WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Bayerns Handwerk: Robuste Geschäfte, doch Zuversicht schwindet
    7. August 2026
    Panzerbauer KNDS: Vom Börsenkandidaten zum Staatskonzern?
    7. August 2026
    Erhöhte „Schienenmaut“: Verkehrsminister drohen Bund mit Klage
    7. August 2026
    Wenn KI ausbricht: OpenAI, Anthropic – und dein PC
    6. August 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    OpenAI, Anthropic, Meta: Wie sicher sind wir vor KI-Angriffen?
    6. August 2026
    Kommunale US-Wasserversorger attackiert: Gefahr in Bayern?
    6. August 2026
    Neuer Angriff: Anthropic-KI verschickte Phishing-Mails
    5. August 2026
    Alex Karp: Vom Außenseiter zum Milliardär und Tech-CEO
    4. August 2026
    KI: Welche Symbole im Netz wohl bald allgegenwärtig sind
    3. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Sonnenfinsternis im August: Wann und wo sie zu sehen ist
    9. August 2026
    Warum mittel- und langfristige Wettervorhersagen so schwer sind
    9. August 2026
    Weltklimabericht 2021: Welche Prognosen waren richtig?
    6. August 2026
    Sonnenfinsternis im August: Wann und wo sie zu sehen ist
    6. August 2026
    #Faktenfuchs: Nein, Klimaanlagen machen nicht generell krank
    5. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Leider eine Soap: Warum die Serie „München Beats“ enttäuscht
    8. August 2026
    Hitze- oder Denkmalschutz: Muss die Ludwigstraße grüner werden?
    7. August 2026
    Trauer, Schuld und Geister: „Everytime“ kommt ins Kino
    7. August 2026
    Endlich wieder mehr Comedy: „Ted Lasso“ ist zurück
    7. August 2026
    Ex-Deep-Purple-Sänger Glenn Hughes zieht sich von Bühne zurück
    6. August 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Regenreicher Sommer: Das Problem mit der Gewittervorhersage
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Regenreicher Sommer: Das Problem mit der Gewittervorhersage
Wissen

Regenreicher Sommer: Das Problem mit der Gewittervorhersage

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 8. August 2024 09:30
Von Michael Farber
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Der sogenannte meteorologische Sommer umfasst den Zeitraum 1. Juni bis 31. August. Mehr als zwei Drittel des Sommers liegen also bereits hinter uns. Bei der Frage, wie die Menschen das bisherige Sommerwetter bewerten, gibt es eine ganz klare Reaktion: Daumen nach unten! An den Temperaturen kann es nicht liegen, die lagen im Schnitt etwas über der Sommernorm. Die Sonnenscheinstunden seit dem 1. Juni sind sogar völlig im Einklang mit dem langjährigen Durchschnittswert. Schließlich die Regensumme: Die übertrifft mit durchschnittlichen 242 Liter/m² (aufsummiert bis zum 6. August) den langjährigen Durchschnittswert für den Zeitraum 1. Juni – 6. August um gerade mal sieben Prozent.

Inhaltsübersicht
2024 besonders häufig Regen im SommerZwei verschiedene Arten von GewitterlagenLokale Gewitter besonders schwer vorherzusagenRegenradarfilm als beste Vorhersagequelle

2024 besonders häufig Regen im Sommer

Woran liegt also der schlechte Ruf dieses Sommers, wenn bei Temperaturen, Sonnenschein und Regenmenge offensichtlich alles im Lot zu sein scheint? Es ist nicht die Regenmenge, sondern die Anzahl der Tage, an denen Regen gefallen ist. Ungewöhnlich oft haben uns Dauerregen, Schauer oder Gewitter die Grillparty, den Besuch im Biergarten oder einen Ausflug ins Grüne vermasselt. Beispiel München: An den zurückliegenden 66 Tagen (Zeitraum 1. Juni bis 6. August) kam es in der Landeshauptstadt an 44 Tagen zu Regenfällen. Damit geht der Sommer 2024 in puncto Regenhäufigkeit – wenn er in seinen letzten Wochen nicht noch die Kurve kriegt – in die Annalen der regenreichsten Sommer der letzten Jahrzehnte ein.

Unten den Regenereignissen sticht in diesem Sommer ein Typus besonders hervor: das Gewitter. Immer wieder wurden die Regenfälle von Blitz und Donner begleitet. Mitunter gesellten sich extreme Starkregen, Sturmböen und großer Hagel hinzu. Entsprechend oft kam es zu amtlichen Unwetterwarnungen.

Zwei verschiedene Arten von Gewitterlagen

Für den Meteorologen gibt es dankbare und undankbare Gewitterwetterlagen. Solche, die das Gewitter rechtzeitig erkennen lassen, sind die, bei denen vom Atlantik Schlechtwetterfronten heranziehen. Sie ersetzen sehr warme Luftmassen durch kühlere Meeresluft. Diese sogenannten Kaltfronten sind lange Regenbänder, an denen sich besonders jeweils nachmittags und abends teils kräftige Gewitter bilden. Die sind dann im Regenradarbild als entlang der Front aufgereihte, wie an einer Perlschnur miteinander verbundene Gewitterzellen gut auszumachen – und deshalb auch gut vorherzusagen.

Von diesem prognostisch dankbaren Gewittertyp unterscheidet sich das lokale Gewitter. Es entsteht oft in schwül-warmer Luft fernab atlantischer Wetterfronten im Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Die zugehörige Wetterlage wird von den Experten als „Barometrischer Sumpf“ bezeichnet. Wetteraussichten dieser Art treiben jedem Meteorologen im Warndienst die Schweißtropfen auf die Stirn.

Lokale Gewitter besonders schwer vorherzusagen

Solche lokalen Gewitter sind in jeder Beziehung unberechenbar. Sie können sich in weniger als 30 Minuten aus einem kleinen harmlosen Schauer bilden, und 30 Minuten später zu einem Unwetter mutieren. Auch das beste Wetterprognosemodell vermag nicht vorherzusehen, wann und wo genau sie entstehen. Wenn wenigstens ihre Zugbahn geradlinig gezogen wäre, wie bei den Frontgewittern. Doch nein, sie ziehen oft irregulär und schlagen Haken wie ein Hase auf der Flucht. Bilden sich weitere Gewitter in der Umgebung, beobachtet man Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Gewittern: Ein starkes Gewitter vermag schwächere in der Umgebung in ihrer Zugbahn zu beeinflussen, sie zu schwächen oder gar aufzulösen. Und umgekehrt: In der Mitte schwacher Gewitter kann sich urplötzlich ein starkes Gewitter bilden.

Eine solche barometrische Sumpfwetterlage mit mehreren, teils unwetterträchtigen Gewittern sind der „Worst Case“ des Vorsagemeteorologen. Einem prognostischen Waterloo entgeht man dann für gewöhnlich mit wasserdichten Formulierungen wie „im Laufe des Tages lokale, teils heftige Gewitter“. Eine solche Formulierung ist natürlich wenig hilfreich bei der kurzfristigen Freizeitplanung. Die Wetterprognose-Apps mit ihrem Sonne-Wolken-Gewittersymbol ebenso.

Regenradarfilm als beste Vorhersagequelle

In dieser Situation empfiehlt sich – zumindest wenn bereits erste Gewitter entstanden sind – der Blick auf den aktuellen Regenradarfilm. Im Unterschied zu den amtlichen Prognosen und den Prognose-Icons der Wetterapps sieht man hier genau die aktuelle Gewitterposition, die Stärke des Regens und die Blitzhäufigkeit – und dank der zu einem Film verbunden Radarbilder auch die Verlagerung des Gewitters.

So vermag auch der Laie mit einiger Erfahrung abzuschätzen, ob das Unwetter seinen Badesee oder Biergarten anpeilt, oder ob man weiterhin schönsten Sonnenschein genießen darf.

 

Dir gefällt vielleicht

Sonnenfinsternis im August: Wann und wo sie zu sehen ist

Warum mittel- und langfristige Wettervorhersagen so schwer sind

Weltklimabericht 2021: Welche Prognosen waren richtig?

Sonnenfinsternis im August: Wann und wo sie zu sehen ist

#Faktenfuchs: Nein, Klimaanlagen machen nicht generell krank

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel Kfz-Versicherung: Wer darf mit meinem Auto fahren?
Nächster Artikel Auf der Suche nach Azubis: Feriencamp in der Fertigungshalle
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Sonnenfinsternis im August: Wann und wo sie zu sehen ist
Wissen 9. August 2026
Warum mittel- und langfristige Wettervorhersagen so schwer sind
Wissen 9. August 2026
Leider eine Soap: Warum die Serie „München Beats“ enttäuscht
Kultur 8. August 2026
Hitze- oder Denkmalschutz: Muss die Ludwigstraße grüner werden?
Kultur 7. August 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?