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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > KI als Therapeut: Sind Chatbots besser als Menschen?
Netzwelt

KI als Therapeut: Sind Chatbots besser als Menschen?

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 18. Februar 2025 11:51
Von Benjamin Lehmann
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3 min. Lesezeit
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Die Probanden erkannten Therapeuten-Antworten nur in 56,1 Prozent und ChatGPT-Antworten sogar nur in 51,2 Prozent der Fälle korrekt. Das ist kaum besser als der Zufall. Noch überraschender: In der Bewertung von Empathie oder kultureller Kompetenz schnitt die KI deutlich besser ab.

Inhaltsübersicht
Warum ChatGPT einfühlsamer wirkt als MenschenExperiment: Wenn die KI zum Therapeuten wirdZwischen Technikskepsis und digitalem VertrauenChancen und Risiken der KI-Therapie

Warum ChatGPT einfühlsamer wirkt als Menschen

Woran liegt es, dass eine Maschine einfühlsamer erscheint als ein Mensch? Die Forscher haben dafür eine Erklärung: ChatGPT antwortet ausführlicher, wählt einen durchweg positiven Ton und verwendet mehr beschreibende Worte. Das macht die Antworten persönlicher und wärmer.

Doch es gibt einen Haken: Sobald die Teilnehmer wussten oder vermuteten, dass eine Antwort von einer KI stammte, bewerteten sie diese schlechter – egal wie gut sie eigentlich war. Den Spitzenplatz in der Bewertung belegten KI-Antworten, die die Teilnehmer fälschlicherweise einem Menschen zuschrieben.

Experiment: Wenn die KI zum Therapeuten wird

Dass KI-Chatbots das Zeug zu digitalen Seelsorgern haben, zeigt auch ein Experiment des ARD-Podcasts „Der KI-Podcast“. Gemeinsam mit Psychotherapeutin Maren Wiechers vom ARD-Podcast „Die Lösung“ simulierte das Team des Podcasts eine psychotherapeutische Erstanamnese mit einem Chatbot als „Therapeut“. Der Selbstversuch offenbarte Stärken und Schwächen: ChatGPT reagierte zwar einfühlsam auf persönliche Probleme, wollte aber schnell eigene Lösungen präsentieren, anstatt erst einmal nachzufragen. Maren Wiechers erklärt im Podcast: Eine echte Therapeutin würde sich mehr Zeit nehmen, um die Situation zu verstehen.

Zwischen Technikskepsis und digitalem Vertrauen

Der Kopf sagt ja, das Bauchgefühl nein – so könnte man die aktuelle Haltung zu KI-Therapeuten zusammenfassen. Eine australische Studie zeigt: Obwohl die Teilnehmer KI-Antworten als ausgewogener und einfühlsamer bewerteten, wollten 77 Prozent trotzdem lieber mit einem Menschen sprechen.

Diese Kluft zwischen messbarer Qualität und persönlicher Präferenz verrät viel über unser Verhältnis zur KI. Selbst wenn die Maschine bessere Arbeit leistet – der Gedanke, sich einer künstlichen Intelligenz anzuvertrauen, behagt vielen Menschen nicht.

Chancen und Risiken der KI-Therapie

Könnte KI die Psychotherapie revolutionieren? Experten sehen Potenzial – aber nicht als Ersatz für menschliche Therapeuten. „Mit den richtigen Vorgaben könnte KI durchaus hilfreich sein“, meint die Psychotherapeutin Maren Wiechers im KI-Podcast. Etwa bei der Ersteinschätzung oder zur Überbrückung von Wartezeiten.

Die Charité Berlin testet bereits einen digitalen Co-Therapeuten für Patienten auf Wartelisten. Vielleicht liegt die Zukunft in einer klugen Kombination: Menschen, die Empathie und echtes Verständnis einbringen – unterstützt von KI-Systemen, die rund um die Uhr verfügbar sind und nie die Geduld verlieren.

 

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Von Benjamin Lehmann
Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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