WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    E-Scooter-Boom hält an, Zahl der Unfälle steigt deutlich
    10. August 2026
    Arbeiten als Tauchlehrer am See – Lohnt sich das?
    10. August 2026
    Ziehen Firmen Stellenabbau wegen der Rentenreform vor?
    10. August 2026
    Erdinger-Brauerei-Pionier Werner Brombach gestorben
    10. August 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    OpenAI, Anthropic, Meta: Wie sicher sind wir vor KI-Angriffen?
    6. August 2026
    Kommunale US-Wasserversorger attackiert: Gefahr in Bayern?
    6. August 2026
    Neuer Angriff: Anthropic-KI verschickte Phishing-Mails
    5. August 2026
    Alex Karp: Vom Außenseiter zum Milliardär und Tech-CEO
    4. August 2026
    KI: Welche Symbole im Netz wohl bald allgegenwärtig sind
    3. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Wie ein Langhalssaurier im Museum zum Leben erweckt wird
    10. August 2026
    Bislang heißester Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
    10. August 2026
    Ist Zucker eine Droge? Was der süße Stoff im Körper anrichtet
    10. August 2026
    Zeckenstiche: Zahl von FSME-Erkrankungen leicht erhöht
    10. August 2026
    Juni und Juli waren in Westeuropa so warm wie noch nie
    10. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Kunst für alle: Der Kunstautomat in Nürnberg
    10. August 2026
    Mord an Tupac Shakur: Neuer Prozess nach 30 Jahren
    10. August 2026
    Sonnenfinsternis: Vom Weltuntergangszenario zum Party-Event
    10. August 2026
    Leider eine Soap: Warum die Serie „München Beats“ enttäuscht
    8. August 2026
    Hitze- oder Denkmalschutz: Muss die Ludwigstraße grüner werden?
    7. August 2026
  • Lesezeichen
Gerade: BYD statt BMW: Keine Chance mehr für deutsche Autos?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > BYD statt BMW: Keine Chance mehr für deutsche Autos?
Wirtschaft

BYD statt BMW: Keine Chance mehr für deutsche Autos?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 8. Juli 2024 07:27
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Für Beatrix Keim müssen die deutschen Autobauer in die Gänge kommen, um marktbestimmend zu bleiben: „Man muss schneller werden, man muss effizienter arbeiten.“ Und deutsche Autobauer müssten sich stärker auf die Zielgruppe im chinesischen Absatzmarkt einlassen, sagt die Automarkt-Expertin. Denn chinesische Kunden hätten andere Bedürfnisse und Wünsche an ihr Auto der Zukunft, „zum Beispiel, dass die Fahrzeuge sehr digital sind“.

Inhaltsübersicht
Deutsche Autobauer verlieren auf chinesischen AutomarktDeutsche Autohersteller wollen weniger abhängig werdenEs geht um drei Millionen Arbeitsplätze

Deutsche Autohersteller sind Pioniere in der Automobilbranche – zumindest, wenn es um Verbrennungstechnologie geht. Doch damit treffen die Hersteller längst nicht mehr alle Bedürfnisse oder Interessen der Autokäufer. Während die meisten Auto-Märkte bereits erschlossen und gesättigt sind, wächst der chinesische Absatzmarkt: VW hat allein 2023 3,24 Millionen Autos in China verkauft.

Deutsche Autobauer verlieren auf chinesischen Automarkt

China ist der derzeit wichtigste Absatzmarkt deutscher Autohersteller. Doch auch hier dominieren zunehmend die Chinesen. BYD hat den bisherigen Marktführer Volkswagen in China vergangenes Jahr überholt.

Für Wirtschaftswissenschaftler Oliver Falck vom ifo-Institut ist das erst der Anfang:

„Dass die deutschen Autobauer dort ihre Verbrenner nach wie vor gut verkaufen, das ist keine Frage. Aber der Verbrenneranteil geht ganz massiv dort zurück und in der Elektrowelt gibt es eine neue Wettbewerbssituation mit auch chinesischen Herstellern.“ Oliver Falck, ifo-Institut

Deutsche Autohersteller wollen weniger abhängig werden

Damit deutsche Autohersteller in Zukunft nicht mehr so stark vom Rivalen China abhängig sind, versuchen sie derzeit selbst Batteriezellwerke aufzubauen. Das allein, sagt Dirk Uwe Sauer, sei eine gewaltige Herausforderung:

„Die asiatischen Hersteller hatten alle die Möglichkeit, sich über 30 Jahre lang kontinuierlich in diese Märkte hineinzuentwickeln. Wir müssen jetzt in einem Jump Start versuchen aufzuholen. Das ist sehr, sehr anspruchsvoll, so eine große Giga-Factory zum Laufen zu kriegen. Selbst wenn sie Maschinen bekommen, die schon etabliert sind, ist es eine riesige Herausforderung. Vielleicht nur eine Zahl dazu: So ein Produktionsprozess – da gibt es ungefähr 1.500 Parameter in den Materialien, in den Produktionsanlagen, die optimiert und eingestellt werden können. Und die müssen sie alle optimieren, damit hinten raus eine gute Batterie rauskommt.“ Dirk Uwe Sauer, RWTH Aachen

Politische Souveränität gegenüber China sei nur möglich, wenn industrielle Souveränität bestehe, deutsche Autobauer also solche Dinge selbst herzustellen.

Auch technisch, in Sachen Software und Betriebssystem, „müssen wir noch unsere Hausaufgaben machen“, rät Wirtschaftswissenschaftler Oliver Falck den deutschen Autobauern. Um da besser zu werden, hat sich etwa Volkswagen jüngst mit dem E-Auto-Hersteller Rivian zusammengetan.

Es geht um drei Millionen Arbeitsplätze

Laut Wirtschaftsministerium arbeiten momentan ca. 780.000 Menschen direkt in der deutschen Autoindustrie. Dazu kommen noch Zulieferer und Hersteller. Je nach Berechnung hängen somit insgesamt rund drei Millionen Arbeitsplätze an der deutschen Autoindustrie.

Dennoch können deutsche Autohersteller noch auf dem Automarkt punkten. Zum einen, weil deutsche Zulieferer auch chinesische Autohersteller beliefern und zum anderen, weil auch in China noch ein „Premium-Image“ mit deutschen Marken assoziiert werde, analysiert Keim.

Für Abgesänge auf die deutsche Automobilindustrie ist es laut Sauer noch zu früh: Ähnliche Situationen gab es bereits, als japanische und koreanische Autobauer stark geworden seien.

 

Dir gefällt vielleicht

E-Scooter-Boom hält an, Zahl der Unfälle steigt deutlich

Arbeiten als Tauchlehrer am See – Lohnt sich das?

Ziehen Firmen Stellenabbau wegen der Rentenreform vor?

Erdinger-Brauerei-Pionier Werner Brombach gestorben

Fahrrad-Boom vorbei: Was wird aus Winora, Haibike und Ghost?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Pflegezusatzversicherungen: Was man wissen sollte
Nächster Artikel „Sad Jokes“ gewinnt Förderpreis beim Münchner Filmfest
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Wie ein Langhalssaurier im Museum zum Leben erweckt wird
Wissen 10. August 2026
E-Scooter-Boom hält an, Zahl der Unfälle steigt deutlich
Wirtschaft 10. August 2026
Kunst für alle: Der Kunstautomat in Nürnberg
Kultur 10. August 2026
Bislang heißester Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
Wissen 10. August 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?