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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Igor Levit äußert sich zu Anti-Israel-Protest bei Konzerten
Kultur

Igor Levit äußert sich zu Anti-Israel-Protest bei Konzerten

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 8. November 2025 13:50
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Anti-Israel-Protest im Konzert

Levit fordert Sicherheit und Solidarität


08.11.2025 von René Gröger

Nach dem Anti-Israel-Protest in der Pariser Philharmonie am Donnerstag spricht Pianist Igor Levit in einem aktuellen Interview über seine Wut, Verantwortung in der Klassikszene und die Solidarität mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Chefdirigent Lahav Shani. Außerdem blickt er auf das anstehende Konzert in der Münchner Isarphilharmonie am 11. November.

Inhaltsübersicht
Anti-Israel-Protest im Konzert Levit fordert Sicherheit und SolidaritätDas könnte Sie auch interessieren:Zorn bei Igor Levit angesichts der aktuellen EreignisseSolidarität mit dem Israel Philharmonic Orchestra vor Konzert in MünchenDas könnte Sie auch interessieren:Verantwortung für Sicherheit auf Seiten der VeranstalterForderung nach Zivilcourage im KonzertsaalBR-Doku: Pianist Igor Levit – Stimme der Demokratie


Pianist Igor Levit mit einem Solokonzert bei den Salzburger Festspielen am 27.08.2025. | Bildquelle: © SF/Marco Borrelli

Bildquelle: © SF/Marco Borrelli

Am Donnerstag kam es während eines Konzerts des Israel Philharmonic Orchestra in der Philharmonie de Paris mehrfach zu Störungen durch pro-palästinensiche Gruppen, bei denen auch Rauchfackeln im Zuschauerraum gezündet wurden. Erst einen Tag zuvor gab es Zwischenrufe bei einem Auftritt des israelischen Orchesters in der Philharmonie in Köln. In einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur äußerte sich Igor Levit zu den Vorfällen. „Das sind keine Störungen mehr“, sagte der Pianist und sprach von einem „Versuch der Einschüchterung“. Levit zeigte sich fassungslos darüber, dass politische Konflikte nun in Konzertsäle getragen werden. Darin sei kein Versuch der Auseinandersetzung zu erkennen: „In der Regel nennen wir so etwas Terrorismus, egal wo das herkommt.“

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BR-KLASSIK-Interview: Pianist Igor Levit über neuen Judenhass

Zorn bei Igor Levit angesichts der aktuellen Ereignisse

Derzeit befindet sich das israelische Orchester auf Europa-Tournee. „Wenn ich sehe, was das Israel Philharmonic Orchestra und Lahav Shani seit Tagen und Wochen ertragen müssen, empfinde ich unendlichen Zorn“, sagte Igor Levit. Bereits im September kam es zu Zwischenfällen bei Konzerten unter Leitung des Dirigenten. Eine größere Debatte hatte das Flandern-Festival in Gent ausgelöst, das ihn kurzfristig auslud. Die Organisatoren warfen ihm vor, keine klare Haltung gegenüber der israelischen Regierung gezeigt zu haben. Viele Politiker und Kulturschaffende reagierten empört.

Solidarität mit dem Israel Philharmonic Orchestra vor Konzert in München


Das Israel Philharmonic Orchestra unter Leitung von Chefdirigent Lahav Shani. | Bildquelle: Israel Philharmonic Orchestra / Kirshbaum Associates
Ziel von Anti-Israel-Protest bei Konzert in Paris: Dirigent Lahav Shani und das Israel Philharmonic Orchestra. | Bildquelle: Israel Philharmonic Orchestra / Kirshbaum Associates

Trotz der jüngsten Ereignisse blickt Levit mit großer Vorfreude auf das bevorstehende Konzert in München, bei dem er gemeinsam mit dem Israel Philharmonic Orchestra und Chefdirigent Lahav Shani auftreten wird. „Ich spüre eine tiefe Verbundenheit mit diesem Orchester und mit Lahav“, betonte er. „Meine Solidarität gilt ihnen.“ Er zähle die Tage, bis er gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern auf der Bühne sein werde. Auf dem Programm steht unter anderem Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 5. Für das Konzert in der Münchner Isarphilharmonie am 11. September hat sich auch der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle, angekündigt. Pro-palästinensische Gruppen kündigten eine Demonstration an.

Musik ist kein Ort für Gewalt, sondern für Begegnung.

Pianist Igor Levit

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Antisemitismus in der Klassik: Eine Spurensuche

Verantwortung für Sicherheit auf Seiten der Veranstalter

Levit nahm auch die Konzertveranstalter und Kulturinstitutionen in die Pflicht. Die jüngsten Attacken seien keineswegs unvorhersehbar gewesen. „Diese Art von Gewaltpotenzial ist bekannt“, sagte der Pianist. Veranstalter müssten daher genau prüfen, wie sie die Sicherheit garantieren können. Zwar wolle er keine Zustände wie an Flughäfen, doch der Schutz der Künstlerinnen und Künstler müsse Vorrang haben. „Es erfüllt mich mit Traurigkeit und Verzweiflung, was in Europa des Jahres 2025 notwendig geworden ist, um die Sicherheit eines Orchesters zu gewährleisten.“ Igor Levit selbst, der sich immer wieder gegen Antisemitismus stark macht, hat in der Vergangenheit schon Morddrohungen erhalten, musste Konzerte teilweise unter Polizeischutz spielen.

Forderung nach Zivilcourage im Konzertsaal

Auch an das Publikum richtete Igor Levit klare Worte. Er hoffe weiterhin auf eine klare Haltung. Das Publikum stehe seiner Meinung nach laut und sichtbar hinter den Künstlern: „Es ist eine Minderheit die da agiert. Die Mehrheit steht an der Seite der Musiker. Ich hoffe, dass das auch so bleibt“.

BR-Doku: Pianist Igor Levit – Stimme der Demokratie

Bildquelle: Andrea Roth

Doku

Stimme der Demokratie · Der Pianist Igor Levit

Autor des Textes: René Gröger.

Sendung: „Allegro“ am 10. November 2025 ab 6:05 Uhr auf BR-KLASSIK

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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