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Allianz: Viele LKW-Unfälle sind vermeidbar

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 16. Oktober 2024 07:49
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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Der Versicherer Allianz betreibt in der Nähe von München ein Zentrum für Technik, kurz AZT. Einmal im Jahr wird dort ein Allianz Auto-Tag veranstaltet. In diesem Jahr steht die Veranstaltung heute unter dem Motto: „Groß gegen Klein“. Es geht um Unfälle zwischen Fußgängern und Radfahrern mit LKW und Vans.

Inhaltsübersicht
Allianz: Jeder dritte LKW-Unfall ist vermeidbarAuch Fußgänger und Radfahrer mit verantwortlichUmfrage: Jeder zweite LKW-Fahrer schaltet Assistenzsysteme ab

Allianz: Jeder dritte LKW-Unfall ist vermeidbar

Bei der Auswertung von Verkehrsunfällen mit LKW im städtischen Bereich haben die Unfallforscher festgestellt, dass Fußgänger und Radfahrer besonders dann gefährdet sind, wenn LKW an Kreuzungen oder Einmündungen nach rechts abbiegen. Ein Drittel der Unfälle hätte vermieden werden können, wenn der LKW-Fahrer die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig gesehen oder das Fahrzeug automatisch eine Notbremsung durchgeführt hätte.

Der Geschäftsführer des AZT, Christian Sahr, fordert deshalb die LKW entsprechend zu gestalten, mit möglichst weit heruntergezogenen Windschutzscheiben, niedrigen Fahrerkabinen und tiefen Scheiben an der Tür, sogenannten Manövrierfenstern. Daneben spricht sich Sahr dafür aus, Abbiegeassistenten verpflichtend einzuführen, die nicht nur vor Fußgängern und Radfahrern an der Seite warnen, sondern auch notfalls automatisch bremsen. Es gebe eine europäische Regulierung, die European Safety Regulation, die einige Fahrerassistenzsysteme im LKW jetzt verpflichtend vorschreibe, so Sahr. Das sei ein Superschritt. Allerdings seien das noch Systeme, die nur warnen.

„Was wir fordern, sind Systeme die aktiv bremsen. Also ein System, mit dem es gar nicht mehr möglich ist, jemand zu überfahren, weil das Fahrzeug einfach stehen bleibt.“ Christian Sahr, Geschäftsführer Allianz Technik Zentrum

Auch Fußgänger und Radfahrer mit verantwortlich

Bei Kleintransporter haben die Unfallforscher ein anderes typisches Unfallgeschehen festgestellt. Demnach sind hier vor allem Fußgänger und Radfahrer gefährdet, wenn Kleintransporter rückwärtsfahren, aus Parkbuchten, Ein- oder Ausfahrten. Deshalb verlangen die Unfallforscher hier aktiv bremsende Einparkassistenten, die beim Rückwärtsfahren aus Ein- oder Ausfahrten im Notfall sofort bremsen.

Nicht nur LKW- oder Kurierfahrer sind allein an den Unfällen schuld. Die Datenauswertung der Allianz-Unfallforscher hat gezeigt, dass in 33 Prozent der LKW-Unfälle Fußgänger durch ihr Verhalten mithaften, bei Fahrradfahrern waren es demnach 20 Prozent.

Umfrage: Jeder zweite LKW-Fahrer schaltet Assistenzsysteme ab

Anlässlich des zwölften „Allianz Autotages“ wurden Verkehrsteilnehmer in fünf europäischen Ländern zum Thema befragt. Besonders erschreckend: Obwohl rund jeder zweite der befragten LKW-Fahrer angab, dass er mindestens einmal pro Woche eine gefährliche Situation mit Fahrradfahrern oder Fußgänger erlebt, schalten viele häufig oder manchmal die Assistenzsysteme in den Fahrzeugen aus. Als Gründe werden genannt, die Systeme seien „unpraktisch“, „störend“ oder „unnötig“ oder funktionierten teilweise nicht richtig.

Im Gespräch mit BR24 schlägt Sahr vor, die Fahrer entsprechend zu schulen oder die Assistenzsysteme von Herstellerseite so zu gestalten, dass sie sich nach einer Abschaltung automatisch nach 15 Minuten wieder einschalten.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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