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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Zwangspause zur Hochsaison: Neu-Ulmer Lebkuchenfabrik bestreikt
Wirtschaft

Zwangspause zur Hochsaison: Neu-Ulmer Lebkuchenfabrik bestreikt

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 14. August 2024 10:03
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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24 Stunden lang sollen die Bänder still stehen, drei Arbeitsschichten lang läuft in der Neu-Ulmer Fabrik nichts vom Band – keine mit Zucker oder Schokolade überzogenen Oblaten-Lebkuchen, keine Herzen, Sterne oder Brezen für die blauen oder roten Schachteln, keine Pfeffernüsse, keine Stollen. Seit sechs Uhr morgens haben die Mitarbeiter beim Lebkuchenhersteller „Max Weiss“ in Neu-Ulm ihre Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik soll bis zum Donnerstagmorgen, 6 Uhr, dauern.

Inhaltsübersicht
Was die Gewerkschaft fordertArbeitgeber: Forderung „realitätsfremd und unvorstellbar“Warnstreiks bei verschiedenen Herstellern

Was die Gewerkschaft fordert

Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Nach einer zentralen Kundgebung vor dem Werk ist für den Vormittag geplant, dass mehr als 150 Mitarbeiter in einem als „stinksauren Süß-Protest“ bezeichneten Marsch durch das Neu-Ulmer Gewerbegebiet ziehen.

Ziel sei es, die gesamte Produktion in Neu-Ulm „einmal gründlich auf Null zu fahren“, so eine Gewerkschaftssprecherin zum BR. Die Gewerkschaft fordert ein Lohn-Plus von 9,9 Prozent, mindestens 360 Euro mehr pro Monat, 190 Euro mehr für die Azubis pro Ausbildungsjahr.

Insbesondere während der Pandemie hat die Lebkuchenindustrie zweistellige Umsatzzuwächse verzeichnet. Auch die Mitarbeiter des „Max-Weiss“-Werks in Neu-Ulm wollten davon profitieren. Die Gewerkschaft argumentiert, dass man ohne angemessene Lohnsteigerung keine jungen Leute mehr in die Branche locken könne.

Arbeitgeber: Forderung „realitätsfremd und unvorstellbar“

Doch das Angebot des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie liegt weit darunter. Die Arbeitgeber bieten derzeit 2,8 für das erste, 2,1 Prozent mehr Lohn für das zweite Jahr und 40 Euro mehr für die Azubis an. Die Forderung nach 9,9 Prozent mehr Geld bezeichnete eine Sprecherin als „realitätsfremd und unvorstellbar“. Deutschlandweit befänden sich die Unternehmen in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation. Das liege auch am Kakaopreis, der sich in den vergangenen Monaten mehr als verdreifacht habe.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 17. September statt. Die Gewerkschaft hat im Fall eines Scheiterns bereits weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt.

Warnstreiks bei verschiedenen Herstellern

Der Protest in Neu-Ulm ist Teil einer bundesweiten Protestwelle. In den vergangenen Tagen waren auch bereits mehrere Standorte in Bayern von Streiks betroffen, darunter Nürnberg und Forchheim.

Die Lebkuchenfabrik „Max Weiss“ gehört zur Lambertz-Gruppe und nach Angaben der Gewerkschaft damit zu einer der führenden Unternehmensgruppen der deutschen Süßwarenindustrie. Zu ihren Produkten zählen unter anderem die mit Zucker oder Schokolade überzogenen Weisella-Oblaten-Lebkuchen, sowie die Schokolebkuchen in Form von Brezen, Sternen und Herzen. Das Max-Weiss-Werk in Neu-Ulm stellt das ganze Jahr auch Kuchen, Kekse und andere Süßwaren her.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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