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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Scheißfragen“: Warum Fußballer-Interviews öfter mal eskalieren
Kultur

„Scheißfragen“: Warum Fußballer-Interviews öfter mal eskalieren

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 13. Juni 2024 08:54
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Auch von kritischen Fragen rät die Linguistin ab. Postmatchinterviews seien eben keine politischen Interviews, in denen es darum gehe, das Gegenüber zur Verantwortung zu ziehen, oder in die Ecke zu drängen. Am Spielfeldrand sei psychologisches „Fingerspitzengefühl“ gefragt – und die Bereitschaft zur Kooperation: „Man möchte eigentlich gerne gemeinsam zu einer Beurteilung des Spiels kommen, mit der man auch die Zuschauer mitnehmen kann.“

Inhaltsübersicht
Stupsen statt sticheln!Das Murmeltier darf weiter grüßen!

Stupsen statt sticheln!

Volles Verständnis also für Toni Kroos, der sich nach seinem fünften Champions-League-Gewinn mit Real Madrid zu einer saftigen Journalistenschelte hinreißen ließ. „Du hattest 90 Minuten Zeit, dir vernünftige Fragen zu überlegen, und dann stellst du mir zwei so Scheißfragen“, raunzte Kroos den ZDF-Mann an, der ihn auf die mäßige Leistung der Königlichen im Finale angesprochen hatte. Typisch deutsch sei das, knurrte Kroos dann noch hinterher. In diesem Punkt widerspricht Antje Wilton allerdings. Postmatchinterviews würden „international sehr ähnlich“ geführt, so die Linguistin. Nur die Briten hätten ein wenig die Nase vorn.

Dort würden die Spieler oft im Doppel zum Interview gebeten. Das erzeuge eine etwas entspanntere Gesprächsatmosphäre. Außerdem arbeiteten die Journalistinnen und Journalisten dort weniger mit Fragen, sondern eher mit kurzen Feststellungen, um das Gespräch ins Laufen zu bringen. Stupsen statt sticheln, lautet die Devise auf der Insel. Zumindest am Spielfeldrand.

Das Murmeltier darf weiter grüßen!

Origineller macht das die Interviews freilich nicht. Auch auf englischem Rasen hagelt es Phrasen. Hier lässt Wilton allerdings Nachsicht walten: „Das Spiel ist ja auch sehr stark reglementiert. Es gibt immer wieder dieselben Ereignisse wie Fouls und Tore, und da routinisiert sich dann natürlich auch das Berichten darüber.“ Sinnlos macht das die Geplänkel am Spielfeldrand nicht. Diese hätten sowieso einen eher rituellen Charakter, so Wilton. Das Geplänkel gehört zum Gekicke halt dazu.

Und auch im Offensichtlichen kann ja eine gewisse Schönheit liegen. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an das legendäre „Eier, wir brauchen Eier!“-Interview mit Olli Kahn, das mit dem Dialog begann: „Oliver Kahn, Sie sind bekannt für Ihre klaren Worte, warum hat Bayern München hier 2:0 verloren? – Weil wir kein Tor geschossen haben.“ Der für seine Ausraster berüchtigte Titan beherrschte auch die lakonische Eleganz.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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