WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Iran-Krieg schürt Inflationsängste und drückt auf Konsumklima
    26. März 2026
    Keine beitragsfreie Familienversicherung mehr für Ehepartner?
    26. März 2026
    Rüstungsstandort Hallbergmoos? Was das KI Start-up Helsing plant
    25. März 2026
    Aktien statt Riester: Mehr Rendite, mehr Staat, mehr Risiko?
    25. März 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Google ändert per KI Artikel-Überschriften von Medien
    25. März 2026
    Wie können sich Senioren vor Deepfakes schützen?
    25. März 2026
    Digitale sexualisierte Gewalt: Wie groß ist das Problem?
    20. März 2026
    „Fabriken des 21. Jahrhunderts“: Hier sind Bayerns Rechenzentren
    19. März 2026
    KI im Krieg: Ein US-Unternehmen stellt sich gegen Trump
    18. März 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Exoplaneten – was wir jetzt schon über fremde Planeten wissen
    25. März 2026
    Stiftung Warentest warnt: Asbest in Deko- und Bastelsand
    23. März 2026
    Munich Space Summit: Mehr Sicherheit für Satelliten-Navigation
    23. März 2026
    Norovirus: Wie sind die Symptome und wie kann man sich schützen?
    22. März 2026
    Exoplaneten – was wir jetzt schon über fremde Planeten wissen
    22. März 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Alpine Divorce“: Wenn Männer Frauen auf dem Berg alleine lassen
    25. März 2026
    Deutscher Filmpreis 2026: Ehrenpreis geht an Wim Wenders
    24. März 2026
    „Meilenstein“: USA erleichtern Klagen zu NS-Raubkunst-Rückgaben
    24. März 2026
    Wie die Serie „Heated Rivalry“ zum Club-Event wurde
    24. März 2026
    Gedenken in Buchenwald: Verbände gegen Rede von Wolfram Weimer
    23. März 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Pflege, Hebamme: Mangelberufe beliebter durch Studium?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Pflege, Hebamme: Mangelberufe beliebter durch Studium?
Wirtschaft

Pflege, Hebamme: Mangelberufe beliebter durch Studium?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 26. März 2026 08:50
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

In Bayern kann man derzeit an neun Standorten Pflege studieren. Knapp 370 Studierende seien dafür eingeschrieben, meldet das Gesundheitsministerium. Seit 2024 wird das Studium über das Pflegestudiumstärkungsgesetz vergütet. Damit soll es finanziell genauso attraktiv werden, wie eine klassische Pflege-Ausbildung. Für Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) ist Bayern damit auf einem guten Weg: „Angesichts der zunehmend komplexen Versorgungsstrukturen in der Pflege ist es wichtig, auch den Pflegeberuf aufzuwerten und attraktiv zu gestalten.“

Inhaltsübersicht
Deutschland bei akademischem Pflegepersonal international abgehängtZu wenig Studienplätze, unattraktive JobsJobbeispiel: Community NurseÄrzte entscheiden, nicht das Pflegefachpersonal

Deutschland bei akademischem Pflegepersonal international abgehängt

Dass die Entwicklungen in die richtige Richtung gehen, findet auch Christine Vogler. Aber zufrieden ist die Präsidentin des Deutschen Pflegerats noch lange nicht. Denn noch immer gebe es viel zu wenig Studierende in den Pflegeberufen.

Schon vor 20 Jahren prognostizierte der Wissenschaftsrat, dass etwa zehn bis 20 Prozent der Fachkräfte in Pflege- und Therapieberufen an Hochschulen ausgebildet werden sollten, um die Versorgung in Zukunft zu sichern. Je nach Rechnung sind es in Deutschland aber nur ca. ein Prozent. „International sind wir längst abgehängt, was akademisches Pflegepersonal angeht“, sagt Christine Vogel.

Zu wenig Studienplätze, unattraktive Jobs

Dass nur vergleichsweise wenig Menschen Pflege studieren, liegt in Voglers Augen daran, dass immer noch zu wenige Hochschulen das Studienfach anbieten. Außerdem fehle es an attraktiven Jobs für studierte Pflegefachkräfte. „In Deutschland haben die Ärzte den Markt der Gesundheit für sich gepachtet“, sagt Christine Vogler.

Sprich: Es entscheiden immer noch hauptsächlich Ärzte, was bei einem Patienten zu tun ist. Pflegefachkräfte haben selbst wenig Entscheidungskompetenz. Wer aber Pflege studiert oder sich nach seiner klassischen Ausbildung durch Fortbildungen weiterentwickelt, macht das oft, um Jobs mit mehr Verantwortung zu bekommen. Ist das nicht möglich, ist auch ein Studium weniger attraktiv.

Jobbeispiel: Community Nurse

Als ein gutes Beispiel, wie akademisch ausgebildetes Pflegefachpersonal eingesetzt werden kann, nennt Vogler den Beruf der sogenannten Community Nurse. Das ist eine Pflegefachkraft, die in der ambulanten Versorgung direkt in den Familien arbeitet und Bedürfnisse schnell erkennt. Die Community Nurse verordnet je nach Bedarf zum Beispiel neue Pflegemittel, hilft im Dschungel der Pflegegradbeantragung, macht aber auch direkte Versorgung. Sie ist damit eine Art Gesundheitsmanagerin für Menschen, die zu Hause betreut werden.

„Ein Hausarzt schafft solche Hausbesuche in der Regel gar nicht“, sagt Christine Vogler. Studierte Pflegefachkräfte mit mehr Entscheidungskompetenz könnten das Gesundheitssystem also entlasten und das Wohl der Patienten verbessern.

Ärzte entscheiden, nicht das Pflegefachpersonal

Attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, die die Möglichkeit geben eigenverantwortlich zu handeln, sieht auch Maria Rogowski als einen Schlüssel, um mehr Menschen in die Pflegeberufe zu bekommen. Sie leitet seit 2024 die Berufsschule für Pflege und Krankenpflegehilfe am Klinikum Altmühlfranken Weißenburg-Gunzenhausen und bekommt immer wieder mit, dass Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlichen Wünschen ihre Ausbildung anfangen. Bei vielen seien Karrieremöglichkeiten ein Thema – gerade für sie sei ein Studium ideal.

Es fehle aber ein Konzept, dieses per Studium ausgebildete Personal flächendeckend einzusetzen. Außerdem brauche es auch innerhalb der Pflegeeinrichtungen mehr Aufklärungsarbeit, was die Kolleginnen und Kollegen mit Uniabschluss können. Es gehe nicht darum, eine Konkurrenzsituation zwischen den unterschiedlichen Abschlüssen zu schaffen, sagt Rogowski. Sondern „es geht darum, zusammen zu arbeiten und den Stationsalltag zu verbessern“.

 

Dir gefällt vielleicht

Iran-Krieg schürt Inflationsängste und drückt auf Konsumklima

Keine beitragsfreie Familienversicherung mehr für Ehepartner?

Rüstungsstandort Hallbergmoos? Was das KI Start-up Helsing plant

Aktien statt Riester: Mehr Rendite, mehr Staat, mehr Risiko?

EU-Handelsabkommen mit Australien: Was bedeutet es für Bayern?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Keine beitragsfreie Familienversicherung mehr für Ehepartner?
Nächster Artikel Iran-Krieg schürt Inflationsängste und drückt auf Konsumklima
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Iran-Krieg schürt Inflationsängste und drückt auf Konsumklima
Wirtschaft 26. März 2026
Keine beitragsfreie Familienversicherung mehr für Ehepartner?
Wirtschaft 26. März 2026
Google ändert per KI Artikel-Überschriften von Medien
Netzwelt 25. März 2026
Wie können sich Senioren vor Deepfakes schützen?
Netzwelt 25. März 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?