WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Bits & Pretzels: Rekorde trotz Sorgen in der Start-up-Szene
    28. September 2026
    Autozulieferer Bosch streicht 900 Stellen in Nürnberg
    28. September 2026
    Rente: 45 Jahre gearbeitet – und jetzt?
    28. September 2026
    Statistik: Einwanderer in vielen Berufen längst unverzichtbar
    28. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Hackerangriff auf die LMU: Wie groß ist der Schaden?
    22. September 2026
    Warnungen vor KI-Risiken: Wie können wir uns schützen?
    19. September 2026
    Eltern mit Spotify: Endlich keine Kinderlieder mehr im Profil
    18. September 2026
    KI außer Kontrolle: Ein Tech-Streit wird plötzlich Mainstream
    16. September 2026
    Geplante Digitalregeln der EU: Das könnte der „Kids Act“ bringen
    15. September 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Lernen mit Low Tech: Erfolgreiche Nachhilfe mit dem Tasten-Handy
    27. September 2026
    Lehrerverbands-Präsidentin: Das muss sich nach PISA ändern
    27. September 2026
    Hirschlausfliege: Wie gefährlich ist sie für Hunde?
    27. September 2026
    Sonnenlicht auf Bestellung: Weltraumspiegel im Orbit geplant
    26. September 2026
    Die Wut in den Griff kriegen: Gefühlstraining in der Schule
    26. September 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    MTV Video Music Awards: Popstar Taylor Swift bricht alle Rekorde
    28. September 2026
    „Riot Days“: Pussy Riot in den Münchner Kammerspielen
    27. September 2026
    So nutzt die AFD den popkulturellen Zeitgeist für ihre Zwecke
    27. September 2026
    Schwer zu greifen: „Primetime“ von Lance Oppenheim
    27. September 2026
    Oasis und ihre ganz spezielle Beziehung zu München
    27. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Verkauf gescheitert: Biontech schließt drei deutsche Standorte
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Verkauf gescheitert: Biontech schließt drei deutsche Standorte
Wirtschaft

Verkauf gescheitert: Biontech schließt drei deutsche Standorte

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 28. September 2026 15:48
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Die monatelange Suche nach Käufern war erfolglos: Die drei deutschen Biontech-Standorte im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein, im hessischen Marburg und in Tübingen in Baden-Württemberg werden in einiger Zeit schließen. Betroffen sind nach Unternehmensangaben rund 1.800 Beschäftigte. In Tübingen soll nach Unternehmensangaben nun Ende 2027 Schluss sein, in Marburg Anfang 2028 und in Idar-Oberstein Ende 2028. 

Inhaltsübersicht
Mitarbeitende erhalten „ergänzende Abfindungskonditionen“Erst Übernahme – nun AbwicklungBiontech verdiente Milliarden mit Covid-ImpfstoffBiontech-Gründer orientieren sich um

Mitarbeitende erhalten „ergänzende Abfindungskonditionen“

Dass Verkäufe der Werke nicht realisiert werden konnten, liege im Wesentlichen an dem aktuell schwierigen Markt- und Investitionsumfeld, erklärte Biontech. Um die Standortschließungen sozialverträglich zu gestalten, seien mit dem Konzernbetriebsrat ergänzende Abfindungskonditionen vereinbart worden. Details dazu nannte Biontech zunächst nicht. 

In dem Marburger Werk wurden bislang Covid-19-Impfstoffe auf mRNA-Basis sowie Plasmid-DNA, ein wichtiges Ausgangsmaterial für mRNA-Impfstoffe und Zelltherapien, hergestellt. Es befindet sich auf dem Gelände der historischen Behringwerke in Marburg. Biontech hatte es einst vom Schweizer Pharmakonzern Novartis übernommen und Millionen investiert.

Erst Übernahme – nun Abwicklung

In Idar-Oberstein werden unter anderem Therapeutika für frühe klinische Entwicklungsphasen produziert und beim Standort in Tübingen handelt es sich um den Sitz von Curevac, den einstigen Konkurrenten im Rennen um einen Corona-Impfstoff. Im Sommer 2025 hatte Biontech dessen Übernahme angekündigt, die milliardenschwere Transaktion zog sich über Monate hin.

Dass Biontech die drei Standorte nicht weiter betreiben will, hatten die Mainzer schon im Frühjahr bekanntgegeben. Sie begründeten das mit einer zu geringen Auslastung, Überkapazitäten, Kosteneinsparungen sowie dem Fokus auf der Krebsmedizin. Damals warf Curevac-Gründer Ingmar Hoerr Biontech Täuschung vor. Bei der Übernahme von Curevac sei vereinbart worden, ein gemeinsames Unternehmen zu schaffen, das sich gegenseitig befruchte. Das sei über den Haufen geworfen worden.

Biontech verdiente Milliarden mit Covid-Impfstoff

Einst hatte Biontech gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer die erste Marktzulassung für einen Impfstoff gegen Covid-19 bekommen – und Milliarden damit verdient. Das Unternehmen wurde weltbekannt wie auch die Mitbegründer, das Ehepaar Uğur Şahin und Özlem Türeci. Doch seit einigen Jahren geht die Nachfrage nach dem Covid-19-Impfstoff zurück, und ein anderes zugelassenes Produkt hat das Unternehmen bis dato nicht.

Biontech mit weltweit rund 7.200 Beschäftigten befindet sich seit Jahren in einem Wandlungsprozess samt Umstrukturierung. Geforscht wird an einer ganzen Reihe neuer Produkte, vor allem in der Onkologie. Außerdem setzt das Unternehmen auf Immuntherapien auf mRNA-Basis sowie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate. Dabei sollen Wirkstoffe einer Chemotherapie mit Hilfe von Antikörpern gezielter an Krebszellen gebracht werden.

Biontech-Gründer orientieren sich um

Das alles kostet viel Geld, entsprechend fährt Biontech Verluste ein. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stand unter dem Strich ein Minus von 1,35 Milliarden Euro (Vorjahr: 802,4 Mio.) – und das in einer Zeit, in der die zentralen Köpfe Şahin und Türeci Biontech verlassen werden. Sie tun das spätestens Ende dieses Jahres und planen, sich in einem neuen Unternehmen der Entwicklung der nächsten Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis zu widmen.

Seit vergangener Woche ist klar, dass die neue Firma den Namen Arife tragen und ihren Hauptsitz ebenfalls in Mainz haben wird. Şahin und Türeci wollen Anteilseigner von Biontech bleiben. Şahins Nachfolger als Vorstandsvorsitzender bei Biontech wird spätestens zum 1. Februar 2027 Guido Oelkers werden. Er arbeitete in den 1990er Jahren unter anderem für die Hoechst AG, die es nicht mehr gibt, und kommt nun von dem schwedischen Biopharma-Unternehmen Swedish Orphan Biovitrum (Sobi), an dessen Spitze er seit 2017 stand.

 

Dir gefällt vielleicht

Bits & Pretzels: Rekorde trotz Sorgen in der Start-up-Szene

Autozulieferer Bosch streicht 900 Stellen in Nürnberg

Rente: 45 Jahre gearbeitet – und jetzt?

Statistik: Einwanderer in vielen Berufen längst unverzichtbar

Babyboomer: Wann kommt die Rentenwelle in Bayern?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Rente: 45 Jahre gearbeitet – und jetzt?
Nächster Artikel Autozulieferer Bosch streicht 900 Stellen in Nürnberg
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Bits & Pretzels: Rekorde trotz Sorgen in der Start-up-Szene
Wirtschaft 28. September 2026
Autozulieferer Bosch streicht 900 Stellen in Nürnberg
Wirtschaft 28. September 2026
Rente: 45 Jahre gearbeitet – und jetzt?
Wirtschaft 28. September 2026
MTV Video Music Awards: Popstar Taylor Swift bricht alle Rekorde
Kultur 28. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?