiesystems zu erhöhen, indem teure „Abregelungen“ vermieden werden.

Die Pläne lösten heftige Kritik aus. Die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sprach von einem „Angriff“ auf die Energiewende. Politische Gegner werfen Reiche seit ihrem Amtsantritt immer wieder zu große Nähe zur fossilen Energiewirtschaft vor.

Laut Gesetzentwurf: Netzausbau kann nicht mit Anlagenzubau Schritt halten

Trotz großer Fortschritte beim Ausbautempo der Elektrizitätsverteilernetze sehe sich der Netzausbau auch weiterhin mit „systemischen“ Herausforderungen und Hemmnissen konfrontiert, heißt es im Gesetzentwurf. Der Netzausbau könne nicht mit dem Anlagenzubau Schritt halten. Im Zuge der Energiewende müssen Tausende Kilometer neue Stromleitungen gebaut werden, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in große Verbrauchszentren im Süden gelangen kann. 

Um Netzengpässe zu vermeiden, kommt es immer wieder zur sogenannten Abregelung von Wind- und Solaranlagen, deren Leistung gedrosselt oder abgeschaltet wird. Die Eingriffe werden Redispatch genannt. Werden Anlagen abgeregelt, stehen den Betreibern Entschädigungen zu. Umgekehrt werden Kraftwerksbetreiber für den zusätzlichen Einsatz ihrer Anlagen bezahlt – das kostet jedes Jahr Milliarden.

„Baukostenzuschüsse“ für Anlagenbetreiber

Das Ministerium plant nun einen „Redispatchvorbehalt“. Besonders belastete Netzgebiete sollen als „kapazitätslimitiert“ ausgewiesen werden können – im Falle von Abregelungen sollen an den entsprechenden Standorten für Neuanschlüsse keine Entschädigungen mehr zu zahlen sein. Damit würden die Redispatchkosten gesenkt, was zu einer Reduzierung der Netzentgelte und damit auch zu einer Reduzierung des Strompreises für Endkunden führe, wie es im Gesetzentwurf heißt.

Reiche hat sich bereits dafür ausgesprochen, dass sich Betreiber von Anlagen erneuerbarer Energien an der Finanzierung des Netzausbaus beteiligen sollen. Im Gesetzentwurf ist von „Baukostenzuschüssen“ die Rede.

Mit Großbatteriespeicheranlagen und Rechenzentren kämen weitere Akteure hinzu, die das Stromnetz mit ihren Bedarfen an Anschluss- und Transportkapazität massiv beanspruchten, heißt es weiter in dem Entwurf. Eine anhaltende „Antragsflut“ von Großbatteriespeichern führe zu einer Überlastung der Netzbetreiber.

Grüne: Reiche will Energiewende „killen“

Grünen-Fraktionschefin Dröge kritisierte, Reiche wolle den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren abwürgen. Genau das Gegenteil aber sei nötig: ein schnellerer Ausbau von Wind und Solar sowie eine konsequente Digitalisierung und ein Ausbau der Netze. Der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner sagte, Reiche wolle die Energiewende „killen“. In einem erneuerbaren Energiesystem werde es immer wieder Überschuss geben. Statt deswegen den Ausbau zu verhindern, gelte es, diesen intelligent zu nutzen, zum Beispiel durch Speicher und durch eine beschleunigte Digitalisierung der Netze. 

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, sagte, die in Erwägung gezogene Streichung von Entschädigungen im Falle verzögerten Netzausbaus würde die Energiewende in großen Teilen Deutschlands zum Erliegen bringen. „Das ist ein massiver Angriff auf den Klimaschutz und die Anstrengungen zu mehr Resilienz bei der Energieversorgung.“ Ein wirtschaftlicher Betrieb und die in der Regel erforderliche Aufnahme von Fremdkapital zur Finanzierung neuer Solaranlagen wäre unter diesen Voraussetzungen nicht mehr möglich. Der Vorschlag komme einem Anschlussverbot für Solaranlagen in „engpassbehafteten“ Leitungsabschnitten gleich.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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